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Twitter. Oder: Meine Artikel des Tages

5 Aug

„Wo findest du nur immer diese ganzen Sachen?“ 
Das fragte mich Schatzi, als ich wiederholt lachend neben ihm auf der Couch saß, mich kringelte und ihm Nachrichten aus aller Welt vorlas. 
Die Antwort? Auf Twitter! 

Mir ist bewusst, dass vielen Menschen Twitter zwar namentlich, aber nicht praktisch bekannt ist. Gründe werden u.a. HIER benannt. 

Ich selbst bin schon eine ganze Zeit bei Twitter aktiv. Einerseits um auch dort die neusten Links zum Blog zu verbreiten, andererseits aber auch, weil ich mich dort irgendwie näher dran am Weltgeschehen empfinde. 
Ein gutes Beispiel sind da z.B. die Promi-News. Ich folge u.a. @tmz und @eonline, 2 großen Celebrity-News-Kanälen aus Amerika. Das was ich dort lese, landet in den deutschen Klatschblättern meist erst eine Woche später. Die deutschen Promiwebseiten brauchen für die Übersetzung mindestens einige Stunden, manchmal erscheinen die Infos auch erst Tage später. 

Selbiges gilt dann auch für Neuigkeiten im Weltgeschehen. Papstwahl, ESC, „royal baby“ und diverse andere Großereignisse lassen sich minutiös nachvollziehen. Fernsehsendungen gewinnen massiv an Spaßfaktor, wenn man die Tweets andere Leute zum Thema mitliest und eigene Kommentare abgibt. 

Und natürlich bekommt man auch direkt interessante, spannende, kritische und lustige Nachrichten sämtlicher Medien zu Gesicht, wenn man den „richtigen“ Leuten folgt. 

Deshalb heute meine Lacher-Artikel des Tages 🙂 

1. „Vierjähriger als Bürgermeister wiedergewählt“
http://www.welt.de/vermischtes/article118708357/Vierjaehriger-als-Buergermeister-wiedergewaehlt.html

2. „Londoner Kanalisation: 15-Tonnen-Fettklumpen entdeckt“
http://www.sueddeutsche.de/panorama/londoner-kanalisation-tonnen-fettklumpen-entdeckt-1.1739401

3. „Bewerbungen: 8 super kreative Beispiele aus der Webwelt“
http://t3n.de/news/bewerbung-online-kreativ-471573/

Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen! 
Macht euch keine Sorgen, wenn ihr mal bei Twitter vorbeischaut und es euch überfordert. Wer sich dafür interessiert findet im Netz viele Anleitungen und Hilfen (zum Beispiel DIESE) und kann sich dann langsam einarbeiten. 

Mich (& meine Tweets) findet ihr übrigens unter dem Namen [existiert nicht mehr] 😉 

Liebe Grüße und noch einen schönen Montag wünscht: 
Frau A, 🙂 

Blogparade: Reflektierende Praktiker

13 Aug

Ich stöbere ja immer mal im Netz rum und bin über Twitter auf Herrn Larbig gestoßen, der dort eine interessante Frage gestellt & zur Blogparade aufgerufen hat (nachzulesen alles HIER):

„Frage an LehrerInnen: Wer führt zur Unterstützung eigener Praxisreflexion ein Arbeitsjournal? Oder: Wie sieht eure ReflexionsROUTINE aus?“ — herrlarbig (@herrlarbig) August 6, 2012

Hier mein Beitrag dazu! 🙂

Wenn ich das Wort „Reflexion“ höre, fällt mir seit dem Beginn des Vorbereitungsdienstes / Referendariats im Februar nur noch eins ein:  Die Reflexionsspinne! 
So wird der/die/das Mindmap bezeichnet, was uns inbesondere nach Unterrichtsbesuchen und Lehrproben einen „roten Faden“ für die Reflexion an die Hand geben soll.

So sieht sie aus:

 

…und prinzipiell ist sie auch ganz hilfreich für die genannten Zwecke.

In der Unterrichtsroutinedie ich als angehende Lehrerin / LAA sicherlich noch nicht habe, ist sowas aber nur schwer machbar. Sich nach jeder Stunde hinzusetzen und nach dem Schema auszuwerten ist einfach nicht möglich. Zumindest bei uns nicht.
Die Pausenzeiten reichen gerade mal, um das Tafelbild zu verändern oder kurz was zu essen – lange Auswertungen dieser Art? No way!

Bei Unterrichtsbesuchen und Lehrproben wird einem dann ein bisschen Zeit eingeräumt, um sich Gedanken zur Reflexion zu machen. In einer Lehrprobe 20min pro gehaltener Unterrichtsstunde. Auch nicht wirklich viel, um nochmal zu durchdenken was / wo /wieso anders gelaufen ist, als geplant. Aber besser als nichts.

Im normalen Unterrichtsalltag schreibe ich mir an/unter meine Planungen deshalb meist nur,
…wie weit ich gekommen bin…was besonders schwer/leicht war… wo die Fragestellung geändert werden muss… wo Material fehlte/unpassend war…und Ideen, die mir noch dazu gekommen sind.

Dazu kommen lose Zettel, auf denen ich mir Ideen / Beispiele von Kolleginnen notiere bzw. auf mich passend umwandle, um sie dann auch mal auszuprobieren. Sowas geht auch und ist ganz nützlich.

Was wird noch reflektiert?
-> Die Methoden aus dem Studienseminar.
Dort werden wir ja ständig aufs Neue mit allerhand Sachen konfrontiert, seien es Sitztänze, Platzdeckchen- oder Ampelmethoden. Da ist dann oft was dabei, was mir persönlich zu affig wäre. Und auch „meinen“ Kindern in der Schule. Singen und tanzen, okay. Aber wie ein Cowboy auf dem Stuhl rumreiten? Nee, danke.

Ein Tipp meiner Kolleginnen ist übrigens: alles dokumentieren! Jeder Elternkontakt, jedes Gespräch, jeder Brief. „Um auf der sicheren Seite zu sein.“ Inwiefern da auch reflektiert wird, weiß ich aber nicht – das ist bisher noch ein Bereich, in den ich wenig Einblick habe. Meine Verantwortung ist bisher ja noch nicht so groß…

Bei vielen Dingen muss man auch einfach kritisch hinterfragen, ob das wirklich machbar ist. Seien es die vielen Methoden und Ideen oder aber auch die Reflexionsspinne (die sicherlich ihre Berechtigung hat).

Meine ganz persönliche Reflexion der Praxis findet aber hier im Blog statt. Hier habe ich die Zeit und den Raum, um mir nochmal ausführlich Gedanken über meine Stunden und den Tag zu machen. Und von den Erkenntnissen kann ich auch nach Wochen noch zehren, weil die Artikel ja nicht einfach so verschwinden. Durch sie kann ich (auch persönliche) Entwicklungen nachvollziehen und mich über meine „Meilensteine“ in inzwischen knapp 160 Artikeln freuen.

Schon ganz praktisch, so ein Blog! 😉

Kleinigkeiten

12 Jul

Hier erstmal eine Kleinigkeit, die mir im Moment jeden Tag den Tag rettet…

http://www.100yards.de/chima-kleinigkeiten/

Ja, Musik. Nachdem ich fast 3 Wochen ohne jegliche Beschallung gefahren bin (ja wirklich, auch die 2,5h ins Studienseminar), weil mir einfach ALLES zu viel war, ist diese Zeit nun endlich vorbei.
Ausgangspunkt war dieses Lied, ein Klick bei iTunes und dann BÄM – ein traumhaftes Album, das mich in vielen Punkten anspricht. 

Nun ja. Das ist ja kein Musikblog, aber den Mann kann ich euch musikalisch ans Herz legen. Zumindest mir gefallen sowohl Musik als auch Texte sehr. Sehr Sehr. Guter Mann 😉 

Andere Kleinigkeiten?
Heute mal in Kurzform:  

– Unterrichtet: Mathe. Zahlenstrahl bis 100. Für jeden Schüler einen Zahlenstrahl gebastelt. War gut. 
– Gelernt: Abschließend nochmal mit den Kids ihren Text fürs Abschlussfest morgen. Putzig.  
– Gemacht: Sport! Wenn ich jede Woche zahle muss ich auch mal hin. Puh. War gut!
– Gefürchtet: Beim Sturm zwischen herunterfallenden Ästen durch den Wald gefahren… Uuuuuh…
– Bekommen: Meinen Beihilfeantrag zurück. „Annahme verweigert“ weil „nicht ausreichend frankiert“. Affen.
– Gebettelt: na gut, gefragt: meine Fachleiterin in Werken, ob sie mich betreut in der Abschlussarbeit
– Geschrieben: heute in 3 Freundebücher, wahnsinn 😉
– Getippt: Unterrichtsreflexion von Dienstag, Pseudo-Zeugnis fürs Studienseminar
– Gegessen: Käsebrot. Und 2x Grießpudding von Landliebe
– Getrunken: viel zu wenig. 
– Gelacht: gar nicht.
– Geweint: auch nicht.
– Gefreut:  http://www.mdr.de/thueringen/lehrer144.html –> Mal sehen was das wird… 

Fotos dazu gibt’s übrigens immer rechts über Twitter – da poste ich ziemlich aktuell immer die neusten Sachen… 🙂  

So, gleich kommt mein Lieblingsmann nach Hause, ich mach mal die Kiste aus und empfange ihn ausnahmsweise mal NICHT am Schreibtisch sitzend. Das wird ihn umhauen 😉 

Adios Amigos! 🙂  

Höhen und Tiefen

26 Jun

Heute standen (für mich) erstmalig an einem Tag 3 Unterrichtsstunden bei den wilden Einsern an. 2 Übungsstunden zum „ck“ (hatte ich gestern neu eingeführt, lief prima) und eine Stunde Schreibkurs. Ich hab mich drauf gefreut & wurde natürlich auch nicht enttäuscht 😉

Ein Highlight des Tages:

„Nichts!“

Das war die Antwort auf meine Frage, was die Kinder machen sollen, wenn sie etwas nicht verstanden haben.
„Nichts.“ – alles klar.
Richtige Antwort wäre gewesen: „Ich frage meinen Gruppenchef“  aber nichts tun ist natürlich einfacher… 😉
(Kurz dazu: das war heute eins meiner Stundenziele: Ich erkläre EINMAL die Aufgabe, wer nicht zuhört muss sich anderweitig Informationen besorgen. Natürlich im Flüsterton.)

Nun ja. Ansonsten gehen heute sicher ein paar Kinder frustriert nach Hause.
Warum?
Aus Unzufriedenheit.
Warum?
Nun ja…

1. Grund: Die Abschlussfeier

Die wilden Einser veranstalten zum Schuljahresende eine kleine Feier mit Programm für die Eltern. Aufgeführt werden dort 2 kleine Theaterstücke. Ein bekannter Fibeltext und „Vom Schmetterling, der Angst vorm Fliegen hatte“ (beides sehr süß). Nachdem meine Mentorin letzteres vorgestellt hatte, durften die Kids ihren Namen und ihre Wunschrolle auf einem Zettel notieren, kurz nennen und den Zettel abgeben.
Erwartungsgemäß wollten mehrere Kinder die Rolle des ängstlichen Schmetterlings „Blue“ übernehmen.
Problemlösung á la Grundschule: „Wir machen Schnick, Schnack, Schnuck“ (haben die Kinder vorgeschlagen!)

Nun ja. Ein Schülerin gewann. Woraufhin eine schmollte, eine heulte und eine andere zickte. Prima!

Und was kam direkt danach?

Natürlich die „OAR KEIN BOCK“-Ergänzungsstunde! 😉
Diese lieferte dann auch den 2. Grund für die Unzufriedenheit: 
Es ging nämlich ans Schreibschrift „s“. Und das kleine s hatts in sich & ist wirklich nicht leicht zu schreiben für die Kinder. Trotz verschiedener Übungsformen (in die Luft schreiben, auf den Rücken, in die Hand, auf den Tisch…) hatten sie wirklich Probleme, das s hinzukriegen. Bei manchen lief es prima, andere ließ ich auf der Rückseite nochmal ein paar Zeilen üben.
Dennoch: viel Frustration. Viel Aufbauarbeit meinerseits. Puh!

Am Stundenende dann mein glorreicher Tipp:

Das kleine „s“ ist wirklich nicht einfach. Ich fand es auch knifflig, als ich es lernen musste.
Aber ich gebe euch einen Tipp: Üben, üben, üben.

…und mir kam es fast so vor, als hätten sie den Spruch noch nie gehört. In ner 10. Klasse wäre wahrscheinlich aufgestöhnt worden, aber die Einser waren ganz aufmerksam und einige packten sich wirklich ihr Heft ein, um zuhause nochmal zu üben – cool!

Nun ja. Damit ist Deutsch fertig für diese Woche. Donnerstag & Freitag steht wieder Mathe an. Donnerstag „Verdoppeln und Halbieren“ (dazu belese ich mich nochmal) und Freitag „Würfel und Kugel“ (das sollte ich auch so hinbekommen). Geplant wird das heute noch. Morgen bin ich wieder im Studienseminar & danach habe ich eine Sitzung, um mich für die Lehrer einzusetzen – wird ein LANGER Tag! Vor 23:00 werd ich nicht zuhause sein – aber was macht man nicht alles, um die Welt zu verändern! 😉

In diesem Sinne: Adios Amigos! 🙂  

Ps.:
Übrigens – falls jmd von euch bei Twitter ist: ich zwitscher jetzt auch ab & zu was. Entweder direkt über Twitter folgen (@bambooos) oder hier rechts auf der Seite nachlesen. Dort werden ich ab sofort auch live Bilder & die neusten Infos posten, die vielleicht nicht in nen Artikel einfließen 😉