Tag Archives: Hilfe

Tipp des Tages: Namensetiketten

7 Aug

Dass ich in meiner Ausbildungsschule viel gelernt habe, sieht man an meiner heutigen Tätigkeit: Namensschilder machen! 
…und zwar diesmal nicht aufwändig handschriftlich, sondern ganz einfach am PC. 
Warum?
1. weil es wesentlich schneller geht
2. weil es sauberer ist 
3. weil es was hermacht 😉

In meiner Ausbildungsschule hat das die Sekretärin übernommen. Die Lehrer mussten nur sagen, wie viele Sätze sie von den Namen benötigen. Da ich davon ausgehe, dass es so einen tollen Service in meiner neuen Schule nicht gibt, übernehme ich diese Aufgabe einfach selbst! 🙂 

Man braucht dazu: 
– Namen der Schüler 
– bedruckbare Etiketten
– Drucker
– Word 

Meine Etiketten sind von „Pripa“, bestellt bei Amazon. Es gibt viele unterschiedliche Größen, aber ich habe mich für DIESE hier entschieden. 

Ablauf: 
– Neues Dokument öffnen
– oben auf SENDUNGEN klicken
– dann links auf ETIKETTEN
– es öffnet sich ein Fenster – dort auf OPTIONEN
– bei Etikettenhersteller „ANDERE“ auswählen
– auf NEUES ETIKETT drücken
– dort dann die Etiketten-Daten eingeben (Höhe, Breite, Anzahl – siehe Verpackung)
bestätigen
– im „Umschläge und Etiketten“-Fenster (ohne bei Adresse etwas einzugeben) auf NEUES DOKUMENT
Tipp: Wenn ihr einen Bogen haben wollt, der NUR mit eurem Namen (Adresse, was auch immer) bedruckt ist, könnt ihr das bei Adresse angeben – dann steht das automatisch auf allen Etiketten. Wollt ihr einzelne Namen eingeben lasst es weg – sonst müsst ihr’s dann eh wieder rauslöschen 😉 

Dann müsste sich die Tabelle (mit gestrichelten Linien) öffnen und ihr könnt die Namen (oder was auch immer) eintragen. 

WICHTIG: Beim Drucken dann nicht vergessen, auch das Etikettenpapier einzulegen 😉 

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren wünscht: 
Frau A. (die jetzt auch eigene Namenskleberchen hat!)

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Schulgarten…

17 Jun

Wer A sagt, muss auch B sagen.
Oder:
Wer Werken unterrichtet, muss auch Schulgarten machen.

Gerade für mich Pflanzenblindfisch (zur Erinnerung: ich habe RASEN in meine Balkonkästen gepflanzt) wird das eine große Herausforderung werden.

Also was tut man?
Natürlich in der aktuellen Schule den Schulgartenunterricht verfolgen. Heute waren die zweiten Klassen dran. Unkraut zupfen in der prallen Sonne.

Was habe ich gelernt?
– Schulgartensachen anziehen
– Werkzeuge besprechen
– Arbeit demonstrieren
– Arbeiten lassen
– Aufräumen
– zur Belohnung Radieschen frisch aus dem Beet holen & die Kinder essen lassen

Klingt simpel, oder?!

Den Stundenaufbau finde ich nicht sonderlich schwierig – mir macht eher mein mangelndes Fachwissen Sorgen.

Woher weiß ich, wann ich was pflanzen (lassen) muss?
Wann muss ich was ernten?
Wie werden die Pflanzen gepflegt?
Und und und.

Deshalb brauche ich jetzt eure Hilfe:
Kennt ihr gute Schulgarten-Bücher, mit denen Anfänger wie ich was anfangen können? Es muss zur Arbeit im Schulgarten passen, also welche Pflanzen eignen sich etc.

Bei Amazon gibt es „Schulgarten planen und anlegen […]“ – das klingt interessant, hat super Bewertungen – aber gibt’s nirgendwo mehr 😦

Kennt ihr gute Alternativen?!

Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: Motiviert wie ich nach der Schulgartenstunde war habe ich von 17:30 bis 19:30 im Garten von Schatzis Oma Unkraut gezupft (bzw ausgehebelt) und Beete gelockert. Hat Spaß gemacht (vor allem mit kurzer Hose & Bikini bei Sonnenschein) – und die Schwielen und Blasen an den Händen werde ich auch überleben 😉

Pps.:
[Hintergrundwissen: für Schulgarten und Werken ist je eine Wochenstunde eingeplant. Da das keinen Sinn macht, werden die Fächer meist epochal unterrichtet, d.h. Schulgarten mit 2h im Frühling und Herbst, Werken in Sommer und Winter – grob gesagt]

Fazit Infoveranstaltung

24 Jan

Wie angekündigt stand ich heute in Erfurt zur Infoveranstaltung „Übergang von Studium ins Referendariat“ an der Uni auf der Matte. 

Zuerst war es ganz eigenartig, wieder an der Uni zu sein. Mein letzter Besuch ist jetzt schon knapp 2 Jahre her und es haben sich einige Dinge geändert. Gerade im Lehrgebäude 2 wurden viele Dinge weggerissen und verändert – vieles ist aber auch noch im Rohbau & sieht nicht gerade einladend aus. 
Der Hörsaal war noch so wie „damals“ – Klappstühle aus Holz, Klapptische und viel Platz für Studenten…Nur dass ich mich diesmal nicht in die Bankreihen quetschen musste, niemand für mich aufstehen musste, nein. 
Mein Platz war ganz vorne. Vor den Studenten. An einer Reihe Tische, mit Blick ins Publikum. 
Ein wirklich interessanter Blickwinkel, auch wenn es ungewohnt ist im ersten Moment. 

Nun ja, zum Ablauf: 
– Begrüßung durch tlv
– Gesetzliches Informationen
– Informationen vom Jobcenter (Hartz4 & so)
– Informationen vom Studienseminar
– Infos von 2 Lehramtsanwärtern (inkl. mir)
– Fragerunde 

Ein bisschen fühlte ich mich zurückversetzt in die Zeit, als ich in der Veranstaltung saß und mir die vielen, vielen, vielen uninteressanten Folien angucken musste. Die haben sich seit dem nicht wirklich geändert. Manöverkritik wird demnächst geäußert, denn viele Dinge, die  dort vorkamen, hätte man wesentlich abkürzen können. Außerdem hören sich manche Leute ja auch selbst gerne reden oder finden Dinge interessant, die einen fast-fertigen Studenten (noch) nicht betreffen… Einkommensrunden und sowas.

Dementsprechend war an manchen Stellen auch die Aufmerksamkeit der Studenten. Da wurde geschnattert, geklappert, mit dem Handy gespielt…das Übliche eben. 

Dann waren „wir“ an der Reihe. Echte Lehramtsanwärter 😉 
Ich durfte anfangen zu erzählen. 
Und plötzlich war Totenstille im Raum. Kein Klappern, kein Gemurmel, nichts. 
Einfach nur ein Saal voller Leute, die an meinen Lippen hingen. 
Der Wahnsinn! 
Ich erzählte von meinem Werdegang nach der Uni, den Problemen und Sorgen. Ich gab Tipps zu einigen Bereichen (Kindergeld, priv. Krankenversicherung etc.) und redete ein bisschen darüber, wie das so läuft. Unter anderem auch darüber, was man denn verdient als Referendar. 

Was soll ich sagen… ich fands cool. 
Echt. 
Es war ein schönes Gefühl, die Aufmerksamkeit zu haben und zu merken, dass das alles Dinge sind, die die Studenten interessieren, die für sie wichtig sind. 
Wie viel tatsächlich geholfen hat & angekommen ist, weiß ich natürlich nicht. 
Aber sie haben wann immer ich im Verlauf noch was zu sagen hatte zugehört.
Das war toll, echt. 

Anschließend beantwortete ich noch ein paar typische Fragen persönlich. Sowas wie „Welche Note muss ich denn dann dort eintragen?“ oder „Wann kriegt man Bescheid?“. 
Überraschend war die Frage einer Studentin, ob das Ref wirklich SO schlimm ist. Ob man überhaupt durchkommen kann. Ob viele durchfallen. 
Sie schien wirklich verängstigt von dem, was auf sie zu kommt. 
Natürlich habe ich sie beruhigt. SO schlimm ist das Ganze nicht. Verheimlicht, dass es teilweise sehr viele Aufgaben sind, habe ich aber auch nicht. Gehört alles dazu. Aber es ist machbar. 

Was würde ich beim nächsten Mal anders machen?
Ich würde den Studenten gerne noch mehr Mut machen. Und Vorfreude darauf, sich endlich auszuprobieren, Hilfe zu bekommen, vor einer Klasse zu stehen. 
Das sind alles tolle Sachen, die man während des Studiums aus den Augen verliert oder gar nicht erst kennenlernt, weil kaum Zeit für Praxis ist. Dabei ist gerade DAS wichtig. 

Nun ja. Es ist schon spät jetzt, ich hab mir zur Belohnung nen Schokopudding gekocht & dann gehts gleich ab ins Bett. 
Ich freu mich schon auf die Schule morgen. Hab in Mathe was schönes geplant und in HSK wird die Einheit „Das Jahr“ mit einer Leistungskontrolle zuende gebracht. Natürlich nicht einfach durch hinknallen und „SCHREIBT!“, sondern anders. 
Dazu aber demnächst mehr. 

Für heute bin ich sehr zufrieden. 
Es ist ein schönes Gefühl, sein Wissen und seine Erfahrungen mit anderen zu teilen und ihnen damit ein Stück weit zu helfen. 
Sowas mach ich gerne wieder! 

In diesem Sinne, 
Gute Nacht & bis bald, 
Frau A. 🙂 

Gut zu wissen

16 Jan

Wie gut, dass ich mich gegen den starken Willen, einfach liegen zu bleiben, gewehrt habe & heute morgen um 5:30 aufgestanden & ins Seminar gefahren bin.

Sonst hätte ich nämlich nicht erfahren, dass wir bis MONTAG (21.1.) den Stoffverteilungsplan abgeben müssen, auf dessen Grundlage das Thema der praktischen Prüfung bestimmt wird.
Montag? Ja genau – Montag. Noch wahnsinnig viel Zeit *hust*
Angeblich stünde das in unserer Zeitschiene – nur blöd, dass dem nicht so ist & sich keiner dessen bewusst war, wie nah das schon ist.

Nun ja. Also hab ich schonmal ne hübsche Aufgabe für „nach der Lehrprobe“ – juchu.

Interessant war auch zu erfahren, dass wir noch vor den Winterferien unseren Termin für die praktische Prüfung bekommen. Aber nur den Termin, nicht das Thema. Das kriegen wir nämlich erst 10 (!) Tage vorher. Offensichtlich wollen sie testen, ob man in der Lage ist, in dem kurzen Zeitraum was gescheites auf die Beine zu stellen.

Ja, bin ich. Ich glaub ich hab noch nie was länger als ne Woche im Voraus geplant. Dann passt das ja prima. 😉

Jepp. Das waren die zwei schlagenden Erkenntnisse des Tages. BÄM, mitten ins Gesicht.

Weitere News:
Ich werde krank.
Nachdem ich die letzten beiden Tage schon Rückenschmerzen vom Schneefegen hatte, kamen heute im Laufe des Tages Schnupfen & Halsschmerzen dazu. Beides bisher nur auf einer Seite. Suuuuuper – so kurz vor der Lehrprobe.

Aber ich werde nen Teufel tun & mich krankschreiben lassen – nachdem ich so lange an dem Schriebs gearbeitet habe & ne coole Stunde geplant habe. No Way! Das Ding wird am Freitag gehalten – und wenn ich 90min flüstern muss!

Und auch die spontanen personellen Änderungen lasse ich nicht an mich ran. Denn: nicht meine neue Fachleiterin wird am Freitag kommen, sondern die, die ich vorher hatte. Hmpf. Die, der man es nicht wirklich Recht machen kann – auch wenn sie nett ist.

Nun ja, man kann nicht alles haben, ge?

Haben tu ich aber immerhin meine Mentorin, die die Stunde auch beobachten wird & das reicht mir schon als moralische Unterstützung 🙂

Jupp. Jetzt bin ich nach 14h unterwegs sein Zuhause angekommen, hab mich kurz hingelegt (ohne zu schlafen!) und zur Entspannung diesen Text hier geschrieben. Werde mich dann nochmal ins Arbeitszimmer begeben und den Schriebs fertig stellen. Muss ja morgen früh abgegeben werden.

Dann bin ich das schon mal los. Juchu! 😉

Das war’s erstmal von mir. Ich hoffe ihr hattet nen schönen Tag ohne Stau, 6h im Auto & Erkältung 😉

Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: Manche Leute aus dem Studienseminar können einem einfach immer ein Lächeln auf die Lippen zaubern – das ist einer der (wenigen) Gründe, warum ich gerne dort bin. Danke dafür 😉

Pps.: Lacher des Tages
Ich. Heute Mittag bei Mc Donalds. Der Typ an der Kasse verteilt lieber Burger, als mich zu bedienen. Ignoriert mich. Ich warte. Sehr lange. Die Mittagspause ist begrenzt. Endlich komme ich dran. Ich bestelle. Und verlange nach dem Kassenzettel.
Sofort strahlt mich der Typ an, händigt mir ÄUSSERST zuvorkommend den Zettel aus & wünscht mir einen tollen Tag. Dann beginnt er, wie irre im Eiltempo die Filiale zu putzen.

Was war passiert?!

[Es folgt geheimes Insiderwissen aus meiner MysteryShopping-Vergangenheit]
Die einzigen Personen, die bei McD nen Kassenzettel verlangen, sind Testkäufer. Ich war 4 Jahre lang nebenbei in diesem Beruf tätig & weiß, dass beim Verlangen des Zettels SOFORT die Alarmglocken im Kopf der McD-Mitarbeiter klingeln. Heißt: sie begannen wie wild zu putzen & sauber zu machen – es war ein Fest, das mit anzusehen. Meine Mit-LAA, die ich vorher eingeweiht hatte, brachen in Gelächter aus. Es war ja auch zu herrlich das zu sehen.

Fazit: Wer bei Mc Donalds was geboten kriegen will, sagt statt „Aufrunden“ lieber „Kassenzettel, bitte“ & beobachtet, was passiert.

Viel Spass beim Ausprobieren! 😉

„Für Lehrer wird zu wenig getan“

14 Jan

Huhu! 
Nachdem der gestrige Artikel schon sehr interessant war (fand ich zumindest), gibt es heute Nachschub aus einer anderen Ecke – dem Tagesspiegel. 

Auszug: 
„Was ist das Besondere am Lehrerberuf? Die Erfahrung lehrt, dass es kaum gelingt, die Bedingungen dieses Berufs an Menschen außerhalb des pädagogischen Umfeldes zu vermitteln, ohne zugleich in Larmoyanz und Selbstmitleid zu verfallen. Zumal die erste und auch zutreffende Reaktion fast immer aus der Feststellung besteht, im eigenen Beruf seien die Anforderungen auch stark gestiegen, gefolgt von dem Hinweis auf die Ferien und die Verfügungsgewalt über das Zeitbudget.“

Da ich dem Grundtenor schon mal zustimmen kann & da der Rest des Artikels/Kommentars ebenfalls lesenswert ist, deshalb diese Empfehlung heute von mir. Geschrieben von einem ehemaligen Schulleiter, der die Sache ganz treffend formuliert. Auch die Kommentare der Leser dort sind interessant 😉

Leider komme ich gerade nicht dazu, viel zu schreiben (auch wenn es viel zu erzählen gibt), weil ich meine Energie auf die Lehrprobe am Freitag & den damit verbundenen Schreib- und Vorbereitungskram lenken muss. Die Zeit ist wirklich knapp & muss daher gut genutzt werden…sonst wird das nix. (Abgabe des Entwurfs ist am Donnerstag früh. Da ich Mittwoch Seminar habe & erst spät nach Hause komme, muss ich also Dienstag, sprich MORGEN Abend damit fertig werden. Wird schwer. Aber wird.)

Am Wochenende kann ich euch dann wieder mit den neusten Neuigkeiten versorgen, es gibt einiges aus Schule, Seminar & Unterricht zu berichten 😉 

In diesem Sinne, 
viel Spaß beim Lesen des Artikels, 
Frau A. 

Ps.: HIER natürlich der Link dort hin… 😉

…auf der Suche nach Ordnung.

14 Aug

Nach einem tollen Tag mit Freundin inkl. Baby habe ich mich heute mal in mein Arbeitszimmer gewagt und begonnen, die Papierberge auf meinem Schreibtisch abzutragen.

In den letzten Tagen sind wieder neue Materialien und Dinge dazu gekommen, die ich gerne im Unterricht nutzen würde.
Stellen sich nur die Fragen:

1. WOHIN mit dem Kram?
2. WIE sortiere ich es ein? (nach welchen Kriterien)
3. WIE finde ich sie wieder? (in den 1000 Boxen, Kisten, Ordnern)

Hmpf.

Wie macht ihr das? Wie findet ihr eure Sachen wieder? Habt ihr Listen?
Er häufen sich ja Materialien, Arbeitsblätter, Spiele, Karten etc. ohne Ende an – wie behaltet ihr den Überblick?

Über Erfahrungsberichte, Ideen, Anregungen würde ich mich wirklich freuen – gerade von erfahreneren Leuten als mir, ich stehe ja noch so ziemlich am Anfang der Lehrer-Sammel-Leidenschaft.

Ihr könnt auch gerne in euren eigenen Blogs darüber berichten und die Artikel dann hier in den Kommentaren verlinken. Wäre klasse, wenn ein paar hilfreiche Tipps zusammen kommen.

Schonmal DANKE im Voraus,

Frau A. (mit Laptop umringt von Papierstapeln, Stiften, Kleber und allerlei anderem Kram)