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„Bitte tragen Sie das heutige Datum ein!“

2 Jul

So förmlich gab ich heute zu Beginn meiner Mathestunde Anweisungen.

Legen Sie Ihr Matheheft bereit!
Unterstreichen Sie das Wort Übung!
Schreiben Sie nur das Ergebnis auf!
Lesen Sie die Lösungen vor!

Keine Ahnung wieso ich das gemacht habe, aber…anstatt stur zu rechnen schienen die Kinder total Spaß daran zu haben. Beim ebenso förmlichen Verlesen der Aufgaben wurde kurz gekichert, gerechnet, geschrieben & das wieder von vorn.
War echt lustig irgendwie.

Dann war heute „Der Würfel“ dran – als erster geometrischer Körper. Zur Begriffsklärung dürfte jeder mal seinen eigenen Körper anfassen (welch ein Gelächter!) bis wir zu den geometrischen Körpern kamen. Dann wurde der Würfel auf Flächen, Ecken & Kanten hin untersucht. Besonders die Anzahl der Kanten war gar nicht so leicht herauszufinden. Von 7-24 waren alle möglichen Ergebnisse dabei – trotz einem Steckwürfel als Realie pro Kind.
Egal, alles wurde aufgeklärt & dann wurde noch etwas aus Würfeln gebaut.

Hach, irgendwie hat der Tag heute richtig Spaß gemacht. Der lockere Einstieg wirkte sich positiv auf die Stimmung aus, sogar die Gruppenarbeit klappte bei fast allen.

Sehr gut! Ich freu mich schon auf die letzten anderthalb Wochen. Es stehen noch einige schöne Dinge an, bevor ich TSCHÜSS sagen muss.

Das TSCHÜSS sagen wird nicht so schön, aber ich gehe motiviert, gestärkt, inspiriert und zufrieden – was kanns besseres geben?!

In diesem Sinne: Always look on the bright side of life! 🙂

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Freuden des Lehrer-Seins

14 Mai

Heute gibt’s ne kleine Anekdote, die mein Herz erfreut hat. Ich hatte sogar fast ein kleines Freudentränchen im Auge.

Aber von vorn.

Gestern führte ich in Mathe die Malfolge 8 ein.
Dabei erzählte ich den Schülern von der Lieblingsaufgabe meiner Mutti. Die ist nämlich 7×8=56, eine der Aufgaben, die im Allgemeinen zu den schwerer einprägsamen gehören.
Nachdem mir meine Mutti das als Kind erzählt hatte, habe ich mir das Ergebnis natürlich besonders gut eingeprägt.
Die Kinder hörten gespannt meinem kleinen Exkurs zu, dann wurde weiter geübt.

Heute hospitierte ich bei meiner Mathementorin. Sie begann mit dem klassischen Kopfrechnen, stehend mit Reinrufen der Ergebnisse. Als am Ende noch 5 Schüler standen, stellte sie die Aufgabe aller Aufgaben.

„Was ist 7×8?“

Und die schwächste Schülerin der Klasse brauchte nicht mal ne halbe Sekunde um inbrünstig und sicher 56 zu rufen.

Meine Mentorin machte große Augen (sie wusste ja nix von meiner Geschichte). Damit hatte sie nicht gerechnet.

Dann setzte sich die Kleine langsam und drehte sich dabei ganz stolz grinsend zu mir um. Ihr Blick war einfach unvergesslich.

In solchen Momenten liebe ich meinen Job noch ein bisschen mehr.

Eins nach dem Anderen

13 Mai

Das ist momentan die Devise.
Also Stück für Stück alles abarbeiten und über Erfolge freuen.

Heute:
– diverse Termine mit Mentoren gemacht
– im Bastelladen nachgehakt bzgl. Material für meine AG
– Mathe-Skript für die Mündliche fertig gemacht
– Wäsche gewaschen
– eingekauft

Reicht doch, oder?!
Was passiert, wenn ich zu viel in meinen Kopf lade, habe ich heute morgen nämlich gesehen.

Da saß ich nämlich gemütlich in meiner Deutschklasse & hospitierte, als plötzlich die Tür auf ging.

Ein Mädchen aus der Matheklasse schaute rein und fragte:
„Ist die Frau A. hier?“

Ich machte mich bemerkbar.

„Sie haben uns wohl vergessen?!“

Ich war immernoch irritiert.

„Wir haben doch jetzt Mathe!!!“

Dann machte es Klick.
Ich hatte meinen Stundenplan aus Prüfungsvorbereitungsgründen verändert und Montag ist der einzige Tag, an dem ich schon zur zweiten Stunde in meiner Matheklasse bin.

Das hatte ich aber verrrafft. Besonders weil ich mich gefreut hatte, meine andere Mentorin beim Einführen von „Division mit Rest“ zu hospitieren. Das iPad war schon im Anschlag, die Überschrift getippt…und dann das.

Ups. Voll peinlich.

Ich packte zusammen, flitzte hinter in die Klasse und dann ging’s rucki zucki los…die Kinder fandens witzig.
Ganz so schlimm war’s nicht, weil ich trotzdem alles geschafft habe (aufwändiges Tafelbild adé!). Dann muss man eben effizienter arbeiten…und ich war froh, dass ich so gut vorbereitet war und sofort umschalten konnte von gucken auf unterrichten…

Trotzdem: sowas passiert mir nicht nochmal!

In diesem Sinne…eins nach dem anderen! 🙂

Mein Tag in Bildern

8 Apr

Heute mal in Bildform 😉

Gestern Abend – noch fix die Hausaufgabe für die Kinder vorbereitet:

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Weckzeiten wie auf viel zu früh gestellt (links)…und pünktlich aufgewacht (rechts):

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Den Tag mit entspannter Musik begonnen (ich liebe Melodie & Flair des Liedes…):

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Danach in die Schule gedüst und erstmal 3 Stunden selbst unterrichtet, dabei u.a. das hier:

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Für 2 StundenSchulgarten (eigentlich ist das ja meine Werkenstunde, aber es ist Frühling & da hat das Vorrang…) ging es mit meiner Mentorin nach draußen…die Kinder sollten „den Frühling suchen“:

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In Anbetracht meiner kratzenden Lunge und schniefenden Heuschnupfennase habe ich mich nach dem Unterricht dann hiermit eingedeckt und mir schon die erste Ladung Augentropfen verpasst:

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Jepp. Das war der heutige Tag. Es gibt auch noch ein lustiges Bild vom Vertretungsplan, auf dem als Vertretung 5x mein Name untereinander steht – sieht cool aus 😉

Ansonsten…um zu vermeiden, dass ich mir den Mund fusslig rede um zu erklären, warum ICH da bin und nicht meine Mentorin, hab ich heute als erstes noch vor Unterrichtsbeginn an die Tafel geschrieben:

„Frau Deutsch ist krank 😦
Heute alles mit Frau A. :)“

Dann musste ich nur noch an die Tafel zeigen, wenn die Frage kam 😉

Ansonsten lief es heute ganz harmonisch ab. Die Kinder waren ein bisschen quasselig, was aber kein Wunder ist nach 2 Wochen Ferien. Also hab ich sie viel (zielgerichtet) reden lassen – was übrigens auch Teil des Lehrplans ist und sie langsam zur Leistungsbereitschaft geführt , wie es meine Mentorin angeraten hat. 🙂

Bei der Rückgabe der HSK-Arbeit zum Thema Zähne, die wir vor den Ferien geschrieben hatten, war plötzlich Totenstille…Ich zeigte mich enttäuscht darüber, dass viele Kinder Punkte verschenkten, weil sie beim Besprechen der Aufgaben nicht zugehört haben. Wenn dort steht „Antworte im Satz“ und man tut es nicht – dann werden Punkte abgezogen. Und nachdem wir mindestens 100 mal wiederholt haben, was ein Satz ist, will ich als Antwort dann nicht „die Backenzähne“ sehen. Nö.
Dass es keine Eins gab schockierte die Kinder ein wenig, aber…selbst Schuld. Das müssen sie jetzt einfach lernen. Schlimm sind die Noten nicht – in Thüringen gibt es seit neustem erst ab Klasse 3 „richtige“ Noten…aber manche waren schon geknickt und guckten mich böse an.
Aber da steh ich drüber, ich habe fair bewertet und kann die Ergebnisse rechtfertigen.
Interessant ist, wie man die Kinder bei solchen dezent emotional angehauchten Sequenzen fesseln kann – ein bisschen Schauspiel gehört halt doch dazu 😉

Yo. Ein bisschen nachdenklich bin ich dann Zuhause angekommen, weil ich auf dem Heimweg eine Freundin besucht habe, die derzeit nicht allzu gut dasteht – weil sie anderen geholfen hat & dafür in den Hintern getreten wurde… Sowas nervt, aber lässt sich wohl leider nicht ändern. Bin derzeit am Überlegen, wie ich ihr etwas Gutes tun kann… Fällt mir sicher was ein. 🙂

Ansonsten…jetzt ein kurzes Nickerchen, dann die Planung für meine 5 Stunden morgen (u.a. eine Stunde in der mir fremden Klasse 1 – das wird interessant) und heute Abend hoffentlich früh Feierabend für maximale Schatzi-Zeit.
Hab heute morgen mal wieder gemerkt, wie schön es eigentlich ist, neben dem Mann aufzuwachen, den man liebt. Einfach klasse 🙂

In diesem Sinne: ich hoffe ihr hattet auch nen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: Habe heute den Termin für meine mündliche Prüfung erfahren. Über die Schule, nicht übers Seminar. Mal sehn wann die offizielle Mail an uns rausgeht…

…und sonst geht’s mir gut.

15 Nov

Mit diesen Worten schließen die meisten Kinder ihre Redezeit im Ethik-Sitzkreis ab. Dabei erzählen sie kurz vom Wochenende, schönen oder traurigen Erlebnissen und interessanten Ereignissen.

Natürlich darf ich dabei auch was sagen (auch wenn ich nur hospitierend drinne sitze). Für mich war heute – aus verschiedenen Gründen – ein toller Tag:

1. ich durfte 3 Stunden hintereinander unterrichten. In der Hofpause hatte ich Aufsicht… Und es war toll! Wie eine richtige Lehrerin 🙂

2. Die Auswertung der Igelgeschichten lief gut. Einige von euch hatten ja empfohlen, die Schülertexte am PC abzuschreiben – das habe ich auch so gemacht. Im Heft hatte jeder Schüler dann noch einen kleinen Kommentar von mir (Super! Weiter so! Tolle Idee! Etc.)
Am Stundenanfang verteilte ich die Texte willkürlich, also hatte jeder den Text eines anderen.
Dann folgte die Methode „Lerntempo-Duett“ (gelernt im Studienseminar. Yeah!). Dabei suchen sich Schüler, die fertig sind, einen Partner mit dem sie den Text tauschen. Wichtig: das geschieht nur mit den Augen, also mucksmäuschenstill! 🙂
Hat echt gut geklappt!

3. meine Mathestunde in der anderen 2. Klasse lief auch prima. Kopfrechnen mit Hüpfen („Wer das Ergebnis weiß, springt in die Luft.“), dann Pfeilaufgaben und am Ende war sogar noch Zeit für eine Runde „U-Boot“ spielen.

4. Die Einführungsstunde zum Eichhörnchen musste spontan umgeplant werden, also nutzte ich meine Beobachtungen bei der Aufsicht für den Einstieg. Fand ich gut 🙂

5. A propos Aufsicht. Da hatte ich heute ein beeindruckendes Erlebnis.
Situation:
Auf dem Schulhof stehen 2 randvolle Paletten mit Wasserkästen. Die Kinder stürmen raus, schnappen sich jeder einen Kasten, tragen ihn die Treppe nach unten & laden ihn auf ein Rollbett o.ä. auf & fahren ihn in den Lagerraum. Einfach so. Ohne Aufforderung. Um dem Hausmeister zu helfen.
Fand ich total toll & war richtig baff.
Der Hausmeister dazu: „Das machen die immer so. Das macht denen Spaß!“
…war nicht zu übersehen. Zur Belohnung gabs heute ein paar Bonbons – „ab und zu geht das mal“ 😉

6. Hier also mein Einstieg in Kurzform:
Fleißige Schüler beobachtet – emsig Wasser vom Hof in Vorratsraum geschafft – dort holt man sich, was man braucht – „Da fällt mir doch glatt ein Tier ein, dass das auch so macht! Euch auch?!“
Und tatsächlich – neben dem Feldhamster wurde auch das Eichhörnchen genannt – cool! 🙂

Yo, klingt ganz gut. Finde ich. Hat heute echt Spaß gemacht. Natürlich lief nicht alles zu 100% super, es musste ermahnt und verbessert werden, aber das ist ja normal & gehört dazu zu diesem Job. Und aus Fehlern lernen ja auch die Kinder 🙂

In diesem Sinne: guter Tag!
Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: DANKE an die, die mir immer so fleißig Hinweise und Ideen geben – es ist wirklich toll, Feedback zu bekommen & das dann auch sinnvoll in den Unterricht zu integrieren. Ihr seid super! 🙂

Geometrie-Seminar

17 Okt

Wie erwähnt: heute stand Seminar auf dem Plan. Thema Mathe, genauer: Geometrie.

Und es war gar nicht mal so schlimm. Heute wurde nämlich mal das gemacht, was uns immer vorgepredigt wird: Handlungsorientierung!

Wow!

Es gab verschiedenste Materialien…Würfel, Klickies, Knete, Holzspiesser und und und… Dann wurden Themen wie Körper, Flächen, Würfelnetze und Kantenmodelle besprochen. Das sag dann so aus:

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Danach haben wir einen „Zauberfisch“ gemacht.
Ablauf:
– aus einem Notizzettel (quadratisch) 8 Dreiecke falten
– die Dreiecke ausschneiden
– die Grundform des Fisches legen

Dann:
Wenn man 2 Dreiecke (immer ausgehend von der Grundform) woanders hinlegt, kann man verschiedenste geometrische Formen legen…
– Dreieck
– Parallelogramm
– Trapez
– Quadrat
– …

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Cool, oder?
Jetzt muss ich mir nur noch Geometriestunden „besorgen“ & dann werde ich ein paar Sachen davon mal ausprobieren. Hab jetzt richtig Lust auf das Thema Körper & Flächen – komisch!

Joar. Dann ging es noch ums Geodreieck & was man beachten muss…eigentlich Kleinigkeiten…aber wichtige Kleinigkeiten…:

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Ein bisschen Symmetrie (inkl. kurzem Beitrag von mir) gab es auch. Wir haben gespiegelt und coole Materialien kennengelernt:

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War echt cool, irgendwie.

Jetzt sitze ich mit meiner Freundin auf der Couch, wir quatschen über die Schule (also gleich wieder, wenn ich hiermit fertig bin & sie die Hausaufgaben korrigiert hat) und essen Gummitierchen – gefällt mir. Der zweite Couch-Abend in Folge 😉

Also: macht euch auch nen schönen Abend! Bis bald,
Frau A. 🙂

„Das haben Sie sich verdient…“

7 Sep

…sagte Natalie und drückte mir das letzte Eis in die Hand. Mein zweites innerhalb von 5 Minuten.
„Wieso das?“ fragte ich sie.
„Na weil Sie eben so eine tolle Stunde gemacht haben!“
„Wirklich?“
„Ja, das hat Spaß gemacht!“
^^
Cool. Da hab ich mich drüber gefreut.
Die 5. Stunde in der 2b war heute sehr entspannt. Nachdem ich in der 4. Stunde am ABC gearbeitet habe (Info’s dazu gleich), stand die neue „Klassenleiter-Stunde“ auf dem Programm. Da ist natürlich die Klassenleiterin der Boss, sprich: meine D/HSK-Mentorin. Die hatte mit einer Mutti eine Eis-Lieferung abgesprochen, die uns auch pünktlich zu Stundenbeginn erreichte. Nachträgliches Geburtstags-Mitbringels eines Ferien-Geburtstagskindes. Sehr nett!
Also ging es raus in die Sonne, Eis essen & spielen – hatten sie sich heute auch wirklich verdient… und ich mir anscheinend ja auch 😉

Nachdem ich gestern ziemlich unzufrieden die Schule verlassen hatte (dämliche Anfängerfehler, wäh!) klappte es heute schon besser. Sowohl in Mathe, als auch in Deutsch.

Heute aber mal was Fachliches.
Meine bisherige Unterrichtseinheit zum Alphabet.

1. Stunde: Einführung
– Singen des ABC-Liedes
– Was ist das Alphabet? (feste Anzahl & Reihenfolge von Buchstaben aus denen man Wörter bilden kann)
– Wozu brauchen wir das Alphabet (lustige Kinderantworten kamen da raus…)
– Wo finden wir es im Alltag?
– Praxisübung: in verschiedenen Büchern (Wörterbuch, Lexikon etc.) das ABC suchen
– Einführung des Wörterbuchs
– Kurze Übung im Wörterbuch: Buchstaben / Wörter finden
– AB: „Mein Das-mag-ich ABC“
– Hausaufgabe

Fazit: Habe das ABC-Lied richtig schön verhauen weil ich mich von den Schülern habe verunsichern lassen (total dämlich, meine Version des Liedes war nämlich richtig! Meine Mentorin griff kurz ein). Die Praxisübung war zu lang (die kommen nicht drauf, dass es ein Register hinten im Buch gibt…), die Einführung des Wörterbuchs gut, die anschließende Übung inkl. Das-mag-Ich-ABC zu kurz…aus folgendem Grund:

Ich hatte die falschen Stundenzeiten im Kopf.

Total dämlich. Ich dachte, die Stunde hört 11: 25 auf. Nur dummerweise klingelte es plötzlich 11:15, als die Kinder gerade mit dem AB angefangen hatten & ich noch WEIT entfernt von der Hausaufgabe war. Hmpf. Also spontan das AB zur Hausaufgabe erklärt & zusammenpacken lassen. Unter tausend Entschuldigungen. („Du brauchst dich nicht 1000 Mal entschuldigen. Das kann passiern. Mach dir keinen Kopf.“) Voll peinlich.

Naja. Heute war es besser. Auf diese Stunde hatte ich mich schon gefreut.

2. Stunde: Festigung des Alphabets

– Einstieg über das (diesmal richtig gesungene) ABC-Lied
– Bezugnahme auf die Hausaufgabe (das AB)
– Erarbeitung mit ABC-Karten
^^
Jetzt kommt meine übelst supercoole Idee für die ich mich selbst toll finde. (Ja, man muss sich auch mal selbst loben.)
Natürlich teile ich sie mit euch – vielleicht findet ihr`s ja auch gut 😉

Material war: eine Bambus-Kiste inkl. ABC-Karten (26 Stk., Großbuchstaben, laminiert & magnetisiert), Tafel, Wörterbuch

Ablauf:

1. Arbeitsauftrag: „Jeder Schüler zieht eine Karte, schaut sich den Buchstaben an & überlegt, an welcher Stelle er im Alphabet steht.“
Tafelbild dazu:

2. Auftrag: „Hänge deine Karte über die entsprechende Zahl“ (Also das A über die 1, das Z über die 26, ne?!)
[Die Zahlen sind nun nicht mehr zu sehen.]
3. Eventuelle Fehler verbessern (z.B. war bei uns an Stelle 24 das X und das W – eins war falsch…)
4. Frage: „Welches ist der 10., 15., … Buchstabe im Alphabet?“
[Die Buchstaben werden nach unten verschoben, sodass man die Zahl wieder sieht. Mit allen Buchstaben machen.]
Am Ende sieht das dann so aus:

;

4. Übergang zur „Geheimschrift“
Ich habe dann Zahlen an die Tafel geschrieben, die den Buchstaben des Alphabets entsprechen. „Was könnten die bedeuten?“
Mein Beispiel war: 20/5/19/20
Also kam das Wort „Test“ dabei raus.

;


(Jaja, ich hab geschmiert. Musste schnell gehn 😉

5. Aufgabe an die Kinder:
„Finde die anderen 3 Wörter heraus! Schreibe sie in dein Heft.“
6. Kontrolle:
„Welche Wörter kamen heraus? Schreibe sie in einen Satz.“ –>; Schule ist toll.
7. Arbeiten mit dem Wörterbuch:
„Suche die 3 Wörter im Wörterbuch und schreibe die Seitenzahl dazu.“
8. Vergleichen
9. Hausaufgabe 😉

Yo. So war der heutige Tag geplant. Und so lief er auch.
In der Auswertung gab es 2 kleinere Mankos: 1. habe ich nicht genau gesagt, wo die Seitenzahl hingeschrieben werden soll und 2. haben sie permanent frontal und ohne Auflockerung gearbeitet. Also FAST ohne, denn 10min vor Schluss fiel mir ihre Hibbeligkeit auf & ich machte eine Bewegungspause.

Die Idee fand sie aber, ich zitiere: „Klasse!“ 🙂 Ich auch 😉

Notiz an mich: Sie sind gerade erst am Anfang der zweiten Klasse. Also ist Kleinschrittigkeit immernoch angebracht in vielen Bereichen. Das muss ich mir echt erst wieder selbst eintrichtern, weil ich sonst wieder viel zu viel erwarte – aber das Spielchen kennen wir ja schon 😉

[eventuell falsch auffassbarer Text gelöscht]

Mathe war soweit ganz cool, Zählen bis zur 100 im Stehkreis, dann Arbeiten im Rechenmeister (2 Seiten, Übungen zur freien Auswahl), dann Wiederholung von „größer als“, „kleiner als“ etc. an der Tafel und eine passende Hausaufgabe dazu. Lief super. Florian ließ ich nur die Grundaufgaben rechnen (6-4, 5+2) mit Zahlenstrahl als Hilfe. Er löste in 20min drei Aufgaben. Eine davon falsch (6-2). Alle nur unter meiner permanenten Anweisung und mit mir in der Nähe. War ich woanders blätterte er herum und ärgerte seinen Nachbarn mit dem Zahlenstrahl.
Dann testete er mich wieder.

Situation: Er piekst seinen (ihm verbal & körperlich unterlegenem) Banknachbarn mit dem Zahlenstrahl. Ich gehe hin, will ihm ihn wegnehmen. Er macht seinen Arm nach hinten, sodass ich nicht drankomme.

Möglichkeit 1: Ich mach mich zum Affen und schnappe nach dem Ding.
Möglichkeit 2: „Gib das Ding her!“ im richtigen Ton.
Habe mich für letzteres entschieden. Und er schaute mich wieder lange an, genoss die Aufmerksamkeit der Klasse (die natürlich auch sehen wollte, wie ich reagiere) und gab ihn mir dann. BAH! 2:0 für mich. Und ich werde ihm mit Sicherheit auch keinen Triumph überlassen – wer bin ich denn?!

Weitere News:
– am Montag ist Sportfest & ich werde ALLEIN für die 2b zuständig sein. Klassenleiterin sozusagen. 3 Stunden Sportfest, dann zurück zur Schule und noch 2 Stunden Unterricht. Alles mit mir. Bin gespannt, was das wird und wie das funktioniert…und ob alle überleben werden 😉
– am Montag ist ebenfalls noch Elternversammlung. Um 19:30. Gute Zeit für Eltern, blöde Zeit für mich…ich muss dann nämlich bis zum Beginn 19:30 (Ende unbekannt) @School bleiben (auf 2h Extra-Fahrt habe ich keine Lust),
– deshalb werde ich am Montag im Werkraum Sachen vorbereiten, den Raum für die Elternversammlung klar machen und dann vielleicht ins nahegelegene Schwimmbad hüpfen – sollen ja 30 Grad werden 😉

Yo, ich glaube das war`s von mir.

Ich wünsche euch allen ein schönes, heißes Wochenende – geht mal raus an die Luft! 😉
In diesem Sinne:
Adios Amigos! 🙂

„Ich mach erstmal n Nickerchen“

5 Sep

…das waren die Worte, die mir unser „Neuer“ in der ersten Stunde nach 20 Minuten entgegenschmiss. Dann lehnte er sich zurück, ließ den Stift fallen, gähnte und ließ seinen Kopf nach hinten hängen.

Am dritten Schultag verstehe ich langsam das mürrische Gesicht meiner Mathe-Mentorin. Ich würde wahrscheinlich auch so gucken, wenn ich einen neuen Schüler bekommen würde. Zumindest unter den Bedingungen.

Aber fangen wir von vorne an.

Heute war ich zum Hospitieren erstmalig in diesem Schuljahr in meiner Mathe-Klasse. Den ganzen Tag.
Zur Erinnerung: die sind ganz ruhig, lieb und machen alles, ohne zu murren.

In der ersten Stunde half ich, die gemalten Ferienerlebnisse räumlich von der Tafel an die Wand zu bringen. Auf dem Weg dahin durfte der jeweilige „Maler“ des Bilder kurz etwas dazu erzählen. Der „Neue“ war auch dran (ich sollte ihm einen Namen geben, den werde ich heute noch öfter gebrauchen…ich taufe ihn: Florian.). Florians einzige Aussage: „Das war an der Ostsee.“ Okay. Passt.

Dann kam Deutsch. Thema Schreibschrift. Die bisher bekannten Schreibschrift-Buchstaben wurden mündlich wiederholt. Danach diktierte meine Mentorin verschiedene Buchstaben, die ins Deutsch-Heft geschrieben werden sollten. Davor natürlich das Datum rechts in die Ecke und „Übung“ in die Mitte, klar.

Florian wusste nicht einmal, wie das Deutsch-Heft aussieht.

Ich zeigte es ihm, half ihm bei der Anordnung der beiden geforderten Daten. Dann ging das Schreiben los.
Meine Mentorin diktierte:
„Schreibe ein kleines i“ …
Florian schaut lange an die Buchstabenkarten über der Tafel. Er sucht. Er findet. Er schreibt auf.
„Schreibe ein kleines u“
Das selbe Spiel.
(Ich sage ihm zwischendurch, dass er etwas Platz lassen soll. Wird weitgehend ignoriert.)
„Schreibe ein kleines a“
Er spielt mit dem Füller, schraubt ihn auf, schaut die Patrone an, macht ihn wieder zu. Ich animiere ihn, weiter zu machen. Kraftakt.
Manche der diktierten Buchstaben lässt er einfach aus („Schreibe das lange ie“), das „m“ klappt nur indem ich ihm die Bogenanzahl vorzähle…
„Suche dir „im“ oder „am“ oder ein anderes Wort aus, und übe eine ganze Zeile.“
Nach gutem Zureden nimmt er das „im“. Schreibt es einmal. Legt den Füller weg. „Ich mach erstmal n Nickerchen!“
Er lehnt sich zurück, lässt den Stift fallen, gähnt und lässt seinen Kopf nach hinten hängen.
Ich: „Nee, jetzt wird nicht geschlafen, sondern geschrieben.“
Er: „Aber ich bin schon wach seit 6 Uhr.“
Ich: „Ich bin schon wach seit 5 Uhr und leg mich auch nicht hin.“
Er: „Da bin ich ja länger wach.“
Ich: „Nee, 5 Uhr kommt vor 6 Uhr. Ich bin schon eine Stunde länger wach. Also los, weiter geht´s!“

Dann habe ich ihm das „im“ einmal vorgeschrieben, damit er überhaupt weiß, wie das in die Zeilen rein gehört. Danach klappte es einmal. Dann wieder weniger. Hmpf. Irgendwie frustrierend. Das Üben eines weiteren Wortes schaffte er zeitlich nicht mehr.

Hier erstmal im Foto-Vergleich:
ein schwacher Schüler von „uns“ (oben, ohne Hilfe)
und Florian (unten, mit meiner Hilfe):

[Hier befand sich mal ein Bild, das ich aus datenschutzrechtlichen Gründen entfernt habe. Hab keine Lust auf Stress. Zu sehen war wie gesagt eine Schriftprobe.]

Puh.

In der drauf folgenden Stunde nahm ihn die Förderpädagogin mit raus um mit ihm einen Schuleingangstest (also einen den Kinder machen, BEVOR sie eingeschult werden) zu machen. Ergebnisse? Naja… Defizite in einigen Bereichen. Starke Defizite.

Sein Zeugnis las ich in der Frühstückspause… und dachte kurz, dass das wohl ein Witz sein soll.

„Du bemühst dich, im Zahlenraum bis 5 zu rechnen.“

Du BEMÜHST dich?
Im Zahlenraum bis zur FÜNF?
Und das am Ende der ersten Klasse?
HALLO?!

Und es ging noch weiter:

„…manchmal gelingt dir das auch.“

Bäm.

An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass Florian von einer Jena-Plan-Schule gekommen ist. Diese Schulen zeichnen sich laut Wikipedia durch „selbsttätiges Arbeiten, gemeinschaftliches Zusammenarbeiten und -leben und Mitverantwortung der Schüler- und Elternschaft“ aus. Klingt ja ganz nett. Aber in welchem „Zustand“ sie uns diesen Jungen geschickt haben, ist echt unglaublich.

– er kennt keine Regeln
– er ruft im Unterricht rein
– er kann weder in Zeilen, noch in Kästchen schreiben
– er kann Deutsch- und Matheheft nicht auseinander halten
– …

Kann sowas sein? Nach einem ganzen Schuljahr?
Wahnsinn.

Und was sollen wir nun mit diesem Jungen machen?

In Mathe bot sich ein ähnliches Bild. Ich übernahm spontan den Stundenanfang (meine Mentorin musste noch was erledigen). Kopfrechnen. Alle Kinder stehen hinter ihrem Stuhl. Was macht Florian? Dreht seinen Stuhl um, schiebt ihn unter den hinteren Tisch, setzt sich auf seinen Tisch und grinst mich frech an.
Austesten, ist klar.
Aber nicht mit mir. „Das kannste gleich vergessen. Stell dich hinter deinen Stuhl.“ Er grinst mich weiter an. Ich überlege schon, welche Maßnahmen ich androhen kann. Mir fallen keine ein. „Das ist nicht witzig“. Ich schaue ihn finster an. Permanenter Augenkontakt.
Er dreht seinen Stuhl zurück und stellt sich dahinter.
Puh, gewonnen.

Später sollten Aufgabenpäckchen aus dem Buch abgeschrieben und gelöst werden. Ging bei ihm gar nicht. Statt Mathe legte er sein Deutschheft auf den Platz, er fand die erste Seite nicht, gähnte & lenkte seinen Nachbar ab. Dann schrieb er riesengroß und ohne Acht auf die Kästchen. Von 9 Aufgaben schrieb er eine HALBE ab. Keine Lösung. Ähnliches Bild dann auch später. Da es sich beim Abschreiben diesmal um die Hausaufgabe handelte, halfen wir ihmdann gleichzeitig dabei:

– meine Mentorin an seiner Seite: Zeigte ihm, WO das Datum hinkommt. WELCHE Zahl in welches Kästchen usw.
– ich vorne an der Tafel: Zeige einzeln auf JEDE Aufgabe, während er sie abschreibt.

Null Orientierung.

Bin gespannt, was das noch wird. Mit Sicherheit wird es noch interessant.

Natürlich wurde das Thema heute sofort in der Dienstberatung aufgegriffen und hitzig diskutiert. Eigentlich gehört er zurück in die 1. Klasse um diese ganzen grundlegenden Dinge erstmal zu erlernen. Wahrscheinlich geht das aber nicht so einfach, weil uns die gesetzlichen Grundlagen noch nicht klar sind.
Klar ist, dass die veränderte Schuleingangsphase auf 3 Schuljahre erweiterbar ist, aber darf man auch die 1. Klasse wiederholen? Kennt jemand einen solchen Fall (in Thüringen)?

Naja, ich bin gespannt wie das dann in den Mathestunden läuft, die ich alleine mit „ihm“ habe, ob er wieder austesten will oder sich quer stellt. Bin echt froh, dass der Rest der Klasse vergleichsweise ruhig ist und ich Gelächter über seine Aktionen im Keim ersticken konnte. Hoffentlich klappt das auch weiter so & sie lassen sich nicht von ihm anstecken.

Weitere News:
– mein selbstgebastelter Stundenplan ist soweit fertig
– es ist ein Winterplan, d.h. ich fange immer erst zur 2. Stunde an (um witterungsbedingte verlängerte Fahrtzeiten auszugleichen. Die Alternative wäre vorsichtshalber jeden Morgen schon spätestens 5:30 loszufahren, aber da müsste ich 4:30 aufstehn & das ist menschenfeindlich und ungesund.)
– in Werken werde ich wohl meine Wunschklasse kriegen

Jupps. Ich glaube, das reicht für heute, oder?! 😉
Morgen geht die Unterrichtseinheit zum ABC los, dazu noch eine Stunde Mathe. Ich freu mich drauf!

In diesem Sinne: adios Amigos
…und: Kommentare, Meinungen und Ideen sind wie immer erwünscht! 🙂

Bis bald!

Übung macht den Meister

28 Jun

Denn:

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Deswegen hab ich heute ein bisschen schreiben geübt. Muss man ja, wenn man es den Kindern richtig zeigen will.

Meine Deutsch-Mentorin hat mir dazu einen Klassiker geschenkt. Von 1992. Volk & Wissen.

Hier ein Ergebnis:

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Finde ich vom Aufbau her sinnvoller als den Schreibkurs, den unsere Erstklässler aktuell bearbeiten…aber da hat man ja kaum Einfluss.

Das war’s schon von mir heute – die Verdopplungsstunde lief (trotz Müdigkeit) gut.
Die Kinder:

Das ist ja ne coole Mathestunde!

Ist klar, wenn man ihnen ne eigene Spiegelfliese zum Arbeiten gibt 😉
Morgen steht Halbieren an, mal sehn wie das läuft 😉

So, jetzt wird für Deutschland mitgefiebert, mal sehn ob’s klappt 🙂

Meine erste Mathearbeit

21 Jun

Heute war es soweit – meine Mathekinder haben das erste Mal das erste Mal eine von MIR erstellte Klassenarbeit geschrieben.
Allein das Wort „Test“ oder „Klassenarbeit“ flößt ihnen ja schon Ehrfurcht ein, also hatte ich mir heute morgen vorgenommen, das Ganze als etwas „Schönes“ zu verpacken. So nach dem Motto: „Heute dürft ihr zeigen, dass ihr die vielen Sachen, die wir in den letzten Wochen geübt haben, schon richtig gut könnt!“ 

Und zu meinem Erstaunen war es wirklich so – sie konnten es!

Simultan zum Abgeben saß ich vorne und korrigierte zusammen mit der Klassenlehrerin die Arbeiten. Hilfreich dabei: erstmal eine Arbeit korrigieren (also wirklich nochmal genau durchrechnen) und diese dann als Vorlage zum Abgucken nutzen… Oder noch besser: vorher schon eine Vergleichsarbeit anlegen und die dann nutzen.

Jupps… der erste Schüler war nach 10 Minuten fertig, bei der letzten Schülerin haben wir nach 40 Minuten abgebrochen. Das fand ich besonders schade, weil sie ALLES, was sie geschafft hatte auch richtig gelöst hat. Sie ist einfach nur „zu langsam“ und träumt, statt zu rechnen. (wobei das nicht nur beim Rechnen so ist, sondern in ihrer ganzen Person. Wenn ich morgens „Guten Morgen“ zu ihr sage, braucht sie mind. 20 Sekunden um ein kleines „Guten Morgen“ rauszubekommen. Keine Ahnung, wie man da was machen kann…)

Nun ja. Die Ergebnisse stehen auch fest.
12 Einsen. 5 Zweien. 3 Dreien. Und ein Kind muss noch nachschreiben.

Meine Reaktion: Cool!
Reaktion meiner Mentorin: Die nächste Arbeit müssen wir schwerer machen!

…finde ich persönlich nicht, weil das alles Aufgaben & Aufgabentypen waren, die wir in der letzten Zeit geübt hatten und von denen es mir wichtig war zu sehen, ob sie es können.
Und weil sie es offenbar ziemlich gut hinkriegen (bis auf die üblichen Leichtsinnsfehler), können wir jetzt in andere Gefilde vordringen. 🙂

Achso, hier die Arbeit.
(so wie ich sie jetzt im PC habe – die Punkte und die zu addierenden Zahlen bei Aufgabe 4 habe ich per Hand vor dem Kopieren eingetragen, ebenso wie einen kleinen Pfeil bei Aufgabe 5. Die „Note“ wurde in Klammern eingetragen und zählt natürlich nichts. Noten gibt es erst ab Klasse 3 in Thüringen.):
Bild

Übrigens: so eine Arbeit konzipiert man nicht „frei Schnauze“, dabei müssen Vorgaben beachtet werden. Es gibt ja in den „allgemeinen mathematischen Kompetenzen“ 3 verschiedene Anforderungsbereiche (ABs):
AB 1: Reproduzieren (also in dem Fall einfaches Rechnen, Aufgabe 1-3)
AB 2: Zusammenhänge herstellen (z.B. durch andere Aufgabenformate, Aufgabe 4-6)
AB 3: Verallgemeinern und reflektieren (hier durch eine Sachaufgabe, Aufgabe 7)

Diese müssen in bestimmten Anteilen in so einer Arbeit vorkommen. Die Empfehlung liegt bei 25-50-25 Prozent, aber die genauen Vorgaben sind von Schule zu Schule unterschiedlich. [Kurze Erklärung HIER, mehr dazu in den Lehrplänen!]

Jupps…also muss man sich vorher schon ein bisschen nen Kopf machen, um alle Anforderungsbereiche einzubauen. Natürlich ist der AB auch immer davon abhängig, wie oft man etwas schon geübt und trainiert hat. In einem Jahr wären die Aufgaben 4 und 5 vielleicht in den Anforderungen nur noch „Reproduktion“…

Nun ja. Ich bin zufrieden. 🙂

So, zum Schluss noch ein kurzes Schmankerl aus dem Unterricht:

Lehrerin: „Warum sollte man nach dem Essen denn nicht gleich toben?“
Schülerin: „…weil sich sonst das Gehirn umdreht!“

Na ENDLICH weiß ich jetz auch, warum mir das als Kind immer verboten wurde… Danke Kleine! 🙂