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Wie geht eigentlich…Lachspizza?!

13 Jun

Heute mal nichts schulisches, sondern etwas kulinarisches 🙂

Es geht um: Lachspizza

Das Rezept stammt von einer Freundin & geht schnell und einfach – genau das richtige für mich 😉

Zutaten:
1x PizzaKit (selber machen geht natürlich auch)
2x Mozarella
1x 200g Lachs
1x frischer Salat
1x Salatsoße

Zubereitung:
1. Pizzateig ausrollen, Soße drauf.

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2. Mit Lachs belegen

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3. Mozarella in Scheiben schneiden & Pizza belegen

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4. Ab in den Ofen – ca. 15-20min

5. Stücke schneiden, auf den Teller legen

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6. Mit Salat belegen, je nach Belieben Salatsoße dazu.

7. Genießen!

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Einfach, schnell & super lecker.

Das Besondere:
Die Lachspizza stopft nicht so extrem, trotz Käse. Sie schmeckt durch den Salat richtig schön frisch – ein tolles Sommer-Essen.

Viel Spaß beim Nachmachen wünscht:
Frau A. wie Ach, ist das lecker!

Der letzte Tag in London

23 Feb

…und ich hab am Abend immernoch 45 Pfund in der Tasche. Mist.
Das heißt aber nicht, dass ich nix ausgegeben hätte – Ausgaben gab es genug…aber ich gehe stark davon aus, dass das britische Pfund noch ne Weile existiert und ich das Land nochmal besuchen werde (definitiv!) – also heb ich mir das schön auf.

Heute war unser Oxford Street Tag. Für die, die es nicht kennen: die Oxford Street ist sozusagen DIE Shopping Meile in London. Und zwar für Normalbürger, nicht Bonzen. Sicher gibt es auch hochpreisige Sachen, aber der Großteil ist bezahlbar. Meine Lieblingsläden sind unter anderem Next, New Look, UNIQLO & natürlich Primark. Dort habe ich mir auch die Tüten gefüllt, wobei ich relativ sparsam war.
Ausbeute:
– 2 Jeans
– etwa 10 unifarbene Tops (je 2£…)
– ein Kleid
– 2 Longsleeves
– ein Paar Schuhe
– eine Kette
& ein Souvenir für meinen Englischlehrer-seienden & London-mögenden Chef (ja, raten Sie mal 😉

Jepp. Ich hoffe das geht morgen alles problemlos durch die Kontrolle. Seit neustem wiegen die von RyanAir nämlich wirklich das Handgepäck – das gab es vorher noch nie auf unseren Reisen. Auf dem Hinflug hatte ich knapp 8 Kilo, 10 sind erlaubt. Mal sehen ob’s klappt 😉

Planung für morgen:
7:30 Frühstück
8:30 Richtung Bus laufen
9:00 Abfahrt gen Flughafen
10:15 Ankunft
12:30 Abflug

Ich hab mal das Wetter daheim gecheckt – das gruselt mich ja schon ein bisschen. Überall steht „Neuschnee“ oder mäßiger Schneefall – ich hoffe die räumen die Landebahn ordentlich in Frankfurt/Hahn 😉

So, das Bad ist frei. Ein letztes Mal duschen in unserem minimalistischen Bad – auf 2 Quadratmetern mit Waschbecken, Dusche & Klo. Zum Glück sind unsere Ansprüche SEHR niedrig…auf Dauer wäre das hier kein Zustand.

Ich freue mich auf: meine Wohnung, mein Bett & meine Couch. Und auf Platz & Privatsphäre.

Jepp.

In diesem Sinne: bis morgen oder so!
Gute Nacht aus London Victoria wünscht:
Frau A.

Ps.: Highlight des Tages:
Definitiv das Essen am Abend. Waren in einem asiatisch angehauchten Restaurant. Das Ambiente, für Ausstattung, der Service, das Essen – einfach nur toll! Merk ich mir für nächstes Mal!

Tower. Bridge. London.

22 Feb

Heute stand neben der Tower Bridge auch der Tower of London auf dem Plan.
Die Brücke war schnell abgehandelt – Fotos machen, drüber gehen, fertig.
Direkt daneben befindet sich der Tower of London – Neuland für mich.
Ich hatte die Tickets (wie immer) im voraus übers Internet gebucht & musste sie nur noch vor Ort abholen (Ersparnis inkl. Audioguide etwa 5£). Die Schlangen am Eingang schienen ziemlich lang, es ging aber ziemlich fix dann. Also davon nicht täuschen lassen. Drinne bekamen wir dann unseren Audio-Guide & machten uns auf die Tour. Zuerst ging es über die Burgmauern durch verschiedene Räume und Ausstellungen. Ich fands interessant, meine Schwester nicht so.

Neues Wissen:
Der Tower of London beherbergte früher wilde exotische Tiere, war also sowas wie ein Zoo. Die Tiere (Löwen, Krokodile, Affen etc.) liefen relativ frei rum und kamen den Menschen nahe. Das führte dann aber irgendwann auch zu Zwischenfällen mit Verletzten und Toten, sodass etwa 1830 die Tiere in den neuen London Zoo umgesiedelt wurden.

Danach schauten wir uns die Kronjuwelen und sämtliche Zugehörigkeiten an. Die Schlange war relativ lang, man wurde erst außen, dann drinnen in Schlangenlinien dem Zentrum näher gebracht. Als Zeitvertreib nutzten wir den Audioguide, der interessante Informationen zu den Kronjuwelen enthielt. Drinne angekommen sieht man dann diverse Mäntel, Zepter und vor allem glitzernde Kronen. Der dickste Diamant mit 530 Karat. Irre.
Am beeindruckendsten war für mich jedoch was anderes. Eine Schale, die als Gefäß für Punsch verwendet wurde. Klingt erstmal langweilig, aber…diese Schale hat einen Durchmesser von einem Meter und kann 144 Flaschen Wein fassen. Dementsprechend groß war dann auch die Schöpfkelle zur Entnahme dessen. Riesig!!!

Danach ging’s noch ins White House, dem ältesten Teil des Towers, in dem die Armoury, sprich Waffen etc, ausgestellt waren. Auf 3 Etagen die irrwitzigsten Dinge, mit denen sich früher verteidigt & geholfen wurde. Unter anderem eine 4,33m lange Lanze für Showkämpfe (ein Mega Teil!) oder 2m große Schwerter.
Mein Highlight hierbei: die Rüstungen einiger Ritter. Ich sag dazu jetzt mal nichts weiter außer: bei diesem Exemplar war ALLES gut geschützt…:

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Leider konnten wir uns dann den Teil mit dem Punishment bzw. Bloody Tower nicht mehr anschauen – aus Zeitgründen. Die anderen mussten ja zu Mme Tussauds und überhaupt – meine Mum & Schwester waren am Tower nicht wirklich interessiert. Da bin ich lieber mit den Jungs durchgezogen.

Nun ja. Nachdem ich den Weg zu Mme Tussauds beschrieben hatte und die 3 allein loszogen (großer Schritt!), trank ich mit Schatzi noch gemütlich meine heisse Schokolade & dann zogen wir los gen Oxford Street. Natürlich nicht ohne ewig im Bus zu hocken, aber so ist man am nächsten dran an allem.
Hier ein weiteres Highlight.
Ich saß mit Schatzi im Bus oben ganz hinten. Es stieg eine Familie zu. Mutter, Vater, 2 kleine Mädchen (etwa 4 Jahre) & ein kleiner Junge (vll 5 oder 6). Das kleine Mädchen saß in der Mitte der letzten Reihe neben Schatzi & spielte vor sich hin. Zwischendurch putzige Fragen an die Mutter („Mommy, why do so many people want to visit London?“) und allgemeines Gebrabbel. Zwischendurch wird an jeder Station der Name genannt. Nach „Piccadilly Circus“ kam ziemlich schnell eine Haltestelle namens „Hamleys Toy Station“.
Das kleine Mädchen traute ihren Ohren kaum und piepste mit ihrer hohen Stimme: „What???
Und die Mutter – ohne mit der Wimper zu zucken & wie aus der Pistole geschossen – „NOTHING!!!“
Da musste ich laut loslachen. Wirklich. Die Mutter drehte sich zu mir um. Grinste nur. Das Mädchen schien sich mit dem „Nichts!“ zufrieden gegeben haben und sagte nichts mehr.
Dann hielt der Bus. Aus den Lautsprechern ertönte: „This is the Last stop. Please get off the bus“
Also ließen wir die Familie vor und folgten die Treppe nach unten. Dort blieb das Mädchen stehen, drehte sich um und sagte: „Mommy, did he just say TOY STATION???
Das war so putzig.
Beim Verlassen des Busses flüsterte ich der Mutter grinsend „Viel Spaß“ zu & schlenderte mit Schatzi von dannen.

In der Oxford Street (aka Shopping Paradies) hielten wir uns nicht allzu lange auf. Wir hatten heute kaum was getrunken & gegessen, also machten sich Kopfschmerzen breit. Den Besuch bei „UNI.QLO“ ließen wir uns aber nicht nehmen. Highlight hier: die kürzen Hosen ab nem Preis von 19£ kostenlos. Innerhalb von 30-60min. Geil! Also ließ ich die vielzulange Hose abstecken und vereinbarte Morgen als Abholtermin. Heißt: ich muss LEIDER LEIDER LEIDER nochmal in die Oxford Street. Wie ÄUSSERST schade! 😉

Zum Dinner gabs heute mal McDonalds. Unterschied zu Deutschland: hier gibt’s Sachen, die gibt’s bei uns erst in nem Jahr oder so. Heute hab ich mich für den Sweet Chilli Crispy Chicken Wrap entschieden & es nicht bereut. Sowas schweineleckeres…ein Traum! Den Namen hab ich vor der Bestellung übrigens auswendig gelernt 😉

Nuja. Das war heute. Morgen gibt’s noch einen kompletten London-Tag, der Sonntag dient komplett der Rückreise. Mal sehen was wir noch so erleben.

In diesem Sinne: Good Night & cYa tomorrow!

Ms. A. 😉

Gesunde Ernährung

7 Feb

Gesunde Ernährung – das ist gerade das Thema in der zweiten Klasse. Eine Sache, die man sehr schön anschaulich gestalten kann & mit der man großen Einfluss auf die Kinder und ihr Denken hat.

Positiv für uns ist, dass unsere Klasse am Projekt „Klasse2000“ teilnimmt. Heißt: in regelmäßigen Abständen kommt eine sogenannte „Gesundheitsförderin“ zu uns, hält eine Stunde zu einem bestimmten Thema und geht dann wieder. Das schöne daran ist: die Stunden sind richtig toll aufgearbeitet & gelingen eigentlich immer!
In den Zeiten, in denen die Frau nicht da ist, sind die Lehrer am Zug & können inhaltlich an bestimmten Themen arbeiten. Dazu gibt es eine Lehrerhandreichung, in der komplett ausgearbeitete Stunden enthalten sind, inkl. Vorbereitung, Elternbriefen, Material etc. Echt cool!

Nun ja. Ich habe u.a. heute eine solche „KLARO-Stunde“ gehalten. Ein Stückchen davon möchte ich euch nicht vorenthalten, weil ich es echt toll fand.

Heute stand u.a. ein Obst & Gemüsequiz auf dem Plan. Dazu hatte ich eine große Tabelle an der Tafel vorbereitet:

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Die Schüler sollten also ihr Wissen & Können in den Kategorien Hören, Sehen, Schmecken & Fühlen beweisen.

Dazu habe ich die Klassen bankreihenweise aufgeteilt:

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Die Zahlen in den Feldern stehen für unterschiedlich schwere Aufgaben & gleichzeitig die erreichbaren Punkte. Die Aufgaben der Kategorien sind wie folgt:
Hören = etwas durch ein Worträtsel erraten.
Sehen= ein Bild wird langsam aufgedeckt & muss erkannt werden.
Schmecken = eine Kostprobe am Geschmack erkennen.
Fühlen = etwas in einem Beutel erfühlen.

Ablauf:
1. eine Gruppe wählt eine Aufgabe, z.B. „Hören 80“.
2. Ich lese die zugehörige Rätselfrage vor. (Z.B. „Ich wachse im Weinberg, kann Grün oder blau sein & aus mir macht man Getränke. Wer bin ich?“)
3. die Gruppe darf sich beraten, nennt dann die Lösung.
4.
Richtig: Punkte eintragen an Tafel
Falsch: Frage darf von der nächsten Gruppe beantwortet werden
5. Das passende Bild wird auf die Zahl gehangen, die Aufgabe ist gelöst.
6. die nächste Gruppe, usw.

Am Ende sieht das dann so aus:

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(Ist gleich noch ein bisschen Mathe mit drin 😉 )

Danach ließ ich die Schüler einzeln vor kommen & je eine Karte entweder Obst oder Gemüse zuordnen. Ohne dass ich bei falschen Zuordnungen einschritt.
Ergebnis:

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Danach durften sich die Schüler dazu äußern, wir korrigierten falsche Angaben & dann war dieser Stundenteil schon rum.

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Dauer: etwa 40min
Material:
– laminierte Bildkarten mit Magnet (selbst hergestellt, Bilder von Google)
– passendes Obst & Gemüse (zum Schmecken geschnibbelt, zum Fühlen komplett – ca 7€ Kosten)
Spaßfaktor: hoch
Strafe (ggf.): Punktabzug

Mir hat das Spaß gemacht & den Kindern glaube ich auch. Der Teller mit Apfelstückchen war im Anschluss im Nu verputzt 😉

Also: danke an „Klasse 2000“ für die Idee 🙂

Zum Schluss noch mein Tageshighlight:
Heute durften die Kinder in Ethik (wie gewohnt) von ihrer Woche erzählen, was schön war, was nicht etc.
Eine Schülerin sagte:
„Ich habe mich über die Mathestunde heute mit der Frau A. gefreut, da durften wir mit dem Datum rechnen.“
Thihi.
Hatte heute so nen Spontaneinfall & ließ die Kinder am Stundenanfang aus „7.2.2013“ selbstständig Aufgaben bilden. Bei den Schwachen kam dann eben 7+2=9 raus, die Stärkeren bildeten richtig lange Kettenaufgaben mit bis zu 7 Summanden – war cool. 🙂

Nebenbei hospitierte mich meine VfA, die mich auf ein Problem aufmerksam machen wollte, dessen ich mir schon LANGE bewusst bin – wozu ich aber nichts sagen bzw. kaum was ändern kann. Bin ja nicht die Klassenleiterin. Morgen ist die Auswertung der Stunde & da werde ich das auch nochmal ansprechen. Geht um Hilfsmittel für Schüler. Expliziter werde ich vorerst nicht, vll ergibt sich das ein andermal.

Für heute bin ich erstmal zufrieden. Hab noch 2 Tonnen Obst & Gemüse hier & werde mich dann wohl ausnahmsweise mal gesund ernähren. Die Unterrichtseinheit hat also auch für mich was Gutes 😉

In diesem Sinne: Adios Amigos!
Frau A. 😉

Gut zu wissen

16 Jan

Wie gut, dass ich mich gegen den starken Willen, einfach liegen zu bleiben, gewehrt habe & heute morgen um 5:30 aufgestanden & ins Seminar gefahren bin.

Sonst hätte ich nämlich nicht erfahren, dass wir bis MONTAG (21.1.) den Stoffverteilungsplan abgeben müssen, auf dessen Grundlage das Thema der praktischen Prüfung bestimmt wird.
Montag? Ja genau – Montag. Noch wahnsinnig viel Zeit *hust*
Angeblich stünde das in unserer Zeitschiene – nur blöd, dass dem nicht so ist & sich keiner dessen bewusst war, wie nah das schon ist.

Nun ja. Also hab ich schonmal ne hübsche Aufgabe für „nach der Lehrprobe“ – juchu.

Interessant war auch zu erfahren, dass wir noch vor den Winterferien unseren Termin für die praktische Prüfung bekommen. Aber nur den Termin, nicht das Thema. Das kriegen wir nämlich erst 10 (!) Tage vorher. Offensichtlich wollen sie testen, ob man in der Lage ist, in dem kurzen Zeitraum was gescheites auf die Beine zu stellen.

Ja, bin ich. Ich glaub ich hab noch nie was länger als ne Woche im Voraus geplant. Dann passt das ja prima. 😉

Jepp. Das waren die zwei schlagenden Erkenntnisse des Tages. BÄM, mitten ins Gesicht.

Weitere News:
Ich werde krank.
Nachdem ich die letzten beiden Tage schon Rückenschmerzen vom Schneefegen hatte, kamen heute im Laufe des Tages Schnupfen & Halsschmerzen dazu. Beides bisher nur auf einer Seite. Suuuuuper – so kurz vor der Lehrprobe.

Aber ich werde nen Teufel tun & mich krankschreiben lassen – nachdem ich so lange an dem Schriebs gearbeitet habe & ne coole Stunde geplant habe. No Way! Das Ding wird am Freitag gehalten – und wenn ich 90min flüstern muss!

Und auch die spontanen personellen Änderungen lasse ich nicht an mich ran. Denn: nicht meine neue Fachleiterin wird am Freitag kommen, sondern die, die ich vorher hatte. Hmpf. Die, der man es nicht wirklich Recht machen kann – auch wenn sie nett ist.

Nun ja, man kann nicht alles haben, ge?

Haben tu ich aber immerhin meine Mentorin, die die Stunde auch beobachten wird & das reicht mir schon als moralische Unterstützung 🙂

Jupp. Jetzt bin ich nach 14h unterwegs sein Zuhause angekommen, hab mich kurz hingelegt (ohne zu schlafen!) und zur Entspannung diesen Text hier geschrieben. Werde mich dann nochmal ins Arbeitszimmer begeben und den Schriebs fertig stellen. Muss ja morgen früh abgegeben werden.

Dann bin ich das schon mal los. Juchu! 😉

Das war’s erstmal von mir. Ich hoffe ihr hattet nen schönen Tag ohne Stau, 6h im Auto & Erkältung 😉

Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: Manche Leute aus dem Studienseminar können einem einfach immer ein Lächeln auf die Lippen zaubern – das ist einer der (wenigen) Gründe, warum ich gerne dort bin. Danke dafür 😉

Pps.: Lacher des Tages
Ich. Heute Mittag bei Mc Donalds. Der Typ an der Kasse verteilt lieber Burger, als mich zu bedienen. Ignoriert mich. Ich warte. Sehr lange. Die Mittagspause ist begrenzt. Endlich komme ich dran. Ich bestelle. Und verlange nach dem Kassenzettel.
Sofort strahlt mich der Typ an, händigt mir ÄUSSERST zuvorkommend den Zettel aus & wünscht mir einen tollen Tag. Dann beginnt er, wie irre im Eiltempo die Filiale zu putzen.

Was war passiert?!

[Es folgt geheimes Insiderwissen aus meiner MysteryShopping-Vergangenheit]
Die einzigen Personen, die bei McD nen Kassenzettel verlangen, sind Testkäufer. Ich war 4 Jahre lang nebenbei in diesem Beruf tätig & weiß, dass beim Verlangen des Zettels SOFORT die Alarmglocken im Kopf der McD-Mitarbeiter klingeln. Heißt: sie begannen wie wild zu putzen & sauber zu machen – es war ein Fest, das mit anzusehen. Meine Mit-LAA, die ich vorher eingeweiht hatte, brachen in Gelächter aus. Es war ja auch zu herrlich das zu sehen.

Fazit: Wer bei Mc Donalds was geboten kriegen will, sagt statt „Aufrunden“ lieber „Kassenzettel, bitte“ & beobachtet, was passiert.

Viel Spass beim Ausprobieren! 😉

Kopf aus, Ferien an

23 Dez

Ja ich weiß, ich sollte meinen Kopf noch nicht ausschalten – immerhin ist die Abschlussarbeit aka „Schriftliche Prüfung“ noch nicht fertig.
Aber ich muss erstmal ein paar Tage entspannen, ausschlafen, rumcouchen bevor ich mich darauf konzentrieren kann.
Also steht statt Schreibtisch derzeit auf dem Plan
– Geburtstagsfeiern in der Familie
– Kino („Der Hobbit“ war toll!)
– Kochen (ja, echt. Ich hab gekocht!)
– Spielen (Pflanzen vs. Zombies)
– Couchen (mit Kuscheldecke & Tee)
– Schatzi 🙂

Auch die Weihnachtsfeiertage sind zum entspannen eingeplant. Momentan sieht’s so aus:

24. Dezember
Plätzen Backen mit Schatzi, nachmittags geht jeder zu seiner Familie zwecks Essen, Bescherung & beisammen sein. Abends treffen wir uns wieder Zuhause bei uns 🙂

25. Dezember
Lecker Essen gehen mit Schatzi & meiner Familienhälfte.

26. Dezember
Lecker Essen mit & bei Schatzis Familie. Seine Mutti macht hervorragendes Essen… selbstgemachte Klöße, dunkle Soße…ein Traum!

Normalerweise geht’s dann nach den 3 Tagen hier zu meinem Papa 100km entfernt. Das wird dieses Jahr leider zum ersten Mal seit Jahren nichts. Er muss arbeiten, ich muss arbeiten, Schatzi muss arbeiten. Aber so schlimm ist es nicht, spätestens in den nächsten Ferien ist dann wieder Papa-Zeit 🙂 Und wir sind beide so vernünftig, Prioritäten zu setzen – da passt das schon.
Mein Geschenk ist aber schon angekommen & von Schatzi erfühlt worden (ich wäre niemals drauf gekommen…) – da es aber noch verpackt ist, gibt’s die Bilder & die Auflösung erst nach Weihnachten 😉

A propos Geschenke. Ich hatte alles schon rechtzeitig. Wobei es nicht so viel war dieses Jahr. Schatzi hat sein Geschenk schon 2 Wochen in Benutzung, meine Mutti wollte ein Buch & für ihren Freund (es ist komisch ihn so zu nennen, er gehört ja zu meiner Familie & in mein Herz) hab ich auch was nettes 😉
Meine kleine Schwester ist dieses Jahr leider wieder nicht dabei. Als Hotelfachfrau schippert sie gerade auf nem Kreuzfahrtschiff durch die Karibik…beneiden tu ich sie trotzdem nicht. An den Weihnachtstagen & Silvester wird sie mindestens 16h Arbeiten müssen am Tag. Das ist schon heftig. So haben die Gäste ne tolle Zeit – sie eher weniger…und das als Weihnachts-Fan…
Aber auch hier gibt es Lichtblicke. Allzu lange wird sie dort nämlich nicht mehr sein. Anfang Januar (leider nach meinem Geburtstag) kommt sie dann endlich wieder nach Hause. Darauf freue ich mich schon sehr. In den über anderthalb Jahren auf dem Schiff habe ich sie vll 3 Tage gesehen – viel zu wenig! Mal sehen, wie 2013 für sie läuft. Aufs Schiff wird sie dann nicht mehr gehen – aber sie ist super ausgebildet & findet sicher was neues tolles 🙂

So, jetzt hab ich aber genug geschrieben über mich. Wie verbringt ihr die kommenden 3 Tage? Auch so entspannt? Oder gehört ihr zu denen, deren Familien hunderte Kilometer entfernt wohnen?

A propos Entfernung: da hab ich’s ja gut. Von unserer Wohnung fährt man etwa 6 Minuten zu meiner Mutti und etwa 10 Minuten zu Schatzis Eltern. Ein Hoch auf das Dorfleben 😉

In diesem Sinne: genießt die nächsten Tage im Kreise eurer lieben. Streitet nicht allzu viel. Trinkt viel Wasser zwischendurch (soll helfen bei dem vielen Gefutter). Versöhnt euch. Habt euch lieb & macht euch ne schöne Zeit. Diese Ruhe hat man viel zu selten.

Frohe Weihnachten
wünscht
Frau A. 🙂

Ps.: Ab dem 27. muss ich mich dann aber ranhalten – am 4.1. ist offizielle Abgabe…

Wochenende

28 Okt

Es gibt so Wochenenden, die sind toll. Wochenenden, ohne Arbeit, ohne Aufgaben, ohne Verpflichtungen. Herrlich.

Samstag kam Schatzi vergleichsweise spät von der Arbeit. Die Reifenbranche wurde Samstag ja überrannt, weil so „plötzlich“ der Schnee da war… 😉 Ich hab meine Winterreifen ja schon ne Weile drauf & war deshalb recht unbesorgt.

Abends habe ich mich seit Monaten das erste Mal wieder mit einer Freundin getroffen. Darauf hatte ich mich schon gefreut – denn egal, wie lange wir uns nicht gesehen haben, wenn wir uns treffen, ist es jedes Mal wieder schön.

Auf dem Plan stand Essen gehen & Kino. Und das war auch richtig schön.

Mein Menü:
– Tomatensuppe mit Mozarella-Kügelchen
– Spinat-Semmelknödel mit Nussbutter & Wurzelgemüse
– Eisbecher mit heißen Pfirsichen

Bilder?
Hier:

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Yummi!

Danach ging’s ins Kino.
„Mann tut was Mann kann“
Ich hatte mich vorher nicht belesen, um was es genau geht & ließ mich überraschen. Etwas kritisch war ich schon, aber nicht wegen dem Film, sondern wegen dem Hauptdarsteller… Wotan Wilke Möhring.
Dieser Name…Arghs. Okay, er kann ja nix dafür, aber…welche Eltern nennen ihr Kind denn so?!

Nun ja… Mein Fazit? Toller Film!
…und das, obwohl es ein deutscher Film ist… 😉 Die sind ja oft nahe an der Schamgrenze, aber…der nicht.
Also: empfehlenswert! Anschauen!

Heute ging’s zu Mutti. Durfte mir ein Essen wünschen… Und mich für Serviettenkloß entschieden 🙂 Normale Klöße gabs auch…aber nicht für mich. Hätte mich am liebsten im Serviettenkloß gewälzt…saulecker!

Bilder?
Klar!

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Hmmmm….Auf das Fleisch (das man ja zum Soße machen braucht) hab ich verzichtet – damit mehr Platz für den SK war 😉

Joar. Jetzt lieg ich bei Mutti auf der Couch, die Glotze läuft (also richtig schön Hirn aus) und es wird rumgehangen.
Richtig. Schön. Entspannt.
Gefällt mir sehr 🙂

Morgen geht’s ab zu IKEA – darauf freu ich mich schon sehr. War viel zu lange nicht mehr dort…als ich noch in Erfurt gewohnt habe, war ich teilweise mehrmals die Woche dort…mit dem Umzug hat sich das ja erledigt 😉

So, das war’s von mir.

Ach nee, eine Sache noch: ich habe mir vorgenommen, ab morgen ne Weile (mindestens eine Woche) auf Facebook & Twitter zu verzichten. Weil es mir einfach zu viel Zeit geraubt hat in der letzten Woche. Hab kaum was geschafft & das will ich ändern 😉

Blog läuft aber weiter, keine Sorge!

In diesem Sinne: Adios Amigos!
Frau A.

Ps.: Wie habt ihr euer Wochenende verbracht? Gemütlich? Mit Freunden? Wart ihr draußen im Schnee? 😉

Frau A.’s Samstagsfrage

13 Okt

Ich stelle mir ja ständig irgendwelche abstrusen Fragen. Auf viele finde ich keine Antwort, aber vielleicht könnt ihr mir bei dieser weiter helfen:

Warum gibt es keine Äpfel in Dosen?

Hintergrund: Beim Einkaufen kann man ja so ziemlich alles in Dosen kaufen…Mandarinen, Pfirsiche, Ananas, Birnen, Aprikosen und und und. Teilweise sogar geschnippelt. Warum gibt es das für Äpfel nicht?

Ich freu mich schon auf eure Antworten!
Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: Während ich den von mir selbst gebackenen (& geschälten & geschnippelten) Apfelkuchen genieße 😉

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Rezept-Tipp: Ofenpfannkuchen

30 Aug

Ja, richtig gelesen: Pfannkuchen im Ofen.
Weil ich mir darunter nicht wirklich was vorstellen konnte, haben wir das mal gemeinsam gemacht.
Zunächst das Rezept:

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Klingt wie ganz normale Eierkuchen…und das ist es eigentlich auch.
Mit dem Unterschied, dass man den Teig auf ein Backblech gießt und 25min Backen lässt. Kein spritzendes Öl in der Pfanne, keine Rauchschwaden in der Küche…sehr nett!

Und obwohl der Teig nach dem eingießen nicht mal einen Zentimeter hoch war, ging er richtig auf:

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Yummi!
Für mich gabs dazu Apfelmus, die Kleine entschied sich für Nutella.

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Jetzt liegen wir satt und zufrieden rum. Sie guckt „Schloss Einstein“ (hab ich früher auch immer, besser als diese Mist-Comics), ich spiele „Montezuma 3“ (macht süchtig) und in ner Stunde wird sie abgeholt.

Restliche Tagesplanung:
Mich aufs Telefongespräch um 18:00 mit meiner Fachleiterin vorbereiten und dann entspannen. So ein Tag mit Kind kann auch schlauchen… 😉

Feuertonne & Stockbrot

25 Jul

Scheinbar ist diese Woche wirklich kulinarisch geprägt – denn auch der gestrige Tag konnte nicht mit inhaltlichen Highlights im Studienseminar glänzen. Glanz gabs nur in den Gesichtern der anderen – vom Schweiß 😉

Nun ja. Für gestern stand etwas auf dem Programm, was wir uns schon lange vorgenommen hatten & endlich in die Tat umsetzten… ein Nach-dem-Seminar-Mädels-Quatsch-Tag! Sonst ist das ja nicht möglich, weil alle sofort nach dem Seminar verschwinden & nach Hause düsen, verständlicherweise.

Dazu ging es (spontan umgeplant – im Park wären wir bei den Temperaturen wohl verpufft) erst in unsere Lieblings“kneipe“ – neben einem kühlen Eistee gönnte ich mir folgendes:

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Jaaaaa – Eierkuchen mit Apfelmus, Sahne & Vanilleeis. Superlecker. Und mit 2,90€ so günstig, dass ich es mir gleich im Anschluss nochmal bestellt habe 😉 Wirklich! 🙂

Nach einer gemütlichen Erzählrunde mit viel Gelächter (Zitat der Kellnerin beim Betreten des Lokals „Ich muss schon gar nicht mehr gucken wer kommt. Das hör ich schon am Lachen“) ging es zu einer LAA nach Hause.

Nach der Besichtigung ihrer wirklich wirklich tollen Wohnung (naja, eher ein ausgebautes altes Bauernhaus mit viel Potential – Wahnsinn, will ich auch!) ging es ans Stockbrot machen.
Das war für mich ja die absolute Kindheitserinnerung. Ich habe das wirklich geliebt am Feuer zu sitzen, mein Stöckchen rein zu halten & den leckeren Teig zu essen….und es war wieder supertoll:

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Aaaaach, herrlich oder?
Dann noch Butter auf den warmen Brotteig – ein Traum!

Jetzt freu ich mich noch mehr auf den Schweden-Urlaub ab Freitag – da werde ich das wohl nochmal zubereiten 🙂

Lecker war auch der sommerliche Cocktail, den es dazu gab.
Man nehme:
– etwas braunen Rohrzucker
– 3/4 Zitronenlimo
– einen Schuss Barcardi Razz
– ein paar gefrorene Himbeeren
Dazu ein Strohhalm…und dann wird genossen!

Schön war’s!