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„Was braucht ein Referendar?“

13 Aug

…und was braucht er NICHT?! 😉

Da in letzter Zeit vermehrt – wohl durch den Beginn einer neuen Runde Referendariat – Suchanfragen dieser Art zum Blog führen, möchte ich den scheinbar vorhandenen Bedarf mal decken.

Also: Was braucht ein Referendar? 

Zunächst einmal: es ist ganz normal, dass man sich zu Ref-Beginn mit diversen Sachen eindecken will. „Oh Gott, ich brauche noch dies und das und jenes!“ – Ging mir genauso. Meine erste richtige „Lehrer“-Bestellung machte ich damals bei TIMETEX. Was ich mir genau bestellt habe, könnt ihr HIER nachlesen.
Aber was habe ich davon wirklich behalten und genutzt?
Häufig: Füller, Kuli, Timetex-Beutel, Kleber, Markierungs-Streifen, Klebemagnete
Selten: Knetkleber Elastofix
Nie: Referendar-Heft, Lehrer Werkzeug Box Profi

Eine Auflistung der Dinge, die ICH vor Ort habe, findet ihr HIER. Aber nicht erschrecken 😉

Viele Dinge, die man auf den ersten Blick toll findet, stellen sich dann in der Praxis als total sinnlos heraus. Das gilt für Bücher, genauso wie für Materialien, Hefte, Trallala.

Was braucht man nun wirklich? 
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1. Bücher / Zeitschriften
Verkneift es euch, Infobücher wie „Überleben im Referendariat“, „Kursbuch Referendariat“ etc. zu kaufen. Zumindest kurz bevor es losgeht – da bringt es euch sowieso nichts mehr, weil ihr in kürzester Zeit 1000 andere Sachen im Kopf haben werdet & das Buch nur in der Ecke verstaubt. Also dazu ein dickes: NEIN!
Stattdessen: Tauscht euch untereinander aus. Mit Refs die schon weiter sind, mit den anderen Refs aus eurem Jahrgang, egal. Das bringt wesentlich mehr als ein steriles Buch. 

Ein weiteres NEIN geht an diverse Grundschulzeitschriften. Im Ref habt ihr keine Zeit, die Dinger zu lesen – auch wenn sie toll sind, und auch wenn ihr sie günstiger kriegt!

Wozu ich JA sage, sind definitiv die Lehrerhandbücher/Handreichungen zu den Materialien mit denen ihr im Unterricht arbeitet. Dort findet ihr sinnvolle Ideen, Verknüpfungen und ggf. auch Zusatzmaterialien. Sicher nicht immer günstig, aber als Referendar bekommt man meist 50% Rabatt & kann sich die Sachen dann leisten.
Ein weiterer absoluter Gold-Tipp ist gerade für die Grundschule ein Account beim „Zaubereinmaleins“ – dort findet ihr auch hilfreiche Tipps und Ideen und könnt euch einiges an Material selbst herstellen, statt teuer zu kaufen. Voller Zugriff kostet EINMALIG 20€…und ist es definitiv wert, glaubt mir!

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2. Büromaterial 
Was man DEFINITIV haben sollte sind: 
Bleistift, Füller, Patronen, Kuli, Lineal, Rotstift, Tipp-Ex, Locher, Tacker, Drucker, Druckerpapier, Ersatzpatronen für den Drucker (geht schneller leer als man denkt!), Blöcke, Markierstifte, farbige Papiere, Ordner, Klarsichtfolien, Notizzettel, Klebestreifen, Laptop, Internetzugang, E-Mail-Postfach –
…und vor allem ORDNUNG in all diesen Sachen. Dazu habe ich mir HIER Gedanken gemacht – das „Magazin“ nutze ich heute fast täglich! Definitiv Gold wert!

Was man haben KANN, aber NICHT MUSS: 
Laminiergerät (Erhöht Wiederverwendbarkeit der Materialien)
Handhebelschere (Ich liebe sie – erleichtert das Schnippeln massiv!)
Doppelseitige IKEA-Bilderrahmen (z.B. für Gruppenarbeiten etc.)
Kisten, Boxen, Aufbewahrungen für Material
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…mehr ist es eigentlich (zumindest für mich) nicht. Ich denke, dass man die ganzen Sachen ruhig angehen, und sich nicht verrückt machen (lassen) sollte. Was man genau braucht, sieht man dann relativ schnell – und kann es sich dann besorgen. Sich im Voraus mit 1000 Sachen einzudecken beruhigt zwar ein bisschen das Gewissen, schont aber weder den Geldbeutel noch die Umwelt. 

Deshalb: ruhig bleiben, abwarten, Grundausrüstung besorgen und dann flexibel reagieren.

Liebe Grüße,
Frau A. (die auch VIEL ZU VIEL Sachen vor und im Ref gekauft hat…und jetzt den Fehler zu Beginn des „richtigen“ Lehrerlebens wieder macht 😉 )

Übrigens: was die Lehrertasche betrifft – ausprobieren ist da ganz wichtig. Ich würde mir nichts „einfach so“ kaufen, ohne es mal getestet zu haben. Der Rucksack aus meiner Timetex-Bestellung war z.B. unpraktisch für mich. Ich habe mich dann in meinem Kollegium umgeschaut und mich in die – absolut NICHT nach Lehrer aussehende – Tasche meiner Mentorin verliebt…und glücklicherweise eines der wenigen privat verkäuflichen (weil seit 10 Jahren nicht mehr in Produktion) Exemplare aus England importieren können. Es muss also nicht immer ne dicke Lehrertypische-Leder-Umhängetasche sein.

Bleibt euch einfach treu – nicht nur was die Tasche betrifft! 😉

Tipp des Tages: Namensetiketten

7 Aug

Dass ich in meiner Ausbildungsschule viel gelernt habe, sieht man an meiner heutigen Tätigkeit: Namensschilder machen! 
…und zwar diesmal nicht aufwändig handschriftlich, sondern ganz einfach am PC. 
Warum?
1. weil es wesentlich schneller geht
2. weil es sauberer ist 
3. weil es was hermacht 😉

In meiner Ausbildungsschule hat das die Sekretärin übernommen. Die Lehrer mussten nur sagen, wie viele Sätze sie von den Namen benötigen. Da ich davon ausgehe, dass es so einen tollen Service in meiner neuen Schule nicht gibt, übernehme ich diese Aufgabe einfach selbst! 🙂 

Man braucht dazu: 
– Namen der Schüler 
– bedruckbare Etiketten
– Drucker
– Word 

Meine Etiketten sind von „Pripa“, bestellt bei Amazon. Es gibt viele unterschiedliche Größen, aber ich habe mich für DIESE hier entschieden. 

Ablauf: 
– Neues Dokument öffnen
– oben auf SENDUNGEN klicken
– dann links auf ETIKETTEN
– es öffnet sich ein Fenster – dort auf OPTIONEN
– bei Etikettenhersteller „ANDERE“ auswählen
– auf NEUES ETIKETT drücken
– dort dann die Etiketten-Daten eingeben (Höhe, Breite, Anzahl – siehe Verpackung)
bestätigen
– im „Umschläge und Etiketten“-Fenster (ohne bei Adresse etwas einzugeben) auf NEUES DOKUMENT
Tipp: Wenn ihr einen Bogen haben wollt, der NUR mit eurem Namen (Adresse, was auch immer) bedruckt ist, könnt ihr das bei Adresse angeben – dann steht das automatisch auf allen Etiketten. Wollt ihr einzelne Namen eingeben lasst es weg – sonst müsst ihr’s dann eh wieder rauslöschen 😉 

Dann müsste sich die Tabelle (mit gestrichelten Linien) öffnen und ihr könnt die Namen (oder was auch immer) eintragen. 

WICHTIG: Beim Drucken dann nicht vergessen, auch das Etikettenpapier einzulegen 😉 

Liebe Grüße und viel Spaß beim Ausprobieren wünscht: 
Frau A. (die jetzt auch eigene Namenskleberchen hat!)

Wo soll ich anfangen?

6 Aug

Die Hälfte der Ferien ist rum. Der „richtige“ Urlaub mit Wegfahren etc. auch vorbei. Der Freund wieder an der Arbeit…und auch ich muss mir langsam überlegen, wie das nächste Schuljahr so aussehen soll. 

Abgesehen davon, dass noch VIELE VIELE Fragen offen sind (z.B. Welche Fächer werde ich unterrichten? In welchen Klassenstufen?) kann ich mich noch nicht wirklich auf eine inhaltliche Planung einlassen. Stattdessen stöbere ich durch Materialien, bestelle schonmal neue Druckerpatronen und belese mich zu Themen wie Klassenraumgestaltung, Buchstabenwegen etc. 

Alles in allem: CHAOS! 

Die nächsten 3 Wochen sehen so aus, dass ich…
1. mein Arbeitszimmer fertig machen muss.
Dort stehen noch Kisten, Ordner und Materialien herum, die einsortiert werden müssen. Nachdem alte Möbel sperrmüllbedingt endlich verschwunden, und neue Möbel den Weg zu mir gefunden haben (Bilder werden folgen wenn alles fertig ist), muss auch eine neue Ordnung geschaffen werden. Trotz meiner relativ kurzen Zeit im „aktiven“ Dienst hat sich schon einiges angesammelt – Wahnsinn! 

2. Materialien vorbereiten muss
Dazu müsste ich aber GENAU wissen, welche Bücher, Arbeitshefte etc. für die Schüler bestellt worden sind. Da ich das nicht weiß (und auch bis zur Vorbereitungswoche wohl nicht rausfinden werde), gestaltet sich das äußerst schwierig. 
Einige grundlegende Dinge hat die Schule ja schon besorgt (nicht unbedingt zu meiner Zufriedenheit…), ob das alle ist, weiß ich aber nicht. Allgemeine Sachen lassen sich sicher schon vorbereiten, aber…falls noch Hefte fehlen oder ich mir z.B. den Druckschriftlehrgang selbst aussuchen (& bestellen) muss, sollte ich das egtl wissen. Nun ja…

3. Klassenraumgestaltung überlegen
Beim letzten Besuch in „meinem“ Klassenzimmer habe ich bereits die Tische gestellt (vorerst frontal, alles andere wird sich entwickeln), aber der Rest ist noch kahl & leblos…und vor allem ohne Aufbewahrungsflächen für die Materialien der Kinder. In allen anderen Räumen gibt es Ablagefächer und großzügige Regale – nur bei mir nicht. Das muss ich definitiv klären – aber wohl auch erst in der Vorbereitungswoche. Schiebt sich also auch noch nach hinten. 

4. Elternabend vorbereiten 
DAS wird noch ein interessantes Thema werden. Der erste richtige Elternabend. Angst habe ich davor eigentlich nicht. Im Gegenteil. Ich freue mich drauf, bin aber auch auf die Reaktionen der Eltern gespannt, wenn da eine noch sehr junge Lehrerin steht. 😉 Da muss ich mir eben noch überlegen, was ich alles sagen will, zu welchen Themen ich informieren möchte, dann muss der Elternsprecher gewählt werden etc. Spannendes Thema! 

Dennoch: ich weiß gerade nicht so richtig, wo ich anfangen soll. Prioritäten fallen mir diesmal irgendwie schwer, weil viele Dinge noch ungeklärt sind und auch in den nächsten anderthalb Wochen nicht geklärt werden können. Schwierig. 

Aber: wird schon werden! 😉 

Referendariat beendet – und nun?

1 Aug

Eigentlich wollte ich diese neue Rubrik ruhiger angehen lassen – aber mal wieder kam mir das Land Thüringen zuvor.

Worum geht es?
Mit dem 31.7.2013 beendete ein neuer Jahrgang Referendare bzw. Lehramtsanwärter die Ausbildung zu „echten Lehrern“. Das ist eine tolle Sache, endlich ist nach einer wirklich langen Zeit (4.5 Jahre Studium plus 1,5 Jahre Vorbereitungsdienst = 6 Jahre) der Moment gekommen, in dem wir uns im Schuldienst beweisen können. Überraschenderweise haben erstaunlich viele Lehramtsanwärter (LAA) in diesem Jahrgang eine Stelle angeboten bekommen – und auch dankend angenommen. „Vollzeit und unbefristet“ – ein absoluter Sechser im Lotto!

Neben all der Freude gibt es aber zunehmend auch Frust, denn mal wieder muss die Übergangszeit überstanden werden. Die sieht leider aus verschiedenen Gründen nicht gerade rosig aus.
Warum?
1. DAS GELD 
Ein Rechenbeispiel:
Als LAA ist man verbeamtet, d.h. man bekommt sein Geld im Voraus. Da der Vorbereitungsdienst am 31.7. endet, heißt das, dass am 30.6. zum letzten Mal Geld auf unsere Konten fließt – das Geld für Juli 2013. Die nächste Zahlung lässt dann aber lange auf sich warten – bis 30. September, genau gesagt.

Da fragt man sich: wieso dauert das so lange?

Ganz einfach! Die neuen Lehrer werden nicht übergangslos zum 1.August eingestellt, sondern erst zum Beginn der Vorbereitungswoche am 19.August. Heißt für uns: wir müssen 2 Wochen überbrücken. Nur wie? Und das Schönste: die Zeit vom 19.-31.August wird dann erst zusammen mit dem Gehalt vom September gezahlt. Wir sitzen also August und September auf dem Trockenen.

Probleme die sich daraus ergeben, sind die Folgenden:
2. DIE KRANKENVERSICHERUNG 
Wie kommen wir in eine gesetzliche Krankenversicherung? (durch die Verbeamtung war die private KV für uns LAA günstiger – nun sind wir aber keine Beamten mehr) Wer zahlt die, wenn wir 2 Wochen keinen Job haben? Wir selbst? Von welchem Geld?!
Eine Möglichkeit wäre es, Hartz4 zu beantragen (ALG I gibt es nicht, weil wir als Beamte nicht in die Arbeitslosenversicherung einzahlen mussten) – das Amt würde dann die Beiträge übernehmen.
Aber: wer wie ich mit seinem Freund zusammenwohnt oder ein bisschen Erspartes hat, wird für die 2 Wochen nicht viel bekommen – und wenn, dann eh erst verspätet. Bringt also nichts.
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Heute ist also Tag 1 nach dem Referendariat.
Ich bin arbeitslos und ohne Krankenversicherung.
2 Wochen lang.
Hallelujah!

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Nachtrag: 
Natürlich könnte ich mich in der Privaten weiterversichern. Kostet aber 150 €. Ich könnte auch die Kosten für die Gesetzliche tragen. Kostet 200€. Die habe ich aber nicht. Ich könnte mich auch bei nem Selbstständigen mitversichern lassen. Kenne aber keinen. Also „packe ich mich 2 Wochen in Watte“, wie Frau AOK gesagt hat und sehne den 19.8. herbei. 
Zum Thema „arbeitslos“ – meinen Plan mit Kunststofffabrik habe ich sausen lassen – hab für die Schule noch genug zu tun & vorzubereiten. Arbeitslos melden muss man sich wegen den beiden Wochen nicht – habe mich dazu informiert. 

Fataler Fehler

1 Jul

Auf dem Heimweg von der Schule halte ich manchmal zum Einkaufen bei LIDL an. Irgendwie gefällts mir da.

Nachdem ich erfolgreich sämtliche Süßigkeiten hinter mir gelassen hatte, kam ich in die Werbungs-Angebotszone…Blöcke, Stifte, Radiergummi, Bücher, Hefte, alles.
Meine Alarmglocken schrillten zwar, aber…zu spät. Der Jäger & Sammlertrieb der Lehrerin in mir war geweckt & ließ mich alles mögliche in den (viel zu tiefen) Einkaufswagen befördern.
Besonders fatal: die kleinen Bücher & Hefte (Mandalas, Konzentrationsübungen etc.)

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Ihr seht: die Hölle.
Gerade für mich Anfängerin, die gerne zu Beginn schon eine kleine Klassenbibliothek hätte…schlimm.
An der Kasse müsste ich dann laut lachen, als mir ein Betrag von 83€ genannt wurde. Dann schüttelte ich den Kopf und verfrachtete alles im Kofferraum.
Das sah dann so aus:

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Nun ja. Um andere vor einem ähnlichen Kaufrausch zu schützen, postete ich bei Facebook in der Gruppe „Der steinige Weg“ das obige Kofferraumbild und warnte mit den Worten:
Fataler Fehler. Geht auf keinen Fall zu LIDL. AUF KEINEN FALL!!!“

Was passiert?
Keine 2 Stunden später erreichen mich über WhatsApp Bilder wie dieses hier:

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Oder bei Facebook Nachrichten wie „Mein Konto und ich hassen dich“
Oder
Ich hab mich jetzt auch eingedeckt.“

Können die alle nicht lesen?! 😉

Nun ja. So ist das eben. Ich werde ab sofort auch akribisch damit beginnen, Zettel aufzuheben für die Steuererklärung. Sonst bin ich nach einem Schuljahr wohl pleite 😉

Liebe Grüße,
Miss Shoppingqueen 😉

Ps.: Geht auf keinen Fall zu LIDL!!!!

Stundenplanung – analog oder digital?

29 Apr

Nachdem ich gestern bei Twitter dieses Foto hochgeladen hatte, bekam ich ein paar ungläubige Rückmeldungen:

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Die Reaktionen:
„Aufm Block?!“
„Was für eine Papierverschwendung!“

Im anschließenden Gespräch stellte sich heraus, dass Herr Larbig (Lehrer, Blogger, Neue Medien-Spezialist) seine Vorbereitung fast ausschließlich digital tätigt.
Hier ein paar Auszüge aus dem Gespräch:

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Jetzt meine Frage an euch:
Wie handhabt ihr eure Unterrichtsvorbereitung?
– handschriftlich auf einem Block?
– im PC eingetippt & ausgedruckt?
– direkt am Tablet?
…oder ganz anders?

Bei mir ist das momentan ne Mischung aus handschriftlich und am PC getippt, ausgedruckt & mitgenommen. Das produziert viele lose Blätter, die wieder irgendwie irgendwo abgeheftet & einsortiert werden müssen. Chaos.
Da klingt Herrn Larbigs Variante doch gar nicht mal so schlecht, oder?

Mich interessiert eure Meinung & eure Erfahrungen, also fleißig kommentieren!

Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: ich hab die Planung für morgen mal ins iPad getippt & nehm’s mal mit in für Schule – testweise. Werde berichten!

Mein Tag in Bildern

8 Apr

Heute mal in Bildform 😉

Gestern Abend – noch fix die Hausaufgabe für die Kinder vorbereitet:

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Weckzeiten wie auf viel zu früh gestellt (links)…und pünktlich aufgewacht (rechts):

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Den Tag mit entspannter Musik begonnen (ich liebe Melodie & Flair des Liedes…):

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Danach in die Schule gedüst und erstmal 3 Stunden selbst unterrichtet, dabei u.a. das hier:

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Für 2 StundenSchulgarten (eigentlich ist das ja meine Werkenstunde, aber es ist Frühling & da hat das Vorrang…) ging es mit meiner Mentorin nach draußen…die Kinder sollten „den Frühling suchen“:

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In Anbetracht meiner kratzenden Lunge und schniefenden Heuschnupfennase habe ich mich nach dem Unterricht dann hiermit eingedeckt und mir schon die erste Ladung Augentropfen verpasst:

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Jepp. Das war der heutige Tag. Es gibt auch noch ein lustiges Bild vom Vertretungsplan, auf dem als Vertretung 5x mein Name untereinander steht – sieht cool aus 😉

Ansonsten…um zu vermeiden, dass ich mir den Mund fusslig rede um zu erklären, warum ICH da bin und nicht meine Mentorin, hab ich heute als erstes noch vor Unterrichtsbeginn an die Tafel geschrieben:

„Frau Deutsch ist krank 😦
Heute alles mit Frau A. :)“

Dann musste ich nur noch an die Tafel zeigen, wenn die Frage kam 😉

Ansonsten lief es heute ganz harmonisch ab. Die Kinder waren ein bisschen quasselig, was aber kein Wunder ist nach 2 Wochen Ferien. Also hab ich sie viel (zielgerichtet) reden lassen – was übrigens auch Teil des Lehrplans ist und sie langsam zur Leistungsbereitschaft geführt , wie es meine Mentorin angeraten hat. 🙂

Bei der Rückgabe der HSK-Arbeit zum Thema Zähne, die wir vor den Ferien geschrieben hatten, war plötzlich Totenstille…Ich zeigte mich enttäuscht darüber, dass viele Kinder Punkte verschenkten, weil sie beim Besprechen der Aufgaben nicht zugehört haben. Wenn dort steht „Antworte im Satz“ und man tut es nicht – dann werden Punkte abgezogen. Und nachdem wir mindestens 100 mal wiederholt haben, was ein Satz ist, will ich als Antwort dann nicht „die Backenzähne“ sehen. Nö.
Dass es keine Eins gab schockierte die Kinder ein wenig, aber…selbst Schuld. Das müssen sie jetzt einfach lernen. Schlimm sind die Noten nicht – in Thüringen gibt es seit neustem erst ab Klasse 3 „richtige“ Noten…aber manche waren schon geknickt und guckten mich böse an.
Aber da steh ich drüber, ich habe fair bewertet und kann die Ergebnisse rechtfertigen.
Interessant ist, wie man die Kinder bei solchen dezent emotional angehauchten Sequenzen fesseln kann – ein bisschen Schauspiel gehört halt doch dazu 😉

Yo. Ein bisschen nachdenklich bin ich dann Zuhause angekommen, weil ich auf dem Heimweg eine Freundin besucht habe, die derzeit nicht allzu gut dasteht – weil sie anderen geholfen hat & dafür in den Hintern getreten wurde… Sowas nervt, aber lässt sich wohl leider nicht ändern. Bin derzeit am Überlegen, wie ich ihr etwas Gutes tun kann… Fällt mir sicher was ein. 🙂

Ansonsten…jetzt ein kurzes Nickerchen, dann die Planung für meine 5 Stunden morgen (u.a. eine Stunde in der mir fremden Klasse 1 – das wird interessant) und heute Abend hoffentlich früh Feierabend für maximale Schatzi-Zeit.
Hab heute morgen mal wieder gemerkt, wie schön es eigentlich ist, neben dem Mann aufzuwachen, den man liebt. Einfach klasse 🙂

In diesem Sinne: ich hoffe ihr hattet auch nen guten Start in die Woche!

Liebe Grüße,
Frau A.

Ps.: Habe heute den Termin für meine mündliche Prüfung erfahren. Über die Schule, nicht übers Seminar. Mal sehn wann die offizielle Mail an uns rausgeht…

Der letzte Tag in London

23 Feb

…und ich hab am Abend immernoch 45 Pfund in der Tasche. Mist.
Das heißt aber nicht, dass ich nix ausgegeben hätte – Ausgaben gab es genug…aber ich gehe stark davon aus, dass das britische Pfund noch ne Weile existiert und ich das Land nochmal besuchen werde (definitiv!) – also heb ich mir das schön auf.

Heute war unser Oxford Street Tag. Für die, die es nicht kennen: die Oxford Street ist sozusagen DIE Shopping Meile in London. Und zwar für Normalbürger, nicht Bonzen. Sicher gibt es auch hochpreisige Sachen, aber der Großteil ist bezahlbar. Meine Lieblingsläden sind unter anderem Next, New Look, UNIQLO & natürlich Primark. Dort habe ich mir auch die Tüten gefüllt, wobei ich relativ sparsam war.
Ausbeute:
– 2 Jeans
– etwa 10 unifarbene Tops (je 2£…)
– ein Kleid
– 2 Longsleeves
– ein Paar Schuhe
– eine Kette
& ein Souvenir für meinen Englischlehrer-seienden & London-mögenden Chef (ja, raten Sie mal 😉

Jepp. Ich hoffe das geht morgen alles problemlos durch die Kontrolle. Seit neustem wiegen die von RyanAir nämlich wirklich das Handgepäck – das gab es vorher noch nie auf unseren Reisen. Auf dem Hinflug hatte ich knapp 8 Kilo, 10 sind erlaubt. Mal sehen ob’s klappt 😉

Planung für morgen:
7:30 Frühstück
8:30 Richtung Bus laufen
9:00 Abfahrt gen Flughafen
10:15 Ankunft
12:30 Abflug

Ich hab mal das Wetter daheim gecheckt – das gruselt mich ja schon ein bisschen. Überall steht „Neuschnee“ oder mäßiger Schneefall – ich hoffe die räumen die Landebahn ordentlich in Frankfurt/Hahn 😉

So, das Bad ist frei. Ein letztes Mal duschen in unserem minimalistischen Bad – auf 2 Quadratmetern mit Waschbecken, Dusche & Klo. Zum Glück sind unsere Ansprüche SEHR niedrig…auf Dauer wäre das hier kein Zustand.

Ich freue mich auf: meine Wohnung, mein Bett & meine Couch. Und auf Platz & Privatsphäre.

Jepp.

In diesem Sinne: bis morgen oder so!
Gute Nacht aus London Victoria wünscht:
Frau A.

Ps.: Highlight des Tages:
Definitiv das Essen am Abend. Waren in einem asiatisch angehauchten Restaurant. Das Ambiente, für Ausstattung, der Service, das Essen – einfach nur toll! Merk ich mir für nächstes Mal!

Tipp des Tages: TOLSBY

6 Feb

TOLSBY ist eigentlich ein Bilderrahmen mit Fuß. Ein beidseitig bestückbarer Bilderrahmen. Aus stabilem Kunststoff.

Durch einen Hinweis im Zaubereinmaleins-Forum habe ich mich nun auch mit den Dingern eingedeckt.

Warum?
Sie sind super vielseitig einsetzbar. Die beiden naheliegendsten Verwendungszwecke sind für mich:
– als Bilderrahmen 😉
– zur Beschriftung / Ordnung von Stationen & Angeboten.
So könnte man z.B. auf die Vorderseite den Arbeitsauftrag schreiben…und auf der Rückseite die Lösung bereitstellen. Der Inhalt lässt sich auch ganz leicht austauschen – einfach rausschieben & fertig. Easy!

Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt, ich werde das demnächst mal live in der Schule ausprobieren.

Hier nun die Eckdaten:
Wo? Bei IKEA. Abteilung Bilder
Was? TOLSBY Bilderrahmen
Kostet? 0,99€
Farben? Derzeit: weiß, Orange, rot, Blau

Zum Schluss noch Beispielfotos (hab jetzt nur fix 2 alte Falschdrucke zurechtgeschnibbelt zum zeigen).

Vorderseite:

20130206-223937.jpg

Rückseite:

20130206-223958.jpg

Produktzettel:

20130206-224019.jpg

Vielleicht gefällt euch die Idee ja auch – ich finds klasse 🙂

Liebe Grüße,
Frau A. 🙂

Ps.: Das ist auch ein bisschen spektakulärer, als meine alte Aufsteller-Erfindung 😉

Schlaflos schlaff Schlaraff

3 Jan

Auch wenn die Abschlussarbeit bereits in den letzten Zügen liegt – es geht langsam an die Substanz. Letzte Nacht wollte ich mal früher ins Bett (um 1:15 Uhr). Dann lag ich wach & wälzte mich umher. Neben mir Schatzi, friedlich schlummernd. Prima. Für den Schreibtisch war mein Kopf zu müde, fürs schlafen aber zu wach – also blätterte ich mich durch meine diversen News-Apps, belas mich zu hundert verschiedenen Themen und war um 3 immernoch nicht müde genug.
Also: links rum drehn, rechts rum, auf den Bauch & wieder von vorne. Ganz toll.
Irgendwann bin ich dann eingeschlafen. Und war kurz vor 8 wieder hellwach.
Da mein Bettnachbar immernoch friedlich schlief, begann ich erneut zu „blättern“ & entdeckte ein Mail von Limango.
Ganz schlechte Idee.
Ne Stunde später schickte ich die Mega-Bestellung übers Handy ab. Hm… Die Klamotten-Konversation mit „Miss M.“ bei Twitter war dem Kontostand nicht gerade förderlich 😉

Und der Blick aus dem Fenster macht die Sache auch nicht besser. Grau grau grau. Es wurde nicht mal richtig hell heute – schlimm.

Beim Friseur war ich später todmüde, wurde aber durch das Quatschen aufgeheitert. Freundin & Friseurin in einem zu haben ist schon ne gute Sache. Und das Ergebnis ebenso 🙂

Eben waren wir einkaufen (Schatzi muss sein neustes Küchengerät sofort ausprobieren) & ich versuche, mich wach zu halten. Vielleicht klappt das ja (auch wenn mir gleich die Augen zu fallen) & ich kann heute Nacht mal wie ein normaler Mensch schlafen…das wäre toll!

Zum Schluss noch etwas, über das sich manche Menschen sicher aufregen würden. Ich stand nur fragend vor dem folgenden Schild & beschloss mit Schatzi, dass es sich dabei wohl um einen Witz handeln muss.
Es geht um die interessante Preispolitik bei tegut… Weniger Inhalt, höherer Preis & das auch noch orange leuchtend als Angebot markieren…:

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Nein danke! 😉

In diesem Sinne: müde Grüße,
Frau A.