Lebensfreude adé?

3 Jul

Heute war irgendwie komisch. Abgesehen davon, dass ich mich zum heutigen Seminar gezwungen fühlte (längere Geschichte) fühlte ich mich nicht so richtig wohl in meiner Haut. 
Das liegt sicherlich auch an dem Zwiespalt, in dem ich mich gerade befinde: 

Schlucke ich allen Ärger, alle Demütigungen, alle Enttäuschungen, alle Undankbarkeit und alle Rückschläge der letzten Monate runter und gehe nächste Woche zur Seminarabschlussveranstaltung? 

ODER

Zeige ich meinen Ärger, meine Wut und meine Unzufriedenheit, indem ich das letzte Seminar einfach nicht besuche? 

Die Meinungen dazu sind in meinem Umfeld geteilt. Skeptische Blicke habe ich bisher von allen Personen geerntet, denen ich von meinem „Boykott“-Vorhaben erzählt habe. Nach meiner Argumentation (u.a. „Soll ich wirklich einen auf Friede, Freude, Eierkuchen machen, während da Leute sitzen, die mich verletzt haben?“ oder „Ich hab NIE von irgendjemand ein DANKE für meine Arbeit gehört“) scheiden sich die Geister. 
Ein Teil sagt: „Hab dich nicht so! Zieh das noch durch! Zeig Stärke!“
Ein anderer Teil sagt: „Wem würdest du denn fehlen? Spar dir das einfach!“

Hm. Ich tendiere gerade SEHR zum fern bleiben. Nicht nur aus finanzieller Sicht, sondern einfach, um ein Zeichen zu setzen. Wofür?
– dass NICHT alles Friede, Freude, Eierkuchen ist
– dass die anderen LAA Mal sehen wie es ist, wenn man sich auf jmd verlässt – und der dann nicht kommt oder Wort hält

…Und auch in gewisser Weise, um mich selbst zu schützen. 
Ich finde, ich habe ich den letzten Monaten genug geheult. Und das waren keine Freudentränen. Im Gegenteil. Bittere Tränen aus Wut, Verzweiflung, Unverständnis und Ärger sind geflossen. Und das steckt alles noch in mir. Das sind Dinge, die ich NIE NIE NIE vergessen werde und die mich geprägt haben. 
Soll ich mich dann wirklich dort hinsetzen, gemütlich mit all denen brunchen und mir das Ende scheinbar vergolden? 

Wer jetzt einwerfen will: „Sonst kriegst du dein Zeugnis aber nicht!“ dem sei gesagt: ich würde es eh nicht kriegen, weil das Ref offiziell bis 31.7. geht – erst dann gibt es das Zeugnis. 

Naja. Welche Auswüchse das Gegrübel gerade hat, musste ich heute an den Reaktionen von zwei mir sehr wichtigen Personen sehen. Besonders getroffen hat mich die Aussage meiner Gastmutti: 
„Du hast dich verändert. Wo ist deine Lebensfreude hin?“
BAM. 
Das hat gesessen. Und wenn ich mich heute im Spiegel anschaue, weiß ich, was sie meint. Heute guckt mich kein verschmitztes Grinsen an. Heute sehe ich keine Regung. Keine Emotionen. Vielleicht ist das auch nur so ein typischer Frauen-„Ich find mich hässlich“-Tag, aber…sie hat Recht. Irgendwas hat sich verändert. 
Bin ich ernster geworden? 
Erwachsener?
Verbitterter?
Was ist das?
Fest steht für mich: ich muss eine Entscheidung treffen, sonst frisst mich das noch auf. Mein Kopf sagt NEIN, mein Körper sagt NEIN…und nur ein winzig kleiner Flecken Herz sagt: Da sind noch Leute, denen DU danke sagen solltest. Leute, die dich weiter gebracht haben, zu dir gestanden haben, an dich geglaubt haben. 

Die Frage ist: wird es den ganzen Schmerz und die Wut wert sein, dort nochmal aufzutauchen? Was würdet ihr tun? Ihr habt die letzten 18 Monate verfolgt, ihr kennt meine Geschichte. Wie würdet ihr entscheiden? 

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25 Antworten to “Lebensfreude adé?”

  1. captain 4. Juli 2013 um 20:06 #

    Ich kann deine Gedanken sehr gut verstehen!
    Schließe mich einigen anderen an: vielleicht ist es gut, doch hinzugehen (allerdings seh ich schon auch die Gefahr, dass du dich dort wieder ärgerst). Andererseits denk ich, ärgerst du dich sonst evtl später über ein Fernbleiben bzw denkst immer „was wäre gewesen, wenn…“
    Ich denke auch, dass du 100%ig nichts verpassen wirst! Und wie andere schon schrieben: als Protestakt deinerseits wird es wohl keiner deuten.. also ICH an deiner Stelle würde wohl nicht gehen. Einfach, weil ich den Leuten nichts mehr zu sagen hätte und nicht freundlich tun wollen würde.
    Aber dir würde ich raten, doch zu gehen, weil ich mir vorstellen kann, dass du sonst grübelst, ob es nicht doch besser gewesen wäre.
    Also wenn du nicht gehst, würd ich mir – wie schon vorgeschlagen- ein gutes Ablenkprogramm vornehmen..

  2. andersundso 4. Juli 2013 um 19:46 #

    Hmm ist schwer. Hier sind ja einige gute Punkte aufgezählt worden. Aber im Endeffekt geht es dir ja nur noch darum, die Leute nicht zu enttäuschen, die du magst. Aber mit denen kannst du dich ja auch ganz inoffiziell nochmal treffen.

  3. EXLAA 4. Juli 2013 um 19:32 #

    Also ich kann dir nur den rat geben und fahre hin. Verabschiede dich von denen die du magst und die dir geholfen haben. Ich habe meiner einen Fachleiterin etwas geschenkt und der zweiten halten nicht. Auch ist es eigentlich normal, dass ihr ein Feedback geben könnt( mündlich oder per Fragebogen). Aber nur du kannst die Entscheidung treffen. Ich kann dir nur sagen, manche Leute siehst du danach nie wieder, deshalb ist es sicher nochmal schön einigen Freunden und auch Fachleitern tschüß zu sagen.

  4. ABC 4. Juli 2013 um 18:03 #

    Ich finde auch, du heulst in letzter Zeit ganz schön rum. Handy kaputt,…
    Schade, wo du dich doch so freuen könntest

    • bambooos 4. Juli 2013 um 18:10 #

      Nur weil ich ne Stelle habe darf ich nie mehr über etwas meckern oder wie?!
      Interessant.

      • ABC 4. Juli 2013 um 18:12 #

      • andersundso 4. Juli 2013 um 19:43 #

        ignorier die Trolle am besten 😉

      • selma 5. Juli 2013 um 07:48 #

        Entspann dich doch ein bisserl?! Schau, du bloggst hier sehr öffentlich über sehr persönliche Dinge. Kann man machen. Hat aber freilich backlash zur Folge, guten wie weniger guten. Auf mich wirkt deine Darstellung ein bisschen – naja, noch ein bisschen jung. Wenig erwachsen. Aber du bist ja auch erst Anfang/Mitte 20, oder?! Ich würde mich mit meinen Freunden bei einer Flasche Bier irgendwo am Wasser entspannen gehen, wenn dir nicht nach Abschlussveranstaltung ist. Wenn dir dagegen danach ist, dann geh hin. Wenn du unsicher bist, dann entscheide spontan zum Abfahrtszeitpunkt. Wichtig ist, dass es dir damit gut geht. Und sei sicher, den anderen (Teilnehmern wie Seminarleitungen) ist es in zwei Wochen spätestens total egal, ob du da warst oder nicht. So wichtig ist man selber nicht, und so wichtig sollte auch der Eindruck, den du auf andere (z.B. durch Fernbleiben oder Nicht-Fernbleiben, oder Zeichensetzen oder Blablubbdrama) machst, für dich nicht sein. Entspann dich. Das wird schon.

  5. Jasmin 4. Juli 2013 um 17:35 #

    Ich denke gerade wenn du fernbleibst, löst das doch nicht die Probleme. Meinst du, da sitzt einer da und denkt sich, dass die Frau A. nicht da ist, weil sie so viele bittere Tränen geheult hat? Dazu muss man eher den Mund aufmachen und dagegen vorgehen als es in sich hinein zu schlucken. Jetzt kannst du es doch!

  6. Miss Klug 4. Juli 2013 um 15:18 #

    Manche Artikel von dir finde ich recht unterhaltsam, aber diesmal muss ich leider sagen: Sorry, aber man kann sich das Drama auch selbst kreieren! Du jammerst auf ganz schön hohem Niveau! Du hast doch alles: Deinen Traumjob in nächster Nähe OHNE Umzug, Wohnung, Freund (und keine Wochenendbeziehung)…. Ich denke, von „Lebensfreude ade“ dürfte da eigentlich keine Rede sein! Werde dir lieber mal klar, was du alles hast, worüber andere sehr glücklich wären!

    • Jasmin 4. Juli 2013 um 17:37 #

      Da stimm ich in allen DIngen zu! Und noch dazu mit einem Schnitt, den sie selber als nicht besonders beschreibt. Andere mussten mit Schnitten von 1,3 200 Kilometer weit wegziehen oder sind am Ende an Schulen, die total beknackt sind.

  7. diereferendarin 4. Juli 2013 um 13:49 #

    So lange lese ich noch nicht mit, aber wenn ich es richtig verstehe, ist das Problem die Seminarteilnehmer bzw andere Refs und nicht die Seminarleitung?

    Inwiefern verlassen die sich gerade auf dich?

    Ich weiß nicht, wie ich reagieren würde. Wenn man noch so viel Restenergie hat, würde ich sagen: Geh hin und mach denen mal ne Ansage, aber nur, damit du dich dann besser fühlst. Ändern wirst du die sowieso nicht.

    Hat von denen schon jeder eine Stelle? Wenn nein, würde ich das auch auf die Nase reiben. 😉

    Vielleicht solltest du auch hingehen, um abzuschließen.

  8. lottamachtkrach 4. Juli 2013 um 12:36 #

    Ich kann nur von meiner Abschlussfeier ausgehen:
    Da sind auch ein, zwei nicht aufgetaucht. Und ehrlich gesagt: Ich wüsste weder warum (also ob die ähnliche Beweggründe hatten wie du, oder ob sie vielleicht einfach krank waren oder etwas anderes vorhatten), noch ist das besonders aufgefallen. Ich musste auf dem Abschlussfoto nachschauen, ob da jemand gefehlt hat, abgesehen von denen, die durch die Prüfung gefallen sind.

    Ich glaube, selbst wenn du dir viele Gedanken über die Frage machst, die Leute, für die du mit deinem Fernbleiben ein Zeichen setzen willst, werden keinen Gedanken daran verschwenden. Nicht mal, weil sie grob unsozial oder generell blöd sind, sondern einfach weil es nicht nur dein Abschluss ist, sondern auch ihrer. Die werden vor allem über sich selbst nachdenken. Sich über ihren Abschluss freuen, mit denen, die gute Bekannte oder sogar Freunde geworden sind, auf das Examen anstoßen, ein letztes Mal Smalltalk mit Fachleitern halten…

    Ich befürchte, dass du dich selbst um einen schönen Abend bringen könntest, wenn du nicht hingehst und am Ende gar keiner merkt, dass dein Fernbleiben ein Akt des Protestes war.

  9. ChristinaInAustralien 4. Juli 2013 um 11:43 #

    Du hast eine feste Stelle, in unmittelbarer Nähe Deines Wohnortes. Letztlich haben Dir also diese Personen nichts anhaben können. Meiner Meinung nach gibt es zwei Möglichkeiten: beide beginnen erstmal damit, dass Du Dich an die feste Stelle und Deine ganzen damit verbundenen Träume erinnerst. Variante 1: Du bleibst weg, machst Dir aber statt dessen einr Gegenveranstaltung, auf die Du Dich richtig freust. Ein Brunch mit einem netten Menschen, eine schöne Massage, bei der Du Dir diesen Müll wegmassieren lässt, eine Stunde Kickboxen in irgendeinem Fitnessstudio. Hauptsache, Du sitzt nicht irgendwo und hängst „was gewesen wäre wenn“-Gedanken nach. Variante 2: Du gehst hin, und nutzt das für Dich, um einen Schlussstrich zu ziehen. Mit ein paar netten Leuten kann man ja nach dem Brunch noch einen Sekt trinken.

    Es bringt nichts, jetzt jemandem eine Lektion erteilen zu wollen, indem man wegbleibt. Solche verschwurbelten Botschaften kommen selten beim designierten Empfänger an. Entscheide einfach nur mit Blick auf Dich: willst Du diversen Hanseln ein letztes Mal fest in die Augen sehen, oder willst Du lieber etwas anderes tun. Stichwort: Schlussstrich.

  10. zwischenbuechern 4. Juli 2013 um 11:10 #

    Spontan würde ich sagen: Nein, geh nicht hin, tu dir das nicht an, das lohnt sich nicht. Ich würde, wie andere auch schon geschrieben haben, denen, die mir wichtig waren, nochmal schreiben bzw.versuchen, mit denen in Verbindung zu bleiben.

    Wenn es dir nicht gut tut, bleib lieber weg. Egal was die anderen dazu sagen oder was sie davon halten. Auch das gehört zum „erwachsen sein“, wie du so schön schreibst, dazu; sich einfach mal darauf besinnen, was einem selbst gut tut und was nicht 😉

    Und zum Thema Lebensfreude:
    Sicherlich hast du die verändert. Wie schreibt Lewis Caroll noch so schön in Alice im Wunderland:
    “I can’t go back to yesterday because I was a different person then.”

    So halte ich es. Es bringt nichts, sich darüber zu viele Gedanken zu machen, man verändert sich eben. Sicherlich ist es irgendwie blöd zu hören, man hätte seine Lebensfreude verloren; aber das heißt ja nicht, dass du sie nicht wiederfinden kannst! Sicher war das Ref nicht leicht für dich, aber du hast ja trotzdem noch Lust auf deinen beruf so wie das klingt, und wenn du erstmal dann „richtig“ anfängst, wirst du auch die Lebensfreude wieder spüren oder besser gesagt deinen Optimismus, den deine Gastmutti momentan an dir vermisst, wieder bekommen 😉

  11. Maria 4. Juli 2013 um 09:33 #

    Wieso gehst du nicht hin und gibst denen ein ehrliches Feedback? Du musst doch nicht auf Friede, Freude, Eierkuchen machen. Sag doch allen deine Meinung, sowohl denjenigen, die dich unterstützt haben, als auch denjenigen, die dich unfair behandelt haben. Das wäre Stärke und damit würdest du ein Zeichen setzen. Über das Fernbleiben ärgerst du dich hinterher vielleicht nur. Ansonsten aber denke ich, dass dies keine weltbewegende Entscheidung ist und wie auch immer du dich entscheidest, es wird in Ordnung sein.:)

  12. BunterVogel 4. Juli 2013 um 08:28 #

    Gibt es denn in der Seminargruppe keine Feedback Möglichkeit? Sowas ist echt blöd….

  13. D. R. 4. Juli 2013 um 03:27 #

    Jede seiner Entscheidungen trifft man selbst. In sich Reinhorchen was da los ist. Nachdenken über Konsquenzen und dann entscheiden. Wichtig: den einmal gewählten Weg beibehalten, sonst reibt man sich an Zweifeln auf. Wie das geht, erleben Sie gerade. Man kann nicht von zwei wählbaren Alternativen nur die positiven Seiten wollen und die negativen Seiten wegdrücken. Es ist leicht. Einfach entscheiden. Und dann immer vorwärts. Die zweite wählbare Alternative muss aber dann echt gestorben sein.
    Und, wer hindert Sie daran, fernzubleiben und den paar netten Menschen einige handgeschriebene Dankesworte zukommen zu lassen?… sagt der Erklärbär 😉

  14. Summer 3. Juli 2013 um 21:27 #

    Würde ich auch so machen. Auf mein Bauchgefühl hören…
    Die Leute nocheinmal so aufsuchen, um danke zu sagen…

  15. Meike 3. Juli 2013 um 21:06 #

    Du machst dir dein Leben echt schwer. Dein Gefühlschaos ist schwer nachzuvollziehen.
    Aber betroffen macht es mich schon. Bevor du dir was antust, sorry, aber such dir Hilfe.
    Manchmal lese ich bei dir und mache mir hinterher Sorgen. Du schreibst das auch so öffentlich. Wenn das ein Hilferuf ist, dann bitte sei Erwachsen und such dir Hilfe. Mit diesem Chaos in deinem Herzen willst du doch nicht wirklich unterrichten? Ganz ehrlich, Lehrer sollten ganz gefestigte Personen sein. Vorbilder wie man mit Sorgen umgeht. Wie du das machst finde ich es nicht gut. Das kann nicht gesund sein.
    Lieben Gruß und ändere deinen Umgang mit dir selbst.
    Schade dir nicht länger.

    • bambooos 4. Juli 2013 um 03:35 #

      Was antun? Klang das so schlimm?
      Ups.
      Keine Sorge, nicht wegen denen. Sonst ist alles im Lot, Schule macht Spaß, alles gut. Aber wenn es um dieses Thema geht (zusammengefasst: Ungerechtigkeit) könnte ich mich einfach aufregen.

      • Anja123 4. Juli 2013 um 15:34 #

        Ich möchte in erster Linie auf Meikes Kommentar reagieren, denn so habe ich den post überhaupt nicht gelesen. Ich finde das Gefühlschaos absolut nachvollziehbar und finde, dass Lehrer ein solches durchaus haben dürfen. Es zeigt, dass einen Umstände tangieren, beschäftigen und man Lösungswege sucht. Dass es hier einen Lösungsweg geben wird, steht außer Frage. Und danach ist das Abschließen umso einfacher.
        Dass man Gefühle (und auch Chaos hat) und sich emotional verhält, steht in meinen Augen in keinem Gegensatz zu einer gefestigten Lehrperson, solange man sich professionell verhält und es nicht in den Unterricht trägt.
        Zur Seminarveranstaltung: Ich bin damals hingegangen (mit einer ähnlichen Geschichte wie Du), heute würde ich fernbleiben. Nicht, um ein Zeichen zu setzen, sondern weil es mir selber nichts gebracht hat (im Gegenteil) und mich die Lobhudelei genervt hat.
        LG

    • diereferendarin 4. Juli 2013 um 13:46 #

      „Lehrer sollten….“ – falsche Einstellung.

  16. pausenkaffee 3. Juli 2013 um 20:31 #

    Die Frage ist vielleicht eine etwas andere. Denkst du, dass es dir fehlen würde, wenn du den Menschen, die dir gut getan haben fern bleibst. Und was vielleicht noch wichtiger ist: denkst du, dass du damit ein Zeichen setzen kannst? Denn Menschen, die dich so behandelt haben, sehen meiner Meinung nach solche Zeichen nicht oder es bedeutet ihnen nichts. Für sie wäre es Genugtuung, die du ihnen damit geben würdest, denn die wenigsten werden dadurch aufgerüttelt.

    Du musst wissen, was dir gut tut. Vielleicht würdest du die Arschlöcher auch viel mehr ärgern, wenn du kommst, eine gute Zeit mit dir wichtigen Menschen hast und mit ihnen kein Wort wechselst, keine Entschuldigungen annimmst und sie meines Blickes würdigst.

    Auf der anderen Seite bleiben richtige Freunde oder Leute, die einen zum positiven verändert haben, meist auch im Leben, selbst wenn du nicht mit ihnen eine letzte Sitzung gehabt hast. Es ist eine schwierige Entscheidung!

  17. stellinchen 3. Juli 2013 um 19:25 #

    Hi du,

    ich habe dich ja nicht so regelmäßig die Zeit durch gelesen, sage aber immer: Wenn Kopf und Körper so deutlich NEIN sagen, dann lass es.
    Ich bin großer Fan von Briefen, schreib den Leuten, die dir gut getan haben einen Brief, vllt bleibt ihr auch in Kontakt.

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