Nachts um 3.

30 Dez

Ich weiß ja nicht, was ihr um die Zeit macht, aber bei mir nimmt das ganze Wach-Sein gerade komische Ausmaße an. 
Hier die Geschehnisse der letzten halben Stunde: 

Nachts um 3. Schatzi kommt vom Film-Abend mit nem Kumpel nach Hause.

Ich (durch die Wohnung springend wie ein Flummi – hatte zu lange keinen Menschenkontakt & bin dann sehr redselig)
„Schatzi, ich bin voll wach, aber total unproduktiv bei der Abschlussarbeit.“
Er (müde auf dem Bett sitzend):
„Dann wisch doch den Flur, der ist noch total klebrig.“
Ich: „Echt jetzt?“
Er: „Ja. Ich hol dir auch das Spezial-Wischzeug.“
^^
Fazit: Ich hab wirklich nachts um 3 nochmal den Hausflur gewischt. In Strumpfhose & Strickjacke. Durchgang 1 direkt nach dem Flaschen-Massaker war wohl nicht effektiv genug. Hm. Also wenn’s jetzt nicht glänzt, dann weiß ich auch nicht 😉

Hintergrund: 
Ich war gestern einkaufen & hab mir EINMAL den teuren Rotbäckchen-Saft gekauft. In ner Glasflasche. Den billigen Saft in der Plasteflasche hatte ich in der Hand, den teuren unter den Arm geklemmt. Fataler Fehler, wie sich heraus stellen sollte. 
Die Glasflasche rutschte mir weg (ich war mal wieder beladen wie ein Esel) und und knallte unter lautem Getöse auf die Treppe…:
Bild
Wie in Trance wischte ich den ganzen Schnulli auf. Sogar die Wände waren voller rotem klebrigen Saft – ganz prima. 
Kurz bevor ich fertig war passierte das, was ich eigentlich vermeiden wollte: 
Zeugen betraten das Treppenhaus. 
Meine Nachbarn. Eine kleine Familie mit Kind. 
Mist! 
Also kurz nen lustigen Spruch gemacht („Da kauft man sich EINMAL was teures zu trinken & dann lässt man es fallen“), verständnisvolle Antwort kassiert („Kann ja mal passieren“) und dann weiter aufgewischt. 
Damit hatte sich die Sache für mich erledigt. 

Dass ich aber vergessen hatte, Putzmittel in mein Wischwasser zu machen, fiel mir erst dann auf, als sich Schatzi Abends beim Nach-Hause-Kommen über den klebrigen Flur beschwerte. Ups. (jaaaaa Mutti, typisch ich)

Nun ja. Jetzt ist er sauber. Hoffe ich. 😉 

Vor lauter Schreck habe ich gestern dann mein Weihnachtsgeschenk von Papa aufgemacht und in Ansätzen zu einem Essen zubereitet: 

BildJa, richtig gesehen. Ein 5-Kilo-Glas Nutella 🙂 
Mein Papa kennt mich gut. 
Ich glaube zwar, dass das nicht gerade figurfördernd ist, aber naja. 
„Back doch nen Kuchen draus“ hat er gesagt. [Anmerkung: wir haben schon mal nen Nutella-Rührkuchen gebacken – köstlich!]
Naja, bis Ende Oktober 2013 habe ich zur Verspeisung Zeit. Mal sehen, ob ich das hinkriege 😉 

Vorhin war ich ja ganz unproduktiv, die Abschlussarbeit betreffend. Also habe ich ein bisschen damit rumgespielt. Unsere Vorgabe ist ja 1,15-facher Zeilenabstand. Damit habe ich etwa 21 Seiten mit Inhalt. Wären es der übliche 1,5-fache Zeilenabstand hätte ich schon sagenhafte 26 Seiten, also wäre fast fertig. Mist! Total fies! 
Aber: meckern bringt nichts. Es muss gekämpft werden. 

Vielleicht fange ich morgen ja schon etwas früher an (heute gings 23:00 nach „Gran Torino“ los), damit ich ein bisschen mehr schaffe. Mein selbst gesetztes Abgabedatum ist der 2. Januar – dann schicke ich es ner Freundin zum Korrektur-Lesen. Wahrscheinlich kann ich das ganze Ding danach nochmal neu schreiben, aber… wird schon 😉 Sie ist ja mit ihrer Abschlussarbeitsnote von 1,0 eh nicht von diesem Stern 😉 

Whatever. 
Jetzt ist es 3:35 und ich zwinge mich, ins Bett zu gehn. Mal sehen, wie lange das Gedankenkarussell heute wieder kreiselt… (ich gestalte mir kurz vorm Schlafen gerade irgendwie immerzu mein Traumhaus, schiebe Räume hin & her und überlege, wie es werden soll…bescheuert – ich bin nicht mal fertig, keine Stelle in Aussicht, aber plane schon mein Haus… 😉 

Nun ja. So viel von mir, wirklich interessant ist das nicht gerade (denke ich), aber solche Phasen gibt es eben auch hin & wieder 😉 

In diesem Sinne: Gute Nacht!
Frau A. wie Abends putzen fetzt 😉

 

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3 Antworten to “Nachts um 3.”

  1. Smut 30. Dezember 2012 um 21:03 #

    Vergiss bitte nicht meinen Pool und mein Zimmer mit einzuplanen.
    Ja Nutella macht FETT

  2. Summer 30. Dezember 2012 um 07:50 #

    Ich freue mich über deine nächtliche Bloggerei, denn dann habe ich frisch nach dem Aufwachen etwas zum lesen ;))

Trackbacks/Pingbacks

  1. Tschüss Abschlussarbeit! « Der steinige Weg - 6. Januar 2013

    […] war, hatte aber an manchen Teilen der Arbeit (gerade am Praktischen) schon gut vorgearbeitet. Also verschob ich meinen Tagesrhythmus so, wie er zu Uni-Zeiten schon war: tagsüber schlafen / entspannen, nachts WACH. Das klappte ganz […]

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