Früher war ALLES besser!

24 Dez

Wenn ich sowas höre, krieg ich nen Hals. Wirklich.
Es gibt wenige Dinge auf der Welt, die mich wirklich aufregen, aber
– „Früher war alles besser“
und
– „Das Internet ist das größte Übel der Menschheit“
sind zwei davon.
Und beide traten heute auf.
Prima.

[Hintergrund: ich komme gerade von einer Familien-Geburtstagsfeier. War wirklich schön. Bis auf das, was nun kommt.]

Ich dachte ja eigentlich nicht, dass ich wirklich mit meiner Elterngeneration diese Art von Konflikt haben würde. Klar, damals war die DDR und man war mit VIEL VIEL weniger zufrieden, als die verwöhnten Kinder von heute. Und WARUM? Na klar, weil man nicht so viel hatte und nicht so viel kannte. Man kann sich nicht drüber ärgern dass es keine Bananen gibt, wenn man keine Bananen kennt. So einfach ist das.

Und FRÜHER, da hat man als Kind ja noch draußen gespielt und getobt. Heute sitzen alle nur noch vor PC, TV und Konsolen.
UND WARUM?! Weil die Eltern den Kindern den Schnulli kaufen, hinstellen und sich damit die Arbeit einer sinnvollen Beschäftigung ersparen. AUSSERDEM: es gibt nicht nur solche Kinder. Es gibt noch Kinder, die draußen spielen. Ja, echt. Erlebe ich noch. Montags im Sitzkreis, wenn die Kinder von Wanderungen und Ausflügen erzählen… Ja, es sind bestimmt nicht mehr SOOOO viele Kinder wie früher (weil sich die Möglichkeiten geändert haben), aber dennoch: Kinder spielen auch heute noch fangen, verstecken und im Matsch.

Und FRÜHER, da konnte man sich als Kind noch STUNDENLANG mit der selben Sache beschäftigen. Es – gab – ja – nichts – anderes! Diese verwöhnten Kinder heute… also die können sich ja gar nicht entscheiden zwischen ihren tausend Spielsachen. Tze!!! UND WARUM??? Weil sie es von allen möglichen Leuten geschenkt bekommen, die Eltern nichts dagegen tun und sich das Problem selber schaffen. Und wer schenkt den vielen Mist? Genau, meine Eltern / Großeltern-Generation – die ja selber kaum was hatten. Oma & Opa wollen dem Enkelchen ja was gutes tun… Ist klar… FRÜHER gab es sicher NUR brave Kinder, die mit einem Holzklotz gespielt, nie gequengelt und ganz leise stundenlang alleine gespielt haben. Wenn sie nicht gerade alleine im Wald unterwegs waren, klar.

Und FRÜHER, da hat man sich auch über eine leere Videokassette gefreut. Jupp. [habe den Live-VIDEO-Beweis von 1995 gesehen] Und WARUM? Weil damals die Videokamera MODERN war. Neumodisches Zeugs. Musste man haben… Und ne Videokassette war natürlich ein ideales Geschenk. Das ist in etwa so, wie wenn man heute jemandem zu Weihnachten eine SD-Karte für seine Digitalkamera schenkt, wenn man sie braucht. Oder nem Musikliebhaber ne Spindel Rohlinge. Ist doch völlig okay. Nette Sache, auch heute noch. Aber dass mit „früher hat man sich NOCH über XYZ gefreut…“ ARGHS!!!!

Kommen wir zu Punkt 2.
„Das Internet ist eines der größten Übel der Menschheit“
Definitiv.
Immerhin fiel der Satz „Neben den vielen guten Sachen…“ – aber danach wurde es mal wieder reichlich klischeehaft.
Das Internet ist ein rechtsfreier Raum, man kann seine Kinder nicht davor beschützen, es verdirbt die Menschen und so weiter.
Dass sich Argumente wie „Die Menschen kommunizieren kaum noch miteinander“ und „Auf Facebook postet jeder den kleinsten Pups“ nicht vertragen, ist dabei keinem aufgefallen. Nein. Dafür wurde – ohne natürlich dort angemeldet zu sein – alles durch den Dreck gezogen. Wie sinnlos man dort seine Zeit verschwendet, wie egal alles dort ist, wieviel Mist die Leute dort reinstellen, dass man überwacht wird…bli bla blubb.
Aber dass man dort Kontakt halten kann zu Leuten, die man sonst nicht sehen würde. Dass man dort mit anderen Leuten kommuniziert. Dass es dort Austauschbörsen gibt, über die man Probleme lösen kann. Dass man sich dort über Nachrichten etc. informieren kann. Das ist alles wurscht.
ES. IST. BÖSE!!!!
Ich gebe zu, dass in den Behauptungen sicher auch einiges an Wahrheit steckt. Das ist aber kein Grund, Facebook und das Internet zu verteufeln. Wenn man sich mit den Dingen beschäftigt und Gedanken über den Umgang macht, dann kann man alles sinnvoll nutzen und sich zum Vorteil machen.
Aber NEIN.
Die armen Kinder werden durch das Internet in einen rechtsfreien, unkontrollierbaren Raum gezerrt.
Meine Argumentation, dass man Kinder auch im Internet (z.B. durch diverse Programme) schützen kann, wurde dezent überhört. „Dann gehen sie halt zu Freunden“. Jepp, machen sie. Als ob die Generationen vor uns nicht auch zu Freunden gegangen sind, um „unerlaubte“ Sachen zu machen…
Und wenn man SO gegen das Internet ist: wieso hat man es denn dann zuhause?
Vielleicht sollte man dann einfach seinen Stecker ziehen, den Vertrag kündigen (natürlich per handgeschriebenem Brief) und dann mit seinem Festnetztelefon glücklich werden. ARGHS.
Ich könnte mich gerade stundenlang über diese Diskussion aufregen.
Und dann sitzen alle da, hören dem Hauptredner zu, nicken andächtig & stimmen ein.
HILFE!!!
Gegenwehr kam nur von mir.
Wahrscheinlich, weil ich nicht so naiv bin zu glauben, dass früher alles besser war. Ich wette, dass sie auch früher schon fanden, dass früher alles besser war. Garantiert. Und ich wette auch, dass sie FRÜHER nicht begeistert waren, als der heutige Gastgeber mit seiner damals neumodischen Videokamera rumgelaufen ist & die Leute gefilmt hat. Und: TA-DAAAAH…alle freuen sich, als er heute die Kassette auspackt und ein Video von Weihnachten 1995 zeigt. Weil es eine Erinnerung ist. An damals. An Leute, die heute nicht mehr da sind. Ein paar Stunden Erinnerung. Konserviert auf einem Band.
Und was ist Facebook?
Springt doch mal 15 Jahre vor und schaut dann zurück.
Was sind die Statuseinträge und geposteten Fotos dann?
Nicht auch Erinnerungen? Erinnerungen, die wesentlich zahlreicher und anschaulicher sind? Erinnerungen, die von den Menschen persönlich kommen. Die Dinge sind, die sie der Welt zu diesem Zeitpunkt mitteilen wollten. Bilder & Einblicke in Menschen, von Menschen, für Menschen. Konserviert im Internet.

Der Unterschied?
Hm. Gering.
Früher wurde das Leben auf einem Video festgehalten, heute bei Facebook gepostet.
Früher sahen das nur die Anwesenden, heute kann man es verteilen, wo man will.
Von FRÜHER gibt es nur die (natürlich geschönten) Erinnerungen im Kopf. Oder Video. Oder Fotos.
Von HEUTE wird es später wesentlich mehr Informationen geben, über wesentlich mehr Dinge. Im Internet. Oder auf Sticks.
Vielleicht sollte man mal ein bisschen aus seiner Zeit rauszoomen und die Dinge mit Abstand betrachten.
Früher war nicht alles besser, es war einfach ANDERS. 
Und nur weil heute die Dinge anders sind, sind sie nicht gleich schlechter.

Es gibt immernoch gute Nachbarschaft, spielende Kinder, musizierende Familien und Spaß im Leben.
Genau so, wie es immernoch böse Menschen, Gewalt und Hass gibt.

Ich bin mir sicher, dass es zu diesem Thema sehr kontroverse Meinungen gibt – konnte ich ja heute selbst erleben.
Dabei finde ich es schade, dass immer alle „neuen“ Dinge so niedergemacht werden. Sicher hat alles seine Vor- und Nachteile, aber etwas konsequent schlecht zu reden, weil man es früher auch ohne geschafft hat, finde ich einfach nur schlimm.
Früher kam auch kein Krankenwagen & man musste selbst irgendwie ins Krankenhaus kommen.
Früher ist man an Erkältungen oder Zahnentzündungen gestorben.
Früher lebte man unter einer Diktatur & konnte nicht frei entscheiden.
Früher musste man zum Klo nach draußen in eine Holzhütte.
Früher hatte nicht jeder ein eigenes Auto.
Früher konnte man keine Störung in der Firma zuhause vom PC beheben.
Früher lebte man zu acht in einem Zimmer.
Früher musste man mit Kohle heizen.
Früher gab es nicht immer alles, was man wollte.
Früher musste man aufpassen, was man sagt.
Früher… war nicht alles besser.

Und ja, heute ist die Welt auch nicht perfekt. Das wird sie auch nie sein.
Und trotzdem ist sie schön. Trotzdem haben wir es gut. Trotzdem hat sich vieles verbessert.
Wie leben in einer tollen Zeit mit vielen Erleichterungen, Innovationen und Veränderungen.
Nicht alles ist gut, nicht alles ist schlecht – man sollte den Dingen eine Chance geben, sich zu entwickeln.
Man sollte sich mit Dingen befassen, bevor man sie schlecht redet.
Man sollte über die Zukunft nachdenken, die man mit den heutigen Worten & Taten schafft.

Ich freue mich, dass ich hier im Blog aka. Internet das alles mit euch teile.
Warum?
Weil ich sowohl gutes, als auch schlechtes festhalte.
Und das kann ich dann auch in 20 Jahren noch nachlesen.
Falls mir mal die Worte „Früher war alles besser“ rausrutschen.
Dann kann ich nämlich nochmal nachlesen, dass das nicht gestimmt hat.

Ach übrigens:
Wisst ihr, warum es so viele schöne & tolle Erinnerungsfotos gibt?
Weil man in wütenden, traurigen, schrecklichen Momenten selten die Kamera zückt & abdrückt.
(E. v. Hirschhausen)
…und weil man sich daran gar nicht erinnern will! (Frau A.)

In diesem Sinne:
Danke fürs zuhören.
Bin auf eure Meinung gespannt!

Bis bald,
Frau A.

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12 Antworten to “Früher war ALLES besser!”

  1. Yadgar 21. Dezember 2013 um 23:48 #

    Hi(gh)!

    Da, wo ich aufgewachsen bin, in Weidenpesch, da gab es noch bis in die mittleren 1970er Jahre regelmäßig Fliegeralarm und Verdunkelung, und an Führers Geburtstag hängte man die Fahne raus… die Winter dauerten von September bis Mai, und in etlichen Jahren wurde es selbst im Sommer kaum richtig hell! Die Kinder, die nicht bei minus vierzig Grad in ihren Betten erfroren, wurden regelmäßig von Wölfen und bolschewistischen Partisanen gefressen… die wenigen Leute, die einen Kübelwagen hatten, waren froh, wenn sie überhaupt etwas unter den Reifen hatten (meistens an Führers Geburtstag und unmittelbar danach, wenn die Ortsgruppe der Partei ein bisschen Boden zum Fahren spendierte – das Benzin musste man sich allerdings aus Steckrüben selbst destillieren!), oft gab es nämlich nicht einmal das! Und die Tage dauerten damals nur so etwa 21 1/2 Stunden, wir waren schließlich alle viel zu arm, um uns richtige 24-Stunden-Tage leisten zu können! Außer dem Pfarrer konnte niemand lesen und schreiben, viele konnten nicht einmal sprechen… diejenigen, die sprechen konnten, begrüßten sich noch 1985, als es auch in Weidenpesch schon einen richtigen Himmel und sogar demokratische Wahlen gab, auf der Straße mit „Heil Hitler“…

    ###

    Dies zum Thema Nostalgie-Gejammer… das Internet quillt über von dem Geflenne, gerade vorhin lese ich auf ZEIT Online einen Bericht über einen Deutschen, der in 20 Jahren von Feuerland nach Alaska geritten ist – und was meint das Kommentariat dazu? Richtig, „sowas geht doch heute gar nicht mehr, heutzutage ist doch das ganze Leben stromlinienförmig durchgenormt, es gibt doch gar keine Freiheit mehr, es ist doch eh alles verboten, jammer jammer jammer heul“. Ich warte eigentlich nur noch auf gewisse Radikalspießer aus der PI-Ecke, die oben erwähntem Langzeitreiter Sozialschmarotzertum vorwerfen und so ihre eigene verdruckste Lebensangst zur Tugend hochjazzen…

  2. Gedankenknick 1. Januar 2013 um 17:53 #

    Früher war sogar die Zukunft besser! 😉

    Ich wünsche ein erfolgreiches Jahr 2013…

  3. umblaettern 28. Dezember 2012 um 15:44 #

    Ich hab mir vor Jahren schon abgewöhnt, mich in solche Diskussionen einzuklinken – bei meiner Familie verschwendete Liebesmüh. Solche Diskussionen gibt es auch bei uns im Lehrerzimmer – das ist zum Beispiel eine Sache, die ich an meiner alten Schule nicht kannte. Da wurde Facebook auf seine Art als Chance zur Kommuniaktion gesehen und den Lehrern auch zugetraut, dass sie damit verantwortungsvoll umgehen.

    • bambooos 28. Dezember 2012 um 21:33 #

      Ja, es bringt wirklich nichts, weil die „Alten“ auf ihrem Standpunkt beharren. Ist ja auch leichter, in Erinnerungen zu schwelgen, statt die Sache realistisch zu betrachten 😉
      Und was Facebook betrifft…meine Kollegen sind da auch voll dagegen (ohne angemeldet zu sein).
      Egal. Ich mag Facebook 😉

  4. apanat 25. Dezember 2012 um 07:34 #

    @Frau A. Schlimm an Facebook ist, dass man sich auskennen muss, um zu verhindern, dass Informationen an Leute rausgehen, an die sie nicht rausgehen sollen.
    Wenn das nicht so wäre, wäre Facebook eine gute Sache.

    @rup Es gibt immer wieder einmal Zeiten, wo „früher alles schlechter war“. Das war 1933 im Rückblick auf die Weimarer Republik und 1945 im Rückblick auf den Nazi-Terror. Und natürlich hat es auch welche gegeben, die fanden: „Früher war alles besser“. Das „alles“ kann natürlich nie stimmen; denn Morde hat es immer gegeben und unschuldige Kinder auch.
    Zeiten, wo objektiv gesehen „früher – fast – alles besser“ war, sind – allgemein gesagt – Kriegszeiten, nicht zuletzt der Dreißigjährige Krieg in Deutschland. Und doch hat Paul Gerhard damals seine herrlichen Lieder geschrieben.

    • bambooos 28. Dezember 2012 um 21:36 #

      Das Auskennen kommt mit der Zeit. Wenn man sich anmeldet, sieht man ja direkt seine Einstellungen… Und seit neustem kann man sogar über die Startseite seine Einstellungen direkt verändern (oben rechts, Symbol mit Schloss) – ich denke, es bessert sich langsam. 😉

  5. Erstklässermama 25. Dezember 2012 um 06:13 #

    Bei uns wurde gestern auch von meinem Schwiegervater auf Facebook geschimpft und aufs Internet. Er hat überhaupt keine Ahnung davon,aber meckern kann man ja trotzdem. Einen ganz schönen Blödsinn hat er da von sich gegeben. Ich ärgere mich aber schon lange nicht mehr darüber, bringt nichts. Und von wegen „früher war es besser“, als Kind durfte man sich immer anhören, dass man nicht meckern soll, weil es uns Kindern heute doch viel besser geht als ihnen damals.

    • bambooos 28. Dezember 2012 um 21:38 #

      Am besten ist es wohl, wenn man einfach auf Durchzug schaltet 😉

  6. rup 24. Dezember 2012 um 15:03 #

    Interessant wäre, ob man tatsächlich eine Zeit in der jüngeren oder älteren Vergangenheit ausmachen könnte, wo zumindest einiges (aber sicherlich niemals ‚alles‘!) besser war. Das ist schwer möglich; zudem entsteht ein sog. Regress, wenn Generationen immer betonen, früher sei einiges/alles besser gewesen, wie du ja selbst geschrieben hast. Persönlich habe ich diese Diskussion bisher kaum führen müssen. Auch jene um den Fortschritt und mithin das Internet waren bei mir immer gemäßigt: Sowohl Vorteile aber auch Nachteile liegen ja deutlichst auch der Hand. By the way: Ich finde den Erinnerungs-Weihnachtstape-facebook-Vergleich sehr gelungen. Hab mir neulich z.B. die Bilder vom Ref. auf f angesehen, mich folglich daran erinnert und war dann froh, dass es es geschafft ist. Persönlich kann ich mir ein Leben ohne Internet inzwischen wirklich schwer vorstellen und das finde ich nicht schlimm!
    Schöne Weihnachtsferien! cheers r

    • bambooos 24. Dezember 2012 um 15:08 #

      Wer weiß, was wir später für wirre Erinnerungen an heute haben werden – trotz Facebook 😉
      Dir auch schöne Ferien, genieß die freie Zeit!

  7. kleinesbonsaile 24. Dezember 2012 um 11:55 #

    Du sprichst mir einfach aus der Seele. Diese Diskussion führe ich nämlich auch zur Zeit mit Teilen meiner Familie. Auch die Eltern meiner Klasse sind teilweise gegen den Fortschritt (in diesem Fall handelt es sich um ein Whiteboard), obwohl ich auch noch Kreidetafeln habe und somit das Neue und das Altbewährte nutzen kann, je nach Vorteil eben.
    Ich wünsche dir frohe Weihnachten und hoffentlich ruhige Tage!

    • bambooos 28. Dezember 2012 um 21:37 #

      Also wer Whiteboards benutzt, muss ein wirklich schlechter Mensch sein & verzieht unsere Kinder nur 😉 Lol.
      Weihnachten war toll, jetzt steht die Abschlussarbeit auf dem Programm. Aber es wird. Irgendwie 😉

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