Wie mans macht…

19 Sep

…macht mans verkehrt.

Ich frage mich gerade, ob ich wirklich die Lust an der Sache hier behalten oder einfach damit aufhören sollte.

Nein, das hat nichts mir der Sache aus der Schule zu tun (das hat sich alles geklärt), sondern vielmehr mit dem täglichen Gezeter vonwegen „Darf ich das überhaupt erzählen?“ Oder „Darf ich das zeigen?“. Das hatte ich bisher nicht, aber in letzter Zeit scheint sich das hier zu häufen.

Ich gehe von Grund auf ziemlich unbedarft mit den ganzen Sachen um. Was ist schon schlimm daran, eine Zeile mit krakeligen Buchstaben zu veröffentlichen? Selbst mit Datum daneben. Solche Zeilen werden tagtäglich tausendfach in Grundschulen verfasst. Who cares?
Sowas zeigt doch prinzipiell nur, auf welchem Entwicklungsstand die Kinder gerade sind. Ist das schlimm?! Ist das Bloßstellung?!

Gibt es wirklich Mütter die es schlimm fänden, hier eine Zeile ihres Kindes auftauchen zu sehen? Selbst als positives Beispiel? Wirklich?
Meldet euch, ich würde das gerne verstehen, weil mir das nicht in den Kopf geht.

Selbst wenn eine Mutter die Zeilen ihres Kindes erkennt – dann weiß es der Rest der Welt dennoch nicht. Ich wäre enttarnt, sie würde mich drauf ansprechen. Und dann? Weltuntergang? Anklage? Beruf beendet?

Wechseln wir mal auf die andere Seite. Die, der interessierten Leser. Reicht es euch, wenn ich von der krakeligen Schrift eines Zweitklässlers nur schreibe? Ist es nicht anschaulicher, sowas mal zu sehen? Um eine Vorstellung zu bekommen?

Ich will mit diesem Blog weder die Welt retten, noch sie grundlegend verändern. Aber ich würde gern ein wenig Aufklärungsarbeit betreiben. Zeigen, wie es in der Schule aussieht, was man so macht, wie sich Kinder in kurzer Zeit entwickeln.
Für viele ist Schule schon ewig her. Es hat sich viel geändert, selbst im Vergleich zu meiner Schulzeit. Ist das nicht berichtenswert?

Nun ja. Ich danke allen, die mich auf mögliche Stolperfallen und Grauzonen hinweisen. Ich nehme mir das wirklich zu Herzen (wie man sieht). Aber ist es wirklich so schlimm mit den Eltern von heute?

Dann dürften auch keine Schülerzeichnungen mit Name& Klasse mehr Gänge schmücken, Klassenfotos in Zeitungen (mit echten Gesichtern!) wären verschwunden und Projekte & Ausstellungen der Schule wären auch passé. Man könnte ja sehn, dass Kevin irgendwas schief geklebt hat.

Wirklich?!

Helft mir mal bitte, das zu verstehen. Ich finde nämlich nicht, dass ich hier Schüler bloßstelle, angreife oder irgendwie auffindbar mache. Im Gegenteil. Ich lasse auf Bildern bewusst die Teile der Tafel weg, an der Namen stehen. Ich lege bei Schülerarbeiten Sachen auf die Namen. Ich gebe den Schülern in Erzählungen andere Namen. Reicht das nicht?

Wie anonym soll das noch werden?

Selbst Freunde, die wissen an welcher Schule ich arbeite, wissen nur in welcher Klassenstufe. Auch hier fallen keine echten Namen. Und da wird auch keiner zur Schule fahren & sagen nem Kind sagen „DU bist das?!“ – niemals.

Naja, bevor ich mich hier noch verrenne bitte ich um eure Meinung:

– lässt sich im Blog erkennen, wo ich arbeite?
– stelle ich Leute bloß?

Und an die Eltern unter euch:
– wäre es schlimm, eine Zeile eures Kindes hier im Blog zu entdecken?
– wenn ja, warum?

Klärt mich bitte mal auf, denn diese ganzen Diskussionen gehen irgendwie an die Substanz & nehmen mir die Freude an der ganzen Sache hier.

In diesem Sinne,
Frau A.

Advertisements

21 Antworten to “Wie mans macht…”

  1. Ninni 20. September 2012 um 17:49 #

    Der Unterschied zwischen Bildern, die im Schulhaus hängen (oder anderen Ausstellungen), selbst einem Foto mit Namen in der (Papier-)Zeitung und der Veröffentlichung von Bildern (egal ob von Personen oder von Arbeitsergebnissen) ist für mich, dass man im Internet die Kontrolle über die Bilder verliert. Jeder kann sie bei sich speichern und man weiß nicht, wie sie vielleicht wiederverwendet werden. Deshalb kann ich schon verstehen, dass man sensibel darauf reagiert, wenn was vom Kind veröffentlicht wird.

    Wir haben uns damit intensiv auseinandergesetzt, weil wir auch eine Schülerzeitung veröffentlichen, die wir inzwischen in einer gesonderten Ausgabe auch ins Internet stellen.

    Das ist auch der Grund, warum ich im Kleinen blogge, nicht öffentlich, so, dass nur einige Leute mitlesen können, die ich schon länger kenne. So bleibt mein Blog für mich ein Ort zum Reflektieren, wo ich vielleicht auch ein wenig Feedback bekomme, aber ich muss nicht damit rechnen, „enttarnt“ zu werden. Namen sind tabu, Bilder gibt es in der Regel höchstens vom Klassenraum oder Positivbeispiele.

    • bambooos 20. September 2012 um 18:09 #

      Ich frage mich nur, was an Zeilen schlimmer ist, als an nem Gesicht in der Zeitung. Warum muss Krakelschrift geschützt werden? Wovor?

      Ist so ein Foto in der Zeitung nicht wesentlich schlimmer? Weil man Kinderschänder damit förmlich anlockt, ihnen Ort, Klasse & Schule nennt und die Kleinen unschuldigen Dinger mit ihren gelben Mützen auch im Straßenverkehr deutlich zu erkennen gibt?!

      DAS finde ich wesentlich bedenklicher als die Zeile aeiou, die ich hier mal veröffentlicht hatte…

      Oder lieg ich komplett falsch?

      • abc 20. September 2012 um 20:14 #

        Hast du das Kind gefragt ob du das veröffentlichen darfst? Nein, dann ist doch alles klar. Sie sind deine Schutzbefohlenen.

  2. erzaehlmirnix 20. September 2012 um 14:28 #

    Vor Jahren hatte ich (Psychotherapeutin) mal ein anonymisiertes und völlig verfremdetes Gesprächsausschnittchen gebloggt, das vermutlich nicht einmal der Patient ganz klar wiedererkannt hätte. Dennoch kam sofort die ängstliche Frage, ob ich etwa Patientengeheimnisse ausplaudere, Schweigepflicht und so. Das war -ums nochmal zu betonen- komplett überzogen und nichtmal ansatzweise so. Trotzdem blogge ich jetzt gar nichts mehr über den Job weil es mir selbst zu anstrengend ist immer diese Schweigepflichtsdiskussion zu führen und darübe hinaus (aber das liegt an meinem speziellen Job) nicht will dass irgendwer mit solchen Zweifeln zum Psychotherapeuten geht und Angst hat weil da ja was gebloggt werden könnte….

  3. Nobelix 20. September 2012 um 08:12 #

    Meiner Ansicht nach kommt es hier weder dazu, dass weder Kinder noch Kollegen bloßgestellt werden. Immerhin berichtest du hier von DEINEN Erlebnissen, alleine aus DEINER Sicht und für DICH.
    Da hier keine Gesichter zu erkennen sind und die Namen – so überhaupt erwähnt – hoffentlich verändert sind, kann es eigentlich auch nicht zu Vorwürfen kommen, du würdest gegen das Persönlichkeitsrecht verstoßen. Was die Fotos angeht: Die Arbeiten von Schülern sind meiner Kenntnis nach das Eigentum der Schule – und die Schule hält entsprechend die Rechte daran. So war es jedenfalls bei mir – das ist zwar schon ein bisschen her, aber es gab da mal einen Beinahe-Rechtsstreit über eine Zeichnung von mir, die als Beispielarbeit dienen sollte. Ich hatte etwas dagegen und durfte mir dann anhören, dass das Werk gar nicht mein Eigentum wäre und ich demzufolge auch nicht über die Verwendung bestimmen könne (die Vertreter der Schule ließen sich erst davon überzeugen, es nicht zu verwenden, als ich damit drohte, die Sache vor Gericht zu bringen…und entsprechend schlechte Presse für einen sowieso schon angesägten Lehrer-Stuhl zu machen…)
    Vielleicht solltest du Beiträge, bei denen du dir nicht sicher bist, tatsächlich passwortgeschützt veröffentlichen…aber ich hoffe doch sehr, dass du weitermachst. Ein Blog ist – jedenfalls für mich – eine ziemlich gute Möglichkeit, sich selber zu verbessern, seine eigenen Verhaltensweisen zu hinterfragen und auch mal auf sich selber zurückzuschauen 🙂

  4. DerGriffel 19. September 2012 um 20:30 #

    Hallo,

    ich habe mich gerade zum ersten Mal auf diese Seite bewegt. Diesen Eintrag gelesen, ein paar Post mehr durchstöbert. Bin ich daher unvoreingenommen? Glaube schon.

    Ich bin als Studienreferendar und damit angehende Lehrkraft sehr dankbar für jeden, der kein Blatt vor den Mund nimmt. Aber hier sind wir noch nicht einmal so weit.

    Ich lese regelmäßig Frl. Krise und Frau Freitag.

    Bitte mach so weiter wie bisher. Es gibt immer Zweifler und Menschen, die glauben es besser zu wissen. Nur das Überwinden eigener Zweifel bringt uns vorran.

    • LAV 20. September 2012 um 21:18 #

      Der Zweifel an „vorran“ mit doppel r bringt mich wirklich voran 😀

  5. B. 19. September 2012 um 19:21 #

    Ich schreibe jetzt mal aus der Sicht der Mutter, auch wenn ich auch GS Lehrerin bin. Als mein Kinder geboren wurde, haben wir allen sagen müssen, dass niemand Bilder von ihm auf seine Facebook-Seite, Blog,..stellt. Denn das ist heutzutage nicht mehr selbstverständlich! Da wird veröffentlicht was einem wichtig ist. Würde ich also mein Kind bei dir wieder erkennen durch seine Arbeiten, fänd ich das nicht gut, weil es eben seine Persönlichkeitsrechte angreift. Oder hättest du mein Kind um Erlaubnis gefragt?
    Fragt man Kinder, möchten sie gar nicht so gern veröffentlicht werden. Egal ob man Namen ändert,… Das ist ihr Recht.

    Aus Lehrersicht war es bei uns so, dass die Eltern zu jedem Pipapo ihre Erlaubnis geben mussten. Auch ob Namen,…veröffentlicht werden dürfen. Wer das nicht gegeben hat, hat sein Kind nirgends gefunden.

    Und nun frage ich dich: Für wen schreibst du? Ich dachte für dich! Dazu brauchst du keine Fotos. Wenn du doch für die Öffentlichkeit schreibst, dann mach alles, was Fotos hat passwortgeschützt und gib das Passwort nur an wenige Leute (!) weiter. Und dein Argument, dass du aufklären möchtest: Jeder Stundent, der auf Lehramt studiert macht Praktika, Ref,…und wird sehen wie es läuft, da braucht es diese eine Schreibprobe, das Werkstück,…nicht.
    Wenn du deine eigenen Ergebnisse als Ideen veröffentlichst, ist das was anderes. Aber Kinderarbeiten ohne das Einverständnis der Eltern/ des Kindes, das würde ich lassen.

  6. hijack 19. September 2012 um 17:09 #

    Sehr sehr schwieriges Thema.

    Wie Du ja nun leidlich hast erfahren müssen, ist das mit der Anonymität so eine Sache. Tritt man aus dieser heraus, und seie es nur im kleinsten Kreis, erwachsen daraus ganz schnell Probleme.
    Für Deine Begriffe schreibst Du „nur harmlose Dinge“, dokumentierst „harmlose Bilder harmloser Arbeiten anonymer Schüler/innen“.

    Das Problem daran ist meines Erachtens:

    – Menschen haben verschiedene Grenzen. Was für Dich harmlos ist, ist es für andere noch lange nicht. Da greift ja auch so ein gewisses Selbstbestimmungsrecht. Jeder muss für sich selbst bestimmen dürfen, was über ihn im Netz steht – egal, wie harmlos andere Menschen bestimmte Daten auch finden mögen.
    – Was Du hier dokumentierst, steht nicht in einem geschützten Bereich, sondern offen im Internet. Genauso gut könnte es in der Tageszeitung stehen. Besonders problematisch ist, dass sich im Internet nie wirklich kontrollieren lässt, wo diese Inhalte landen und was irgendjemand ggf. damit anstellt.

    Ich mag nur mal einen möglichen Fall skizzieren: Irgendein Schüler erkennt, woran auch immer, eine Lehrerin. Jene Lehrerin, deren Werkunterricht-Ergebnisse Du als „dürftig“ bezeichnet hast. Dieser Schüler mag jene Lehrerin nicht. Er verbreitet die von Dir gebloggten Bilder und den Text weiter, und kommentiert das Ganze hämisch mit: „Guckt mal, sogar die Praktikantin findet Frau X lächerlich.“
    …sowas kann sich wie ein Lauffeuer verbreiten, Stichwort Facebook & Co. Und rate mal, auf wen die Lehrerin Frau X im Endeffekt dann sauer sein wird, wenn sie es mitbekommt? 😉

    Klingt abwegig? Vor einigen Wochen hätte für Dich wahrscheinlich auch abwegig geklungen, dass Du Dich in der Situation wiederfindest, Dich vor Deinem Kollegium rechtfertigen zu müssen.

    – Für einige Menschen (z.B. jene Kollegen, die durch die Hinweise Deines Schulleiters drauf gestoßen wurden) mag das umso unangenehmer sein, weil sie keinen blassen Schimmer haben, was da irgendwo über sie im Internet steht, und das zudem nun so im Nachhinein und eher durch Zufall erfahren. Ich muss gestehen, das gäbe mir auch kein gutes Gefühl. Eben weil man nicht weiß, was da irgendwo steht, fühlt man sich alarmiert und schon mal pro forma bloßgestellt. Und dann liest auch noch der Chef mit! 😉

    Grundsätzlich finde ich Blogs wie den Deinigen eine tolle Sache. Gibt ja inzwischen auch massenhaft alle möglichen Berufe-Blogs.
    Aber ich würde dabei immer komplett und vollkommen anonym bleiben. Namen verfremden. Ereignisse zeitlich versetzt und abgeändert berichten. Etc.

    Ich habe über meine beiden Schulpraktika seinerzeit auch gebloggt. Allerdings pw-geschützt und nur für User meiner Wahl zugänglich. So vermeidet man solche Konstellationen. 🙂
    Das muss aber nicht jedermanns Weg sein.

    Mein Kommentar soll übrigens kein erhobener Zeigefinger sein. Ich hoffe, das kommt nicht so rüber. Nur einfach aufzeigen, wie und warum andere Menschen da so aufgescheucht drauf reagieren, auf die Sache mit dem Internet. 😉

    Liebe Grüße,
    Hijack

    • bambooos 19. September 2012 um 18:53 #

      Ich sehe keinen Zeigefinger, nur Hinweise 😉
      Da ich in der Grundschule bin, werden keine Schüler hier landen (denke ich. Blog würden sie mit CK schreiben, bin ich mir sicher), daher fällt Facebook & Co. weg. Finde ich auch gut so.
      Ist trotzdem irgendwie blöd gerade. Mal sehn, wie es weiter geht…

      • Fräulein Ratgeber 19. September 2012 um 20:25 #

        So abwegig find ich das gar nicht mit Facebook. Bei uns sind schon die 5er im Gesichtsbuch vertreten… Lernen die das erst in den Ferien nach der Grundschule?

      • bambooos 19. September 2012 um 20:27 #

        Wahrscheinlich.

      • hijack 20. September 2012 um 06:21 #

        Es gibt nicht selten unglaublichste Zufälle im Rahmen von Verkettungen ungünstigster Umstände. Grundschüler können z.B. ältere Geschwister haben.

        Es ändert eben auch letztlich nichts daran, dass Du gewissermaßen Persönlichkeitsrechte anderer verletzt, wenn Du Bilder von Arbeiten anderer ohne deren Einverständnis bloggst.
        Ich wäre da wirklich sehr sehr vorsichtig und würde mich da zumindest mal kundig machen, wie das alles rechtlich aussieht und mich ggf. absichern.

        Mehr kann man Dir da auch nicht mit auf den Weg geben. Die letztliche Entscheidung fällst Du.

  7. jessy 19. September 2012 um 17:01 #

    Ich finde es toll zu lesen.
    Aber als Mama… Nein ich würde es net okay finden. Das ist „privat“ vom Kind u.ohne Einverständnis der Eltern würde ich all das niemals posten… Als Mama wäre ich sauer. Ob positives o.negatives veröffentlicht wird…
    Allerdings lese ich es aus beruflicher Sicht soooo gern!!

  8. Frau Ella 19. September 2012 um 15:18 #

    Oje, so etwas habe ich mir schon gedacht, als die Kommentare immer wilder wurden. Mich persönlich würde das auch sehr belasten und ich stünde mit Sicherheit vor der gleichen Entscheidung wie du: einfach aufhören. Aber ich würde es äußerst schade finden, wenn du das tust!!! Es ist immer unheimlich motivierend bei dir zu lesen!! Ich fand es immer sehr mutig, dass du Fotos veröffentlichst – jedenfalls war das der erste Impuls. Aber mal ganz ehrlich: Solche Tafelbilder könnte es jeden Tag an jeder Grundschule geben – genauso wie die Arbeitsergebnisse. Vor allem, da doch wirklich alles absolut anonym ist, dient es tatsächlich nur der Veranschaulichung. Zudem hast du niemals eineN SchülerIn bloßgestellt! Aber: Eltern einzuschätzen fällt mir sehr, sehr schwer. So wie ich es teilweise wahrnehme, können das wahre Pulverfässer sein – und hypersensible dazu… Ich hoffe, dass Licht ins Dunkle durch Kommentare potentieller Schülereltern kommt! Und dass du trotz allem weitermachst!!

  9. Lawweline 19. September 2012 um 15:13 #

    Ich könnte mir vorstellen – jetzt wo es die Kollegen wissen – dass es irgendwann auch die Eltern mitbekommen und leider gibt es ja viele hysterische Mütter, die aus allem ein Problem machen… Aus dem Studium kenn ich das ja auch mit dem Theater um Einverständniserklärungen, wenn man etwas auch nur für seine Hausarbeit nehmen will.

    Das andere Problem, das ich sehe, wenn jetzt hier deine Kollegen mitlesen, ist, dass du ja auch von ihnen lernst und dir Gedanken darum machst, ob die Methode des einen oder des anderen Kollegen besser ist.
    Wahrscheinlich werden die Kollegen immer in jeder Zeile, die sie lesen überlegen, ob sie damit gemeint sein könnten, ob der Schulleiter sie jetzt eventuell in einem anderen Licht sieht und sich mit den Kollegen vergleichen. So stelle ich mir das zumindest vor.

    Dennoch: Dein Blog ist wichtig! Für dich (Reflexion, etc.) – und für die Leser (wie mich 🙂 ) Es wäre wirklich sehr schade, wenn du nicht mehr schreiben würdest. Natürlich sind Arbeiten der Kinder immer sehr interessant – aber es würde auch ohne gehen – du zeigst ja auch so viel Material. Und wenn damit ein Problem umgangen wird – dann gehts doch auch ohne.

    • bambooos 19. September 2012 um 18:24 #

      Die Kollegen werden nur den entsprechenden Artikel zu Gesicht bekommen. Wer wissen will wo das steht, muss mich fragen.
      Also die Offenbarung in der DB fällt aus. 🙂

  10. rabaukenhoch4 19. September 2012 um 15:02 #

    Erst mal ein ganz liebes Hallo 🙂
    Ich bin schon eine ganze Weile ein „Stalker“ von dir und ich muss sagen dein Blog ist einfach nur klasse. Als Mama und angehende Lehrerin ( studiere Mathematik und Physik auf Lehramt) kann ich dir versichern, dass es überhaupt nicht schlimm ist, was bzw. wie du hier schreibst. Auch kann ich nicht erkennen über wen und welche Schule du schreibst. Selbst wenn ich hier Zeilen meiner Kinder sehen würde, könnte man es dir nicht übel nehmen. Ich für meinen Teil finde es einfach nur toll wie offen du mit deinen Eindrücken und Erfahrungen umgehst 🙂 Es müsste mehr von Euch geben.
    Also ich wünsche mir noch viele tolle Einträge 😀

  11. frl_wunder 19. September 2012 um 14:58 #

    Ich kann Ihre Bedenken verstehen – das Problem hatte ich in der Vergangenheit auch schon. Da haben sich nämlich zwei Lehrer meiner Schule zu meinem Blog „verlaufen“. Und im Vergleich zu Ihnen schreibe ich oft ziemlich direkt, was ich über so manche Personen denke; beispielsweise Schulleitung. Na ja, ist aber ja noch mal was anderes, schließlich bin ich Schülerin und kein Lehrer 😉

    Für mich lässt sich hier nicht erkennen, wo Sie arbeiten, aber Kollegen Ihrer Schule könnten sich in manchen Erzählungen etc. natürlich schon wiederfinden.

    Und ich finde nicht, dass hier Leute bloßgestellt werden. Auch nicht durch Bilder von Heftaufschrieben etc. Was ist daran so schlimm? Ich fände es jedenfalls nicht tragisch, würden meine Lehrer so etwas veröffentlichen. So lange Name und Co nicht zu sehen sind… 🙂

    Liebe Grüße und bitte nicht aufhören mit Bloggen! 🙂

    Frl Wunder

  12. Fräulein Ratgeber 19. September 2012 um 14:53 #

    Ich denke, man sollte keine Kinderarbeiten, in welcher Form auch immer, im Internet veröffentlichen, wenn man keine entsprechende Erlaubnis hat. Gerade da, auch wenn ich noch keine Mutti bin, würde ich mir auf den Schlips getreten fühlen, wahrscheinlich aber eher nur bei Negativbeispielen. Positivbeispiele okay, aber ich weiß auch nicht… Als besorgte, Kind-muss-beschützt-werden Mutti will ich es vor allen Einflüssen der Welt fernhalten, wenn man es so schon im Internet findet, wer weiß, wie schnell es dann auf der Straße weggefangen werden kann.
    Natürlich erkennt hier keiner wer und wo, dass machst du doch gut, aber blöde Zufälle gibt es immer wieder.
    Ansonsten bin ich natürlich für die Veranschaulichung, aber in unserer heutigen Welt… Andersherum ist klar, dass die Bilder aus dem Kunstunterricht in der Schule ausgestellt werden und da niemand etwas sagt. Sogar mit Name und Klasse. Aber Kunst ist immer noch etwas anderes irgendwie, ich weiß auch nicht. Ich brauch meine gar nicht fragen, ob ich es ausstellen darf (was ich aber mache, weil alle 28 ihre Bilder am liebsten in 12 Rahmen pressen wollen…

    • Fräulein Ratgeber 19. September 2012 um 15:00 #

      Ach ja: Ich fände es schade, wenn du aufhörst!

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s

%d Bloggern gefällt das: