Don’t panic…oder doch?!

20 Aug

Das Ferienende rückt näher. Diese Woche ist die letzte „richtige“ Ferienwoche, danach stehen wieder Dienstberatungen und andere Termine auf dem Plan.

Es wird also langsam Zeit, sich mit dem, was kommt zu beschäftigen.

Was steht an ab September 2012? 

1. Eigenständiger Unterricht
Die bis zu den Sommerferien geforderten 6-8h Unterricht werden aufgestockt. 12 Stunden eigenständiger (bedarfsdeckender) Unterricht, ohne jemanden hinten drin, ohne Hilfe, ohne Vorgaben wird ab September gefordert. Ein bisschen gruselig ist das schon, andererseits freu ich mich schon richtig darauf, UnterrichtsEINHEITEN (statt nur vereinzelte Stunden) zu planen, mir ein Konzept zu überlegen und die Entwicklung der Kinder zu sehen.

2. Hospitation in der Schuleingangsphase (SEP)
Ich gehöre ja zu denen, die zum Beginn des Refs in einer ersten Klasse gestartet sind – ich habe also schon ein bisschen Erfahrung sammeln können, im Umgang und der Unterrichtsplanung mit den „Kleinen“. Kleinschrittigkeit, Wiederholungen, Einüben von Regeln und Ritualen und und und. Das sind aber Dinge von denen die LAA, die in Klasse 3 gestartet sind (und jetzt eine 4 übernehmen) keine Ahnung haben. Also wurden für den September 4 Wochen Hospitation in der SEP als Pflicht angeordnet.
Prinzipiell ne gute Sache.
Einziges Problem: wir haben 15h Pflicht in der Schule. Wenn wir also 12h eigenständig unterrichten, bleiben für die Hospitation in den neuen ersten Klassen gerade mal 3h pro Woche. Lächerlich.

3. Erlebnispädagogik-Woche
Für Mitte September wurde uns angeboten, an einer Erlebnispädagogik-Woche teilzunehmen.  Dazu geht es an einen großen Stausee in Thüringen. Auf dem Plan stehen Dinge wie Radfahren, Klettern, Kanu fahren und und und. Alles auch mit Blick darauf, selbst mal Gruppen führen zu können. Angeblich soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen… Ich bin gespannt und freue mich schon darauf, eine Woche mit den lustigen Leuten vom Studienseminar verbringen zu können, es wird wohl unsere letzte Gelegenheit sein. Kosten: 105€.

4. Abgabe des Themas meiner Abschlussarbeit
Jetzt kommt der PANIK-Punkt. Nein, ich habe keine Angst die Hausarbeit/Abschlussarbeit zu schreiben. Das Problem ist eher, dass ich noch nicht weiß, welche Klassen ich im neuen Schuljahr bekomme. Und ohne Klassen kann ich mir sehr schlecht ein Thema aus den Fingern saugen. Eine Betreuerin habe ich ja bereits (meine Werken-Fachleiterin vom Studienseminar) und ich würde gerne im Fach Werken schreiben. Nur… meine 4. Klasse die ich letztes Schuljahr hatte ist jetzt nicht mehr an der Schule – also habe ich nicht die leiseste Ahnung, wen ich dann bekommen werde.
Weiteres Problem: die zeitliche Planung.
Das Thema muss am 4.9. abgegeben werden.
Wenn ich GLÜCK habe, erfahre ich meine Klassen zur Dienstberatung am 27.8., also eine Woche vorher.
DANN muss ich mir ein Thema überlegen, es formulieren und DAZU noch ein Essay schreiben, warum/wie/was/weshalb ich mir das Thema ausgesucht habe und was ich damit erreichen will. Und DAS Ganze muss noch mit meiner Betreuerin abgesprochen werden, auf ihre Wünsche hin geändert/umformuliert/neu gemacht werden. Und DANN kann ich es erst einreichen (mit ihrer Unterschrift, an die ich auch IRGENDWIE kommen muss…sie wohnt am anderen Ende von Thüringen).
Und dafür habe ich dann ab der Dienstberatung EINE Woche Zeit. 
O-BER-ÄT-ZEND und irgendwie gruselig, weil ich absolut nicht weiß, wie ich das hinkriegen soll. Das Thema soll ja was sinnvolles und durchdachtes sein. Nix „hingerotztes“, immerhin geht es hier um meine Abschlussnote, sprich: ZUKUNFT. Puh.

5. Hospitation in einer Regelschule & einem Gymnasium
Richtig gehört. Zu den bisher genannten Sachen sollen wir „nebenbei“ auch noch die „neuen“ 5.Klässler in einer weiterführenden Schule hospitieren. Prinzipiell auch ne gute Sache. Nur…wann? Im Brief steht „nehmen sie Randstunden, damit so wenig wie möglich von ihrem Unterricht vertreten werden muss“… ist klar. Wenn ich hospitiere, dann doch mal nen ganzen Tag und nicht nur eine Stunde – was soll das bringen? Und noch besser: die Anweisung dazu haben wir in den Ferien bekommen, wo man in den Schulen leider niemanden mehr erreicht. Sehr sinnvoll, liebes Studienseminar.

6. Abschlussarbeit schreiben
Der Zeitraum zum Schreiben beträgt 3 Monate ab dem 4. Oktober. Sprich: Oktober, November, Dezember werden im Zeichen der Abschlussarbeit stehen. Übrigens hat man dafür keinen freien Schreibzeitraum, man muss das „nebenher“ irgendwie auf die Reihe kriegen. Abgabe wäre dann faktisch am 4. Januar – ich hoffe aber, dass ich es vor Weihnachten fertig habe, sonst sind die Ferien versaut, keiner kriegt Geschenke und ich hocke allein in meinem Arbeitszimmer rum. Nein danke. 😉

7. Zweite benotete Lehrprobe
Ja, das kommt AUCH NOCH dazu.  Diesmal Deutsch und HSK. Im Zeitraum November/Dezember, also in der heißen Schreibphase für die Abschlussarbeit.
Eigentlich finde ich das nicht so schlimm (also dass die LP ansteht)… wenn man dafür nicht auch wieder etwa 30 Seiten Vorbereitung schreiben müsste. Also massive schriftliche Doppelbelastung im Herbst. Olé.

So, das war jetzt mal ein kleiner Einblick in die nächsten 3 Monate. Wenn ich das so überfliege, würde ich am liebsten die Ferien verlängern und die Ruhe noch ein wenig genießen. Andererseits freue ich mich aber auch schon auf die neuen Herausforderungen, insbesondere mehr Stunden zu halten ohne Aufsicht. Da singe ich bestimmt auch mal was 😉

Am meisten mache ich mir gerade Sorgen um die Hausarbeit bzw. das Thema, weil das wirklich wichtig ist und ich meine Betreuerin (die mich dann auch bewerten wird) nicht enttäuschen will. Sie hat schon klargemacht, dass das keine Lari-Fari-Arbeit werden soll, sondern was fundiertes, hintergründiges und handfestes. Puh. Also hoffe ich mal, dass ich nächste Woche wirklich weiß, welche Klassen bzw. Stunden ich bekomme, damit ich mich gut vorbereiten kann. ARGHS!

So, genug Trübsal geblasen – ich hab mir ja vorgenommen diese Woche noch zu genießen, also mach ich mich jetzt mal Schwimmbad-fertig und dann wird mit einer Freundin geplantscht in meinem neuen Lieblingsfreibad. 🙂

In diesem Sinne: Adios Amigos!
Frau A. wie Aaaaaach ist das warm

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Eine Antwort to “Don’t panic…oder doch?!”

Trackbacks/Pingbacks

  1. Ins Blaue… « Der steinige Weg - 26. August 2012

    […] was mir letztens noch PANIK beschert (die Abschlussarbeit und das drumrum)…ist jetzt auch ein bisschen abgebaut. Zwar […]

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