Rückblick: Medienwoche

21 Apr

Mit gemischten Gefühlen ging‘s diesmal ins Schullandheim. Einerseits freudig, weil ich meine Mädels wieder sehen konnte, andererseits auch gespannt, weil ich nicht wusste, was uns genau erwarten würde. Dass ich mich mit der Projektdokumentation beschäftigen würde, war mir ja klar – was das alles wirklich beinhalten würde, jedoch nicht.
Auf dem Programm stand ja, dass wir verschiedene Möglichkeiten kennenlernen sollten, mit denen man ein Projekt dokumentieren kann, sprich: ein Trailer, eine Fotodokumentation und eine Projektmappe.
Mit dem Arbeiten konnten wir aber nicht gleich loslegen – nach dem Beziehen der Zimmer mussten wir erstmal ein paar Kennenlernspiele und 2 Vorträge über Kreativität (mittel interessant) und Medien (ganz interessant) über uns ergehen lassen.
Nach dem Abendessen war es endlich soweit – wir „durften“ uns offiziell eintragen. Dann war aber nicht Feierabend. Nein. Es ging gleich los.
Unserer 4er-Gruppe wurde kurz gesagt, was wir alles machen müssen.
1. Aufgabe: der Trailer.
Der sollte mithilfe der Trailer-Funktion von iMovie erstellt werden. Gut dabei: die notwendigen Szenen (Action, Nahaufnahme, Gruppe etc.) wurden uns genannt. Dann wurde uns eine Kamera in die Hand gedrückt & wir zogen los. 30 Minuten Zeit. Puh.
Neben ein paar Szenen von uns beim umherspringen (von Holz, aufm Trampolin etc.) gingen wir in die anderen Gruppen und filmten sie bei der Arbeit – inkl Interviews.
[1. negativer Punkt: eine Fachleiterin fühlte sich wohl beobachtet und schickte uns mit einer pampigen Anweisung raus. „Das sind Interna hier, die gehen Sie nichts an.“ Püh! Dass wir dafür zuständig waren, dass am Ende auch ihre Gruppe in der Präsentation vorkam, hatte sie wohl vergessen. Zum Glück war sie später weg & wir konnten uns in Ruhe von den anderen die Trickboxx erklären lassen…]

Der Trailer war relativ fix zusammengebaut, also ging es am nächsten Tag zur nächsten Aufgabe über… dem eBook. Dem widmete sich dann aber jemand anderes aus unserer 4er Gruppe, sodass ich mich mit Anna um die Dokumentation kümmern konnte.

Dienstag & Mittwoch saßen wir also bis spät Abends und bastelten die Filmstücke zusammen, unterlegten sie mit Musik & Text, fügten Bilder ein und optimierten hier & da. Mittwoch zu Donnerstag, gegen Mitternacht, schauten wir uns das Ergebnis zum ersten Mal an – und es war cool. Ein paar Kleinigkeiten, die wir noch verbessern mussten fielen uns auf. Die wurden auf die to-do-Liste geschrieben & dann gings ins Bett.
Donnerstag früh wurden die letzten Fehler ausgebessert & wir waren zufrieden.

Das einzige, was mich gruselte war die Tatsache, dass man auf den MacBooks angeblich nicht speichern muss. Und ich – als Windows-Tante – speichere immer meine Sachen. Gerade wenn man SO viel Arbeit reingesteckt hat.

Nun ja. Unser Fachleiter kam, transferierte unseren Film in einer .mov-Datei und nahm den Stick mit. Für die Präsentation.

Als die Ergebnisse der anderen (2 tolle Hörspiele, ein phänomenales Live-Schattenspiel, ein Trickboxx-Film & ein Gruselfilm) vorgestellt waren, wurde unsere Wochenzusammenfassung / Doku gezeigt.

Und?

Es waren ALLE Fehler noch drin, weil das „tolle“ MacBook eben NICHT immer automatisch gespeichert hat. An manchen Stellen konnte man die Stimmen beim Interview nicht richtig hören, Text war im Blocksatz, Einblendungen gingen zu schnell weg & bei einer Stelle fehlte die Musik komplett. Hmpf.

Ganz ehrlich? Ich war enttäuscht & hab mich geärgert, obwohl es eigentlich bei den Leuten gut angekommen ist. Wir waren vorher so stolz auf unser Werk & dann ist es doch MEGA ärgerlich, wenn es – ohne dass man selbst was dazu kann – nicht perfekt ist.

Naja, trotzdem waren es 4 interessante Tage. Zwar arbeitsreich, aber (auch in den anderen Gruppen) mit tollen Ergebnissen.
Leider kann ich euch die Ergebnisse nicht zeigen (Anonymität und so), aber vielleicht kann ich euch demnächst ein paar Foto-Eindrücke zur Verfügung stellen. (Die Fotos bekomme ich aber erst Mittwoch, wenn ich wieder am Studienseminar bin).

So, zum Schluss noch ein Zitat, das uns zum Kringeln gebracht hat (und rein gar nichts mit der Medienwoche zu tun hat)

„Ich kann so viel essen wie ich will – und werd trotzdem immer fetter!“

Amen! 😉

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