Beobachtung – Diagnostik – Förderung

8 Mrz

…das war das Motto des heutigen Tages am Studienseminar.
Was gab’s Neues?
Ich hab u.a. das erste Mal nen Förderplan gesehen & sogar ein bisschen geübt, sowas zu schreiben. Ach ja: „Förderplan“ hat nichts mit Weiterbildungen oder sowas zu tun – dabei geht’s darum, für Schüler mit (sonder-)pädagogischem Förderbedarf nen Plan zu machen, wie man das Kind unterstützen kann (z.B. motorisch, kognitiv etc.). War ganz interessant.
Gestern hatten wir ein weiteres Pflichtmodul dran. Den Titel hab ich schonwieder vergessen, gemerkt habe ich mir aber den Namen „Manfred Spitzer“ – von dem haben wir uns ein Video angeguckt, in dem es um Hirnforschung und Lernen ging, war interessant! So ein bisschen wie Hirschhausen, nur ohne Witze 😉
Mit dem Herrn werde ich mich bestimmt nochmal genauer befassen wenn ich Zeit habe – vll in den Osterferien 🙂

Naaaja. Morgen steht dann meine erste Stunde ganz alleine an. Den Ablauf habe ich am Montag schon mit der Lehrerin besprochen & sie wird wahrscheinlich nicht mit drin sitzen – auch mal ganz schön. Ich bin schon gespannt, wie das laufen wird – und ich freu mich drauf 🙂 Werd gleich nochmal beim Sachen packen über die Planung drüber gucken – aber nicht zu lange, ich will mich ja nicht selbst nervös machen, dafür gibts keinen Grund 🙂

Worauf ich eher gespannt bin, ist die Reaktion meiner Kolleginnen auf die Frage, ob ich Montag die 2-3 Stunden machen darf für den UB (Unterrichtsbesuch) – mal sehn.
Ansonsten stehen ein paar Hospitationen an & ein Gespräch mit meinem Schulleiter. Da muss ich u.a. die Sache mit der Videogenehmigung klären. Wir sollen uns nämlich beim Hospitationszirkel (= andere LAAs kommen an meine Schule & hospitieren MICH) gegenseitig filmen und analysieren – dazu braucht man aber eine Genehmigung der Eltern (auch wenn im Video vorrangig ich zu sehen sein werde).

Jupps. Das war’s für heute.
Vielleicht sollte ich noch das heutige Tagesthema ansprechen: Frauentag. 😉
Also: Alles Gute, liebe Frauen! 😉
Mir persönlich bedeutet das nichts weiter, also sagte ich scherzhaft zu Schatzi am Telefon:
„Welches Präsent erwartet mich denn heute?“
„Ich mach dir was leckeres zu Essen“
Okay, das ist nichts Neues, das macht er öfter (und vorzüglich!).
Heute, als ich nach über 2,5 Stunden Fahrt zuhause ankam, gab es leckere Nudeln mit Tomatensoße.
Das Highlight?
Als ich kurz weg war, hat er mir ne Extraportion Käse drunter gerührt – der war wunderbar geschmolzen, als ich zurück kam und anfing zu essen.

Nichts besonderes? Kleinigkeiten?
Ja. Aber ist es nicht gerade das, was das Leben schön macht?
Für mich schon!

Ich hab mich jedenfalls riesig gefreut und schließe mit den Worten:
Liebe ist schön! 🙂

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7 Antworten to “Beobachtung – Diagnostik – Förderung”

  1. Dejan 22. März 2012 um 02:53 #

    Lesenswerter Post! Ich werde da nochmal versuchen mehr zu erfahren!

  2. Kevin 21. März 2012 um 13:45 #

    Der Facebook Like Button wuerde sich gut im Blog machen, oder finde ich ihn nur nicht?

  3. Lotte 8. März 2012 um 22:02 #

    Werdet ihr in deinem Bundesland Förderpläne schreiben? Zumindest für Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf machen das doch Sonderpädagogen…Dafür haben wir uns doch im Studium mit Förderschwerpunkten abgemüht. Ihr habt doch während eures Studiums ganz andere Schwerpunkte?! Ich kenne viele Grundschullehrer beziehungsweise Studenten, die sich über viel zu wenige Seminare zu den Entwicklungsbereichen, Lernschwierigkeiten etc. beklagen und sich in diesen Bereichen kaum ausgebildet fühlen.

    • bambooos 8. März 2012 um 22:26 #

      So geht’s mir auch – Förderpläne waren bis heute Neuland für mich.
      Für Kinder mit sonderpäd. FB schreiben die Sonderpädagogen den FP, bei normalen (nicht diagnostiziertem, zeitlich begrenztem) FB ist der Klassenlehrer in der Pflicht.
      So haben wir’s zumindest heute gelernt.
      Das Betätigungsfeld wird also jedes Mal ein Stück weiter…und weiter…und weiter 😉

      • Lotte 11. März 2012 um 19:44 #

        Viel Freude damit! 😉 Ich bin nur nach dem Referendariat total genervt von einem Inklusions-Gedanken, der nicht die unterschiedlichen Kompetenzen der Lehrer einbezieht. Das führt zu Frust auf allen Seiten, dabei könnten wir so tolle Teams bilden. Einen schönen Abend noch!

  4. murmel 8. März 2012 um 21:55 #

    Dann guck auch gleich nach Gerald Hüther – der andere Neurologe, der für unseren Job wichtig ist.

    Und: Dein letzter Satz ist so wahr!

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