Erstkontakt

20 Jan

Heute war es soweit. Termin mit meinem VIELLEICHT zukünftigen Direktor in meiner VIELLEICHT neuen Schule.

Entgegen meiner Planung war ich schon 4:22 Uhr hellwach und konnte nicht mehr einschlafen – Nervosität machte sich breit. Das letzte Mal war ich glaube ich nervös, als ich meine 1. mündliche Prüfung an der Uni hatte…und ich hasse dieses Gefühl.

Naja. 10 nach 8 war ich bestellt, 10 vor 8 war ich schon dort & stellte mich dem Direktor vor. Ein wirklich netter Mann, noch nicht ü50 und mit ähnlichen Ansichten wie ich. Er war ehrlich und sagte, dass manchen Kollegen der Aufwand für meine Betreuung zu viel sein wird (Vorbereitung, Hospitation, Nachbereitung etc.), aber nach vielen vielen vielen Worten sagte er mir zu: Ich darf dort anfangen 🙂 

Kurz darauf traf meine zukünftige Mentorin ein. Mit 45 die wahrscheinlich Jüngste im Kollegium – und auch sehr nett. Sie führte mich dann in der Schule herum, zeigte mir die schicken Räume und stellte mich allen vorbeilaufenden Kolleginnen mit „Das ist ab Februar unsere neue Referendarin“ vor… Freude 🙂

Am Ende war ich noch kurz in ihrer Musikklasse. Dort stellte sie mich der anwesenden 1. Klasse vor und die trällerten dann strahlend irgendein Lied, dass mit „Halli Hallo“ anfing… putzig! 🙂

—-
Zusammenfassend muss ich sagen, dass ich nen ziemlich guten Eindruck habe.  Der Direktor ist ehrlich, aber auch offen und freundlich. Die Mentorin erzähl viel und auch viel interessantes (z.B. wie ich doch noch Englischlehrerin werden kann… ui ui ui) und die Schule ist auch vergleichsweise neu und gut ausgestattet, trotz vieler Schüler.

Bin schon drauf gespannt, wenn ich das nächste Mal dort bin. Dann steht die Entscheidung an, in welche Klassen ich komme. Favorisiert habe ich die 1. Klasse, weil wir im Studium dort NULL Erfahrungen sammeln konnten & das sicher nützlich ist. So bekomme ich noch vieles vom „Anfang“ mit, zur Prüfung werden sie aber schon in der 2. Klasse sein & mehr können. Und wenns nicht klappt, dann ists auch noch so. Ich bin erstmal froh, dass sie Leute dort so nett und ehrlich sind…und vor allem realistisch, was die nächsten 18 Monate angeht 😉

So, jetzt gibts kurz was zu Essen, n kleines Nickerchen und dann muss ich schon losdüsen zur Arbeit. Inklusive heute habe ich nur noch 5 Arbeitstage…total krass. Ich nehme mir aber hiermit vor, nur an meinem letzten Tag (30.1.) traurig zu sein. Versprochen! 🙂

 

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